d.h. die Erweiterung der Schärfentiefe (besonders bei Makroaufnehmen) durch nachträgliche Bildbearbeitung.
Natürlich gibt's da professionelle Software (z.B. Helicon Focus - kostet "nur ca 150 Eier"), natürlich kann man das schon bei der Aufnahme nach Scheinpflug, oder durch Abblenden erreichen. Diese Methode erlaubt es aber, mit der besten Blende, die das Objektiv hergibt, zu arbeiten!!!
Aber es geht auch mit Bordmitteln, wie ich es hier an einem (belanglosen) Objekt zeigen möchte.
Dazu steht die Kamera fest auf einem Stativ, der Bildausschnitt wird nicht verändert. Dann wird eine Serie von Fotos geschossen, bei denen jedes manuell anders fokussiert wird (vom nächsten bis zum entferntesten Punkt, der im fertigen Bild scharf sein soll).
Diese Fotos werden in verschiedenen Ebenen zusammenkopiert. Ich benutze dazu PS CS5 (geht auch genau so in CS4 und vermutlich auch in anderen EBV-Programmen):
In CS5 gibt es dann den Befehl: Bearbeiten -> Ebenen automatisch überblenden (Achtung: falls die Bildausschnitte nicht exakt deckungsgleich sind vorher noch den Befehl -> Ebenen ausrichten anwenden), danach alles auf 1 Ebene reduziere, fertig!
Hier nun das 1. von 5 Fotos mit der Schärfe im Nahbereich, u.s.w. dann das 5. mit der Schärfe im Hintergrundbereich und zuletzt das zusammengesetzte Bild, das scharf von vorne bis hinten ist (sein soll, denn ich habe mir keine große Mühe im Detail gemacht, sondern will nur das Prinzip zeigen):
P6283693.jpg
P6283696.jpg
P6283697.jpg


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