Liebe Freunde,
ich beschäftige mich mit der Fotografie erst einige Monate intensiver, bin also Einsteiger und der Meinung, das Erlernen des Wechselspiels zwischen Zeit und Blende ist ein lang andauernder Lernprozess.
Die meisten Fotoamateure, so meine Erfahrung, vertreten heute die Meinung, dass alle gemachten Aufnahmen grundsätzlich über Bildbearbeitungsprogramme laufen müssen, bevor sie im wahrsten Sinn des Wortes "das Licht der Welt erblicken".
Das eine technologische Entwicklung, die durch die Digitalfotografie erst nutzbar geworden ist, auch im Amateurbereich Anwendung findet, akzeptiere ich ja. Aber die Versuchung, mangelhafte Aufnahmen grundsätzlich mittels Software "zu verbessern", halte ich manchmal doch für ziemlich übertrieben. Auch als Anfänger steht man so natürlich gut da. Die gemachten Fehler bei der ursprünglichen Aufnahme erkenne ich aber eigentlich nur schwer oder garnicht. Mir wird das immer wieder bewusst, wenn ich hier manch tolle Fotos sehe, die wie selbstverständlich mit Photoshop, Gimp usw. getrimmt werden.
Ohne Angaben über Blende, Belichtungszeit, Brennweite und andere Einstellungen zu erhalten, kann ich als Betrachter wohl sagen: "Schönes Bild, tolle Aufnahme", aber der Lerneffekt, gerade für mich als Anfänger, ist doch eigentlich ziemlich gering.
Welche Meinung habt ihr zu diesem Thema? - LG Heggestroefer


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