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Thema: Photomatix

  1. #1
    Benutzer
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    Frage Photomatix

    Hallo!

    Kennt sich hier jemand mit der Software Photomatrix aus?

    Josef Thaller

  2. #2
    Administrator Avatar von Dieter
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    Frage

    Hallo!

    Was würdest Du denn bei der Software gerne wissen?

    Gruß, Dieter.

  3. #3
    Benutzer
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    Frage

    Hallo Dieter.

    Welches Verfahren ist besser?
    - Exposure Blending
    oder
    - HDR, Tone Mapping
    und was sind die Unterschiede, oder was wendet man wann an?

    Vielen Dank
    Josef Thaller

  4. #4
    tom
    tom ist offline
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    Zitat Zitat von JoTall Beitrag anzeigen
    Kennt sich hier jemand mit der Software Photomatrix aus?
    Hallo Josef, ich gehe mal davon aus, dass du mit Photomatrix eher Photomatix meinst.

    Zitat Zitat von JoTall Beitrag anzeigen
    Welches Verfahren ist besser?
    - Exposure Blending
    oder
    - HDR, Tone Mapping
    und was sind die Unterschiede, oder was wendet man wann an?
    Hier mal ein Auszug aus der FAQ:

    Die Belichtungskombination (Exposure Blending) fügt die verschiedenen Details aus den einzelnen Belichtungen in folgender Weise zusammen: Lichterpartien werden aus den unterbelichteten Aufnahmen und die Schattenzeichnung aus den überbelichteten Aufnahmen der Belichtungsreihe - zusammen mit den Mitteltönen aus den normal belichteten Aufnahmen - in einer gewichteten Mittelwertbildung in einem einzigen Schritt zu einem neuen Bild kombiniert. Die Farbtiefe verändert sich während dieser Bearbeitung zu keinem Zeitpunkt.

    Der Vorteil der Belichtungskombination besteht darin, dass ihre Funktionsweise einfach zu verstehen ist und dass man zu jedem Zeitpunkt leicht sieht was man tut. Es ist ein vertrauter Vorgang für Fotografen, die gewohnt sind in der Bildverarbeitung mit Ebenen und Masken zu arbeiten, um verschiedene Bildteile ineinander zu überblenden. In Photomatix wird die Belichtungskombination durch die "Lichter & Schatten" Funktionen, welche im Menü unterhalb von "Kombination" zu finden sind, durchgeführt.

    HDR/Tone Mapping hingegen besteht aus zwei Schritten. Der Erste erzeugt aus den einzelnen Belichtungen ein HDR-Bild. Ein HDR-Bild repräsentiert die Tonwerte jedes einzelnen Bildpunktes mit 32-Bit pro Farbkanal und in Gleitkommadarstellung. Es ist damit in der Lage den gesamten realen Tonwertumfang einer Szene aufzuzeichnen. Es entsteht also wirklich eine Datei mit erweitertem Kontrastumfang, die alle Informationen aus den einzelnen Belichtungen enthält. Dieser große Kontrastumfang (typischerweise um 100.000:1, oft auch noch höher) kann von handelsüblichen Monitoren (Kontrastumfang von 100:1 bis 500:1) nicht mehr wiedergegeben werden. Das macht eine Bearbeitung des HDR unter Sichtkontrolle schwierig und eine fotografisch anspruchsvolle Präsentation zunächst nahezu unmöglich.

    Daher wird ein zweiter Schritt notwendig, das Tone Mapping. Beim Tone Mapping (Tonwertkompression) wird der Tonwert jedes Bildpunktes des HDR-Bildes so angepasst, dass sowohl die Detailzeichnung in den Lichtern wie auch in den Schatten auf einem normalen Monitor oder Drucker korrekt ausgegeben werden kann. Diese Detailzeichnung ist nämlich im HDR Bild durchaus vorhanden, auch wenn sie nicht direkt auf einem normalen Monitor sichtbar gemacht werden kann, weil dieser einfach einen zu geringen Kontrastumfang darstellen kann um beides gleichzeitig zu vereinen. Das Resultat nach dem Tone Mapping ist also wieder ein LDR-Bild (mit 8 oder 16 bit pro Farbkanal).

    Die verschiedenen Tone Mapping Algorithmen bedienen sich unterschiedlich komplexer Methoden. Von der einfachen Gammakurve (was zum Beispiel in Kameras gemacht wird, wenn aus den 12-Bit Raw-Daten des Sensors eine 8-Bit Darstellung für die JPEGs benötigt wird) bis hin zu komplexen Operatoren, die man grob in zwei Gruppen einteilen kann:· Globale Operatoren: Die Umformung der Tonwerte eines Bildpunktes hängt nur von der Helligkeit des Bildpunktes selber und der Gesamtcharakteristik des Bildes ab. Die nähere Umgebung des Bildpunktes hat keinen Einfluss auf die Umformung seiner Tonwerte.
    · Lokale Operatoren: Hierbei wird zusätzlich zu den Tonwerten des Bildpunktes selber und der Gesamtcharakteristik des Bildes auch das lokale Umfeld um den Bildpunkt herum ins Kalkül gezogen.


    Der Hauptvorteil von globalen Operatoren ist ihre zeit- und rescourcensparende Berechnungsmöglichkeit. Lokale Operatoren benötigen zwar eine längere Berechnungszeit, erzeugen aber ein fotografisch anspruchsvolleres Bild. Um eine der menschlichen Betrachtung möglichst ähnliche, und damit gefällige Darstellung zu bieten, arbeiten die lokalen Operatoren mit lokaler Kontrastanpassung. Der von Photomatix verwendete Tone Mapping Algorithmus gehört zur Gruppe der lokalen Operatoren.

    Weitere Infos findest du hier.


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  5. #5
    Administrator Avatar von Friedrich
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    Standard

    Ich denke auch, dass auf jeden Fall "Photomatix" (ohne r) gemeint war...

  6. #6
    Benutzer
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    Lächeln

    Hallo tom,

    na erstmal vielen Dank. Natürlich meinte ich Photomatix, mir ist nie aufgefallen das da kein r ist :-) *peinlich*

    Deine Infos zu HDR muss ich mir erstmal auf der Zunge zergehen lassen bzw. zunächst auf mich wirken lassen *g*

    Danke für die Hilfe :-)

    Grüße
    Josef Thaller

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von joachimeh
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    Photomatix für 75 Eurotikos ist ein ganz schön teueres Experiment. Und 3 Serienbilder mit unterschiedlicher Belichtung funzt auch nur bei statischen Objekten bei fest sitzender Kamera, sonst handelt man sich doch nur noch mehr Fehler ein.
    Wenn ich dann noch in der Beschreibung von Photomatix lese, dass die volle Spannweite erst bei künftigen Monitoren voll ausgeschöpft werden kann, ist das für mich als Amateur und Gelegenheitsfotograph zunächst mal überflüssig.
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    Gruß
    Joachim

  8. #8
    Administrator Avatar von Friedrich
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    Aktuelle Monitore haben keinen so hohen Kontrastumfang, wie die erzeugten HDR Bilder. Man kann diese jedoch wieder durch Software auf einen herkömmlichen Kontrastumfang beschränken, so dass man diese auch auf einem normalen heute üblichen Monitor anschauen kann. Die Bilder sehen dann (wenn gut gemacht) immer noch spitze aus. Für mich ist HDR eine durchaus interessante Sache

  9. #9
    tom
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    Zitat Zitat von joachimeh Beitrag anzeigen
    Photomatix für 75 Eurotikos ist ein ganz schön teueres Experiment.
    Zum experementieren gibt es dort die Demoversion. Auch gibt es solche Software als Freeware.

    Zitat Zitat von joachimeh Beitrag anzeigen
    Und 3 Serienbilder mit unterschiedlicher Belichtung funzt auch nur bei statischen Objekten bei fest sitzender Kamera, sonst handelt man sich doch nur noch mehr Fehler ein.
    Das ist so auch nicht richtig, denn man benötigt nicht unbedingt 3 verschiedene Aufnahmen sondern kann aus nur einem Raw Belichtungsreihen erzeugen. Viele neuere Digitalkameras können Belichtungsreihen als Serie (auto bracketing) erzeugen und wenn die Zeiten dann kurz genug sind sieht man kaum/keine Bewegungsunschärfen. Photomatix hat zudem noch eine Funktion Geisterbilder und Bewegungsunschärfen zu minimieren.

    HDR(I) wird jedenfalls in Zukunft eine große Rolle spielen. Hier auch nachzulesen.


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    Geändert von tom (06.07.2007 um 14:38 Uhr)

  10. #10
    Administrator Avatar von Friedrich
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    Ich sehe in HDR auch die Zukunft! Leider ist es noch etwas umständlich die Bilder zu erzeugen, so dass Otto-Normal-Bürger davon die Finger lässt. Irgendwann wird das aber durch hochentwickelte Technik mehr oder weniger automatisch gehen. Alles nur eine Frage der Zeit, bis es soweit ist...

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