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Reisezoom
Hallo,
besitzt jemand von euch ein sogenanntes Reisezoom Objektiv z.B. 18-200mm oder ähnlich und kann etwas zur Bildqualität sagen?
Ich meine meine nicht eine theroretische Bildqualität sondern eine tatsächliche.
Meist werden ja diese Objektive komplett runter gemacht.
Aber leisten sich die Hersteller tatsächlich solche 5 minus Nummern?
Manfred
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Ein größerer Brennweitenbereich geht IMMER zu Lasten der Bildqualität, das ist einfach konstruktionsbedingt. Wenn man jetzt mal als Beispiel bei einem 18-200mm die tonnenförmige Verzeichnung bei 18mm Weitwinkel komplett korrigieren würde, würde das nicht gehen, ohne bei 200mm Tele dadurch eine starke kissenförmige Verzeichnung zu erzeugen. Bei der Konstruktion trifft man sich dann irgendwo in der Mitte, d.h. es wird nur soweit korrigiert, dass es am anderen Ende keine zu starken negativen Auswirkungen hat. Das gilt auch für die Korrektur von CAs etc.
Gute Bilder kann man mit einem Reisezoom trotzdem machen. Ist halt einfach ein Kompromiss zwischen Bequemlichkeit (kein Objektivwechsel) und optischer Qualität.
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Ich möchte noch bemerken, das manche Reisezooms recht schwer und auch groß sein können. Mein damaliges Canon 18-200 IS, was ich für eins der besseren dieser Sorte halte, wog stattliche 600g und der Tubus fuhr ständig alleine raus
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Stimmt, das kommt noch dazu. Einer der Gründe, warum ich mich beim Kauf der GH2 bewusst gegen das Kit mit dem 14-140mm entschieden habe. Hab lieber das kleine und leichte 14-45mm drauf, damit komme ich in 90% der Fälle hin, und die Bildqualität ist auch besser. (für die restlichen 10% hab ich ein 45-200mm Tele)
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OK, ein Reisezoom bleibt also immer ein Teil das bei 18mm, 100mm und 200mm Brennweite eine mehr oder weniger gute Bildqualität für den Amateurfotografen abgibt aber eben nie richtig gut!?
Ist das Preisabhängig oder bauartbedingt?
Manfred
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Zitat von
Sachs
Ist das Preisabhängig oder bauartbedingt?

Zitat von
timow
Ein größerer Brennweitenbereich geht IMMER zu Lasten der Bildqualität, das ist einfach konstruktionsbedingt. Wenn man jetzt mal als Beispiel bei einem 18-200mm die tonnenförmige Verzeichnung bei 18mm Weitwinkel komplett korrigieren würde, würde das nicht gehen, ohne bei 200mm Tele dadurch eine starke kissenförmige Verzeichnung zu erzeugen. Bei der Konstruktion trifft man sich dann irgendwo in der Mitte, d.h. es wird nur soweit korrigiert, dass es am anderen Ende keine zu starken negativen Auswirkungen hat. Das gilt auch für die Korrektur von CAs etc.
Einfacher kann man es nicht erklären...und das ganze steht 3 Beiträge über deinem letzten.
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