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Alt 30.12.2006, 17:20   #1 (permalink)
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Beiträge: 7
Standard Verwackelte Fotos korrigieren?

kann man das und wenn ja wie?
Leiner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2007, 13:14   #2 (permalink)
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Beiträge: 175
Standard

In gewissem Rahmen könnte das gehen.
Im aktuellen Photoshop Elements 5.0 ist eine Funktion "Verwacklungen beseitigen" enthalten.

Was die leistet habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.
Bisher habe ich alles was verwackelt war sofort weggeworfen.
__________________
Möge das Licht mit euch sein.
Viele Grüße
Gert
Gert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2007, 01:21   #3 (permalink)
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Registriert seit: 19.05.2007
Beiträge: 27
Standard

Hallo!

Ob korrigierbar oder nicht, hängt zum einen von der Stärke der Verwacklung ab, zum anderen davon, ob sich die Art der Verwacklung - der Verwacklungsvektor - genau bestimmen läßt.

Ganz leichte Verwacklung (oder auch Defokussierung) läßt sich mit einem Schärfungsverfahren namens 'Schärfen per Verformen' oder auch 'Schärfen per Versetzen' mit hohen Einstellwerten recht gut kompensieren.

Für stärkere Verwacklung kann man sich mit Dekonvolutionsverfahren versuchen. Allerdings sollte man die Ansprüche nicht zu hoch schrauben, makellose Aufnahmen bekommt man damit nicht so einfach hin. Erstens ist sind die verschiedenen Dekonvolutionsvarianten sehr rechenaufwendig, was einen schnellen PC bedingt. Zweitens brauchts für die Wahl des optimalen Verfahrens bzw. in komplexen Verwacklungsfällen die Wahl der optimalen Reihenfolge verschiedener Verfahren. Drittens wird zur Ermittlung passender Parameter für die Berechnung Erfahrung benötigt, man muß also üben und das braucht Zeit.

Größter Hinderungsgrund ist aber, daß wirklich hochwertige Programme dieser Gattung locker mal drei, viertausend Euro kosten. Ein kostenloses zum Probieren und was mit Übung mäßig Verwackeltes einigermaßen hinbekommt ist 'Image Analyzer'. Ein weiteres ist Giotto, was aber relativ benutzerunfreundlich daher kommt und fachliches Wissen benötigt. Es ist ein bekanntes Programm bei Astronomen, die bei ihren oft langen Belichtungszeiten Probleme haben, die punktförmigen Sterne eben tatsächlich als scharfen Punkt und nicht als Linie mit Korona abzubilden.

So sind denn auch die meisten Dekonvolutionsprogramme meist im Astronomie- und Mikroskopie-Sektor angesiedelt. Und beim Militär, um unscharfen Bildern der Spionagesatelliten noch mehr Details zu entlocken.

Gruß,

Ralf
ralfeberle ist offline   Mit Zitat antworten
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