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neue Kamera: Kompakt, Bridge oder doch sogar Spigelreflex??
Hallo ins Forum,
ich brauche Euren Rat! Ich bin auf der Suche nach einer neuen Digitalkamera. Den interaktiven Kaufberater habe ich auch schon genutzt, und es sind genau die Kameras dabei herausgekommen, die ich auch in meiner engeren Wahl hatte:
- Canon PowerShot SX200 IS (oder der Nachfolger SX210 IS?)
- Panasonic Lumix DMC-TZ7 (oder der Nachfolger TZ10 mit GPS?)
- Casio Exilim EX-H10
Ich muss dazu sagen, dass ich jahrelanger Nutzer einer Exilim Z850 bin, und mit dieser an sich auch sehr zufrieden bin. Allerdings stören mich zwei Dinge. Und zwar einmal das nicht verfügbare Bildformat 16:9, schließlich sind alle meine Geräte (PC, Laptop, TV) in diesem Bildformat und zweitens der „schwache“ dreifache optische Zoom. Ansonsten überzeugt mich die Kamera weiterhin mit guten Bildern und insbesondere die sehr gute Akku-Leistung (schaffe so ca. 500 Bilder mit einer Akkuladung).
Daher war meine erste Entscheidung pro Casio. Die Kamera hatte ich schon bestellt, Mittwoch war sie da. Allerdings war ich schwer enttäuscht von der schlechten Bildqualität. Ich habe einige Fotos mit alter und neuer Kamera jeweils unter gleichen Bedingungen gemacht und die Fotos der EX-Z850 waren fast immer besser. Insbesondere in halbdunklen Räumen war auf dem Display der EX-H10 schon ein Rauschen zu erkennen, zu den entsprechenden Bildern brauche ich wohl nichts mehr sagen… Objekte die nicht in der Bildmitte waren verschwanden in einem furchtbaren Pixelbrei, während diese bei der Z850 gut zu erkennen waren. Von daher geht aufgrund dieses Mankos die Kamera zurück an den Verkäufer.
Liegt das eventuell auch an der Größe des CCD-Sensors? Die Z850 hat immerhin einen 1/1,8“ großen Sensor, während der der H10 nur noch 1/2,3“ groß ist. Leider ist der CCD-Sensor der anderen oben genannten Kameras genauso klein. Von daher will ich eigentlich kein Risiko eingehen, dass es evtl. bei Canon und Panasonic ähnliche Resultate gibt.
Deshalb wäre es klasse, wenn vielleicht der eine oder andere ein paar Tipps für mich hätte. Ich bin daher auch schon ins Grübeln gekommen, ob ich nicht doch auf eine Bridgekamera oder sogar auf eine Spiegelreflexkamera umsteigen soll. Dabei stört mich natürlich die Größe der Kamera, aber eine gute Bildqualität wäre mir deutlich wichtiger.
Aus analogen Zeiten habe ich schon Erfahrungen mit Spiegelreflexkameras, sodass ich schon weiß, was man damit alles machen kann, aber die aktuellen Preise für Kamera und einem vernünftigen Objektiv (mind. 25-200mm KB) schrecken mich schon noch ein bisschen ab. Bridgekameras sind ja deutlich erschwinglicher, bieten natürlich nicht den Funktionsumfang einer Spiegelreflexkamera.
Eine Preisobergrenze für eine Kompaktkamera hatte ich mir eigentlich bei 300€ gesetzt, falls ich dann doch zu einer Bridge- oder Spiegelreflexkamera greifen würde, wird das Budget natürlich erweitert.
Um die wichtigsten Aspekte für mich kurz zusammenzufassen:
- sehr gute Bildqualität
- 16:9-Fotomodus
- manuelle Einstellungsmöglichkeiten
- ordentlicher Zoom (nach Möglichkeit mind. 10x optisch bei gutem Weitwinkel)
- vernünftige Akkulaufzeit
- Videofunktion ist für mich völlig unwichtig!
Vielen Dank schon mal!!
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Erfahrener Benutzer
Zitat: Liegt das eventuell auch an der Größe des CCD-Sensors? Die Z850 hat immerhin einen 1/1,8“ großen Sensor, während der der H10 nur noch 1/2,3“ groß ist. Leider ist der CCD-Sensor der anderen oben genannten Kameras genauso klein. Von daher will ich eigentlich kein Risiko eingehen, dass es evtl. bei Canon und Panasonic ähnliche Resultate gibt.
Hallo Hamburger,
die Antwort hast Du Dir schon selbst gegeben. Wenn Du jetzt von 1:1,8
auf 1:2,3 down datest, wirst Du mit keiner dieser Cams zufrieden sein.
Die Canon S90 und die Samsung EX1 haben einen 1:1,7 Sensor und auch
sonst gute Funktionen. Aber für den Preis gibt es schon eine DSLR z.B.
Canon EOS 1000D mit Objektiv 18-55 IS. Diese Kombi ist wirklich brauchbar. Nur 16:9 ist nicht, nur 2:3
Zur Bridge würde ich nicht raten, denn wenn Deine Fotos sehr gut sein sollen stößt der Sensor (größter 1:1,6) auch ganz schnell an seine Grenzen. Diese teuere Erfahrung habe ich selbst gemacht.
Wenn es also etwas „Vernünftiges" sein soll, bleibt nur eine Type übrig,
und die hat eine Wechseloptik. Schau Dir mal die verschiedenen Modelle
an, die Preise sind z.Zt. ganz tief im Keller.
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Danke Dir schon mal für den Hinweis, dass ich mir die Erklärung schon selbst gegeben habe, ich hatte es befürchtet
. Ich finde es erstaunlich und eigentlich auch erschreckend, dass nur noch die Megapixel-Zahl von den Kameraherstellern groß beworben wird und gleichzeitig die verbauten CCD- oder CMOS-Sensoren immer kleiner werden. Außerdem verstehe ich es einfach nicht, dass in meiner im Herbst 2006 (also vor dreieinhalb Jahren!) erworbenen Kamera ein deutlich besserer CCD-Sensor verbaut ist, als in heutigen Kameras.
Leider musste ich beim Durchforsten des doch sehr umfangreichen Testarchives hier feststellen, dass auch bei den Bridgekameras, wie schon von Dir geschrieben, die Sensoren auf ähnlich schwachem Niveau liegen. Schade eigentlich.
Habe gerade mal bei der von Dir empfohlenen EOS 1000D geschaut, redcoon.de hat diese für 388 €, Medimax bietet die Kamera aktuell sogar für 349 € inkl. dem "kleinen" Objektiv an. Dann noch ein gutes Zoomobjektiv dazu, scheint preislich ganz ok. Was wäre da zu empfehlen? Canon, Sigma oder Tamron??
Ich werde mich mal weiter umschauen, schon mal vielen Dank!!
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Erfahrener Benutzer
Hallo Hamburger,
ja ja , bei den Bridge ist lange nicht alles Gold was glänzt.
Zur Canon : Zu der 450D habe ich die Kitoptik 18-55 IS und
das 55-250 IS (gibt es z.Zt. für 200€)
Es ist erstaunlich was diese „billigen" Plastikkits für Bildqualitäten
abliefern. Böse Zungen nennen sie ja auch „Joghurtbecher".
Aber IS = Stabi sollte es schon sein.
Mein Album „Schwäne" ist fast ausschließlich mit diesen beiden Linsen gemacht.
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Zitat von
berndbaru
Hallo Hamburger,
ja ja , bei den Bridge ist lange nicht alles Gold was glänzt.
Zur Canon : Zu der 450D habe ich die Kitoptik 18-55 IS und
das 55-250 IS (gibt es z.Zt. für 200€)
Es ist erstaunlich was diese „billigen" Plastikkits für Bildqualitäten
abliefern. Böse Zungen nennen sie ja auch „Joghurtbecher".
Aber IS = Stabi sollte es schon sein.
Mein Album „Schwäne" ist fast ausschließlich mit diesen beiden Linsen gemacht.
Vielen Dank. Habe mich mal weiter umgeschaut. Beim Angebot für die 1000D inkl. dem kleinen 18-55 Objektiv für 349€ (Medimax und Saturn) ist es leider das Objektiv ohne Bildstabilisator, aber sollte das mit dem überschaubaren Zoom nicht evtl. entbehrlich sein? Würde die das Kit (329€) und das Objektiv mit Stabilisator (129€) bei amazon kaufen, wäre ich bei 458€. Dazu hat amazon.de das große Objektiv gerade mit 225€ im Angebot, macht also alles zusammen 673€. Oder die Kombination mit dem kleinen Objektiv ohne Stabilisator und großem Objektiv für insgesamt 574€. Alles in allem schon faire Preise, wie ich finde, oder?!
Geändert von Hamburger (02.03.2010 um 22:07 Uhr)
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Erfahrener Benutzer
Zitat: Alles in allem schon faire Preise, wie ich finde, oder?!
Hallo,
ja, die Preise sind gut.
Aber eine kurze Bemerkung zum 18-55:
Von der Bildqualität trennen die beiden Ausführungen Welten.
Für mich kommt nur die IS-Version in Frage.
Die Optik ist für die zweite Version (IS) auch neu gerechnet worden.
Man kann die Objektive eigentlich garnicht miteinander vergleichen.
Ansonsten hast Du Recht, das man für den Bereich nicht unbedingt einen
Stabi braucht.
Nimm das Kleine mit IS, Du wirst es nicht bereuen.
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