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  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von marry239
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    Standard Brauche ich eine Dslr oder reicht mir eine Kompaktkamera?

    Huhu!

    Ich überlege nun shcon seit einiger Zeit mir eine neue Kamera zu kaufen. Meine Jetzige ist die Canon Powershot A80, viele nette spielereien möglich, macht gute Bilder bei Tageslicht, leideraber nicht so besonders tolle bei schlechteren Lichtverhältnissen. Was mich am meisten stört ist das 3x optische Zoom, habe mich schon viel zu oft geärgert, dass das viel zu klein ist.
    Da ich sehr gerne und viel fotografiere (Alles Mögliche, schwerpunkt: Landschaften/Panorama/Urlaub, aber auch Akt, Makro, auf Partys oder Festen..)wollte ich auf eine digitale-Spiegereflexkamera umsteigen. Ins Auge gefasst hatte ich:

    -Sony Alpha 100
    -Nikon D50

    Bei Stiftung Warentest ist die D50 Testsieger, mir erscheint die Sony aber als besser (aber bin ja Laie ).

    Habe mich weiter umgeschaut, unter anderem bei Kompaktdigicams.

    -Panasonic Lumix dmc-fz8 (mein Favorit)

    Jetzt bin ich am grübeln ob eine solche Cam vielleicht auch meine Fotosucht befriedigen kann...

    Bei dem Preis kann ich mir eigendlcih nicht so gut vorstellen, dass das eine alternative zu einer dslr ist.
    Habe nun shcon sooo viel gelesen und bin nun wirklich vollends verwirrt was ich jetzt eigentlich will, was ich brauche und was mich glücklich macht...

    Die Vor- und Nachteile (wie zB: Mobilität, Größe, Preis...) sind ja logisch...
    Was mir unklar ist:
    -Mache ich mit einer dslr wirklich bemerkenswert bessere, feinere Bilder
    -Hier wurde gesagt, dslr ist schneller zu bedienen und einzustellen. Wirklich? Warum? Hätte gedacht, dass es viel länger dauert eine dslr einzustellen...

    Bitte helft mir!

    Lg Marry
    Geändert von marry239 (20.03.2007 um 13:54 Uhr)

  2. #2
    Administrator Avatar von Dieter
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    Pfeil

    Hallo Marry,

    die endgültige Entscheidung wirst Du selbst treffen müssen, dennoch kann ich Dir bei ein paar Gesichtspunkten vielleicht weiterhelfen.

    Aus Deinen 3 genannten Kameras würde ich mich an Deiner Stelle zwischen der Sony Alpha 100 oder der Panasonic entscheiden. Da diese beiden optische Bildstabilisationstechnik bieten (im Gegensatz zur D50).

    Weiterhin solltest Du überlegen, ob Du nun Geld für Objekive ausgeben willst und dies dann auch wirklich nutzt, ansonsten brauchst Du nicht unbedingt eine Kamera, die einen Wechsel der Objektive möglich macht. Eine Bridge Kamera (was die Lumix DMC-FZ8 ist) ist beim Objektiv/Bildverarbeitung meist sehr gut aufeinander abgestimmt. Das 12 fach Zoom sollte Dir hier wohl auch genügen?

    Auch solltest Du Gedanken an die Größe der Kameras machen, bisher bist Du ein eher kleines Modell gewohnt gewesen, unterschätze nicht die Größe einer DSLR (die Alpha 100 ist übrigens noch ein wenig kleiner als die D50). Im großen und ganzen will ich Dich dabei natürlich gegenüber DSLRs nicht negativ stimmen, diese haben natürlich durchaus viele Vorteile-gerade in der Bildqualität.

    Viele Grüße,
    Dieter

  3. #3
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    Standard

    Hallo Marry,

    bei der Auswahl einer DSLR ist vor allem das System zu betrachten, welches die Marke bietet und sich fragen "Gibt es da alles was ich brauche?"
    Bei den verschiedenen Marken kann man bei den Gehäusen eigentlich kaum etwas falsch machen. Es gibt da keines das nicht geeignet ist um gute Bilder zu machen. Hier sollte man schauen ob einem die Ausstattung zusagt und vor allem so ein Teil mal in einem Laden in die Hand nehmen und probieren ob man mit dem Handling der Kamera klar kommt.

    Eine mögliche Alternative wäre:
    Nikon D50 (ab ca. 550,-€), ist allerdings Auslaufmodell.
    Nikon AF-S VR DX 18-200mm 3.5-5.6G IF-ED als Universalzoom mit ( ca. 680,-€) (VR-II-Technologie, Nikons Bildstabilisator der zweiten Generation)
    Nikon AF 50mm 1.8D als lichtstarke Ergänzung. ( ca. 120,-€ )

    Damit könntest du dann wirklich voll einsteigen.
    Möge das Licht mit euch sein.
    Viele Grüße
    Gert

  4. #4
    Neuer Benutzer Avatar von marry239
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    Standard

    Erstmal: Danke für die schnellen Antworten!

    Über das Gewicht der Sony habe ich mir auch schon sorgen gemacht. Bin schlank und keine Bodybuilderin...als ich die Kamera in der Hand hatte (mit Teleobjektiv 18-200mm), dachte ich schon nach ein paar min "mir fällt der Arm ab". das könnte ein Problem werden...

    Meine finanziellen Mittel sind nicht unendlich...Wenn ich mich für eine dslr entscheiden sollte, hatte ich vor mir 2 Objektive zu kaufen, um eine Brennweite von 18-200 abzudecken.
    Bei der Nikon D50 hatte ich an folgendes gedacht:
    -Nikon D50 +Af-S DX Zoom-Nikkor 18-55mm 3.5-5,6G ED( ca. 530 euro)
    - +55-200mm bis max 300 (bis jetzt kein spezielles im Auge...)

    Was für mich gegen eine Kompaktkamera spricht ist:
    -dass sie zu hohem Rauschen bei größeren ISO Einstellungen neigen (kann ich bestätigen)
    -AF soll langsam sein (habe ich keine Vergleichsmöglichkeit)
    -Speziell bei der Lumix: 12x optisches Zoom reicht dicke aus, aber wie sieht es mit der Lichtstärke bei großen Brennweiten aus? Bin ich da mit einer dslr besser bedient oder muss ich da schon viel Geld in ein vernünftiges Objektiv stecken?

    Schwere Entscheidung...
    Geändert von marry239 (20.03.2007 um 14:48 Uhr)

  5. #5
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    Standard

    Zitat Zitat von marry239 Beitrag anzeigen
    Über das Gewicht der Sony habe ich mir auch schon sorgen gemacht. Bin schlank und keine Bodybuilderin...als ich die Kamera in der Hand hatte (mit Teleobjektiv 18-200mm), dachte ich schon nach ein paar min "mir fällt der Arm ab". das könnte ein Problem werden...

    Was für mich gegen eine Kompaktkamera spricht ist:
    -dass sie zu hohem Rauschen bei größeren ISO Einstellungen neigen (kann ich bestätigen)
    -AF soll langsam sein (habe ich keine Vergleichsmöglichkeit)
    -Speziell bei der Lumix: 12x optisches Zoom reicht dicke aus, aber wie sieht es mit der Lichtstärke bei großen Brennweiten aus? Bin ich da mit einer dslr besser bedient oder muss ich da schon viel Geld in ein vernünftiges Objektiv stecken?

    Schwere Entscheidung...
    Wenn dir die Sony mit dem 18-200 schon zu schwer ist (sind ja nicht einmal 1000 g ) wird es mit einer DSLR sicher immer problematisch sein.

    Das mit dem Rauschen ist der wesentliche Nachteil der kleineren Bridgekameras. Das lässt sich nicht wegdiskutieren.

    Beim AF hätte ich da keine Bedenken. Schau mal in den Test von dpreview.
    Panasonic DMC-FZ8 Review: 17. Conclusion: Digital Photography Review

    Bei der Lichtstärke der Objektive sehe ich keine Vorteile bei einer DSLR. Wenn du da Lichtstärke haben willst kostet das sehr viel Geld und noch mehr Gewicht. Außer bei einem 50 mm Objektiv, da bekommt man hohe Lichtstärke extrem billig.

    Bei deiner Entscheidung musst du dir überlegen, ob eine der Eigenschaften ein "Killerkriterium" ist.
    Ist das Rauschen bei höheren ISO nicht akzeptabel, kommt fast nur eine DSLR in Frage.
    Ist das Gewicht nicht akzeptabel, kommt nur eine Bridgekamera in Frage.

    Es gäbe da allerdings noch eine Möglichkeit, aber die hat wieder keinen Bildstabilisator.
    Fujifilm FinePix S6000fd Review: 1. Introduction: Digital Photography Review

    Es bleibt schwierig.
    Geändert von Gert (20.03.2007 um 18:16 Uhr)
    Möge das Licht mit euch sein.
    Viele Grüße
    Gert

  6. #6
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    Standard ko-Kriterien

    Hallo Mary.
    Das mit den ko-Kriterien ist ein wichtiger Hinweis.
    Bei den kleinen Bildsensor bieten eigentlich nur diejenigen von Fujifilm ein - für die Kleinheit- gutes Rauschverhalten. Deshalb kann der Hersteller auf eine Bildstabilisierung verzichten und die hohen ISO-Werte nutzen.
    Bei Sonys A100 - so liest man - fallen wegen eines Konstruktionsfehlers die Gehäuse gleich reihenweise aus. Der Blendenmitnehmer am Bajonett sei zu schwach ausgeführt.
    Ein Kamerahersteller, dessen DSLRs ich aus eben diesen Gründen überhaupt nicht mag, aber sehr kleine Gehäuse anbietet ist Olympus mit der 410 oder der 510. Die beiden winzigen Gehäuse kommen aber erst in die Läden. Auch sind die Optiken kompakt.
    Panasonics F8 ist mit einem wirklich kleinen Bildsensor ausgestattet. Damit der nicht so rauscht greift man tief in die Trickkiste auf Kosten der Details. Dass heißt, bei der Rauschunterdrückung entstehen aquarellartige Effekte, was bei größeren Bildern schnell hässlich wirkt. Allerdings sind diese Effekte nicht mehr so starkt, wie bei den Vorgängern.

    Da es meine Wunschkamera nicht gibt, und ich noch etwas neues für die Tasche brauche, kaufe ich mein DSLR-Gehäuse allein wegen der Objektive, die es für ein bestimmtes Bajonett gibt. Das ist mein Kompromiss.

    Wenn Du also bestimmte Objektive haben möchtest, dann wäre es vielleicht die leichtere Entscheidung zu diesen das passende Gehäuse zu finden.
    Wie wäre es mit einer Pentax K100? - Ich weiß, Gert hält nix davon, doch es ist eine preislich gute Entscheidung und anders als bei Nikon braucht man nicht unbedingt die neuesten Objektive.

  7. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von Adrian Ahlhaus Beitrag anzeigen
    ... Wie wäre es mit einer Pentax K100? - Ich weiß, Gert hält nix davon, doch es ist eine preislich gute Entscheidung und anders als bei Nikon braucht man nicht unbedingt die neuesten Objektive.
    Hallo Adrian,
    ich muss da ein wenig korrigieren. Ich halte die Pentax K100D durchaus für eine empfehlenswerte Kamera.
    Ich hatte nur mal gegen die Batterien "gemault". Aber viele sehen das ja auch als Vorteil.
    Insbesondere die Pentax K10D ist in ihrer Ausstattungsklasse ein echtes Preisschnäppchen. Ist aber hier nicht gefragt.

    @Marry
    Lass dich nicht irritieren. Adrian hat schon recht, die Pentax K100D solltest du mit in deine Überlegungen einbeziehen.
    Beispiel:
    Pentax K100D (SLR) schwarz mit Objektiv DA 18-55mm und DA 50-200mm
    ab ca. 727,-Euro.
    Du kannst natürlich zu diesem Preis keine Spitzenobjektive erwarten. Aber wirkliche Spitzenobjektive gibt es bei allen Herstellern kaum unter 1000,- €.
    Möge das Licht mit euch sein.
    Viele Grüße
    Gert

  8. #8
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    Standard Ja richtig,

    Es ging um die Batterien. War mir nicht mehr so gegenwärtig...
    'Tschuldigung.
    Adrian Ahlhaus

  9. #9
    Neuer Benutzer Avatar von marry239
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    Standard

    Hallo ihr Lieben!
    und nochmals danke für die Antworten...

    Die Pentax k100d war zunächst mein absoluter Favorit! Aber das mit der AKKU-Laufzeit scheint wirklich ein übles Problem zu sein (Stiftung Warentest)...Klar der Bildstabilisator klingt gut, halt aber wohl auch nicht so was er verspricht...Ansonsten kann sie nicht mehr als die Nikon D50

    Eigendlich wäre eine kleine Kompaktdigicam schon sehr nett...
    Habe mir mal auf www.testfotos.de bilder von der Panasonic fz8 und der fz50 angesehen... Gestochen scharf bei guten Lichtverhältnissen, aber andere Bilder einfdach nur horrormäßig verrauscht ( ISO 100) z.B. ein Waldfotografie.
    Das mit dem Rauschen schmeckt mir echt gar nicht... Werde mir jetzt gleich mal die Cams von Fujifilm anschauen, vielleicht finde ich da ja mein Glück!

    Achja um nochmal auf die Frage der Bedienung zurückzukommen:
    Geht das wirklch leichter und schneller???

    Also danke nochmal!

    Lieber Gruß von mir!

  10. #10
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    Standard Bildstabilisierung

    muss bei der Pentax nicht sein. Es gibt das preiswertere Schwestermodell ohne.

    Insgesamt hat die Bildstabilisierung im Objektiv so ihre Tücken. Nicht selten geht es auf Kosten der Qualität des Bildes, denn die Justierung eines Objektives ist aufwendig. Gern wird daran gespart, so dass sogar Objektive für weit über 1000 Euro mit schlechter Justierung die Werke verlassen können. Wenn's der Kunde oder die Kundin dann nicht reklamiert...was ja gar nicht so einfach ist. - Weil, wie erkennt man eine leichte Dejustage?
    Ich sah jetzt eine Kompakte mit einem solchen Fehler, das heißt, die maximale Schärfe war rechts oben verschoben. In manchen Test kann man das am abgebildeten Schärfefeld erkennen, aber auch dann, wenn die Randabdunklung nicht gleichmäßig alle Ecken betrifft, zum Beispiel rechts oben am stärksten ist.

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