Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    13

    Standard Was bedeutet optischer Stabilisator im KIT integriert

    Hallo,

    wer kann mir sagen , ob es ein Nachteil ist, wenn ich eine Kamera kaufe, wo dazu steht
    "optischer Bildstabilisator im Kit" integriert"

    Ist das ein Nachteil - Vorteil oder unbedeutend?

    Oder ist die Auswahl der Objektive dadurch eingeschränkt?
    Nikon schreibt so was.

    Gruß
    Jüppchen

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von piepenhagen
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    Standard

    Es gibt 2 Arten der Bildstabilisierung. Einmal die im Sensor untergebrachte und die im Objektiv eingebaute.

    Vorteil der Sensorstabilisierung ist, eigentlich jedes Objektiv kann verwendet werden. Nachteil, man sieht die Stabilisation nicht im Sucher, was man bei denen im Objektiv Eingebaute aber kann.

    Die Einschränkung (bin mir nicht ganz sicher) liegt darin, daß Objektive mit Stabilisator an Gehäusen mit Stabilisator nicht richtig zusammenarbeiten können und daher schlechtere Ergebnisse bringen als ohne Stabi.

    Meiner Meinung nach liegt das an den Herstellern:

    Diejenigen mit interner Stabilisierung geben ungern zu, dass ihre Kompensation mit Fremdobjektiven nicht geht, aber sind froh, dass ihre Objektive dann besser abschneiden, weil die anderen weiterhin wackeln

    Die mit den Stabi-Objektiven hingegen, geben ungern zu, dass man für bessere Schärfe die Stabis blockieren sollte.

    Generell sollte man die Stabi, wenn sie nicht gebraucht wird abschalten, denn 1. die schnellere Belichtungszeit wird mit Erhöung der ASA erreicht, also mehr Rauschen. 2. Langsamere Reaktionszeit weil der Prozesser wesentlich mehr arbeiten muß.
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von checker
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    Standard

    Generell sollte man die Stabi, wenn sie nicht gebraucht wird abschalten, denn 1. die schnellere Belichtungszeit wird mit Erhöung der ASA erreicht, also mehr Rauschen.
    Das ist mir etwas anders bekannt .
    Der Stabi (VR bei Nikkorobjektiven) erlaubt theoretisch bis zu 8x längere Belichtungszeiten ohne dass die ISO erhöht werden und somit mehr "Rauschen" entstehen kann .
    ...gruss Kalle
    -----------------------------------------------------

  4. #4
    timow
    Gast

    Standard

    Da stimme ich checker zu. Das mit der ISO-Erhöhung ist das, was bei Billig-Kameras gerne als "Digitaler Bildstabilisator" verkauft wird. Das ist für'n Ar*** und bei guten Kameras nicht zu finden. Ein echter Bildstabilisator hat entweder eine bewegliche Linse(ngruppe) im Objektiv oder die Bewegung wird per Sensor-Shift ausgeglichen. Beides hat Vor- und Nachteile. Ein Bildstabilisator im Objektiv arbeitet nach meiner Erfahrung effektiver. Dafür kann ein Bildstabilisator in der Kamera JEDES angesetzte Objektiv stabilisieren.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von piepenhagen
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    509

    Lächeln

    @ Checker
    Längere Belichtungszeiten ja. Es ging aber um Schneller.
    Nehmen wir mal an, Du hast eine 500er Tele drauf und fotografierst freihändig. Einstellung: Blende 5,6 1/250. Klar, da ist der Stabi schon erforderlich. Nur kommt jetzt die Rechnerzeit ins Spiel. Du drückst den Auslöser und das Rechnen beginnt. Ohne Stabi entfällt diese Zeit also. Ist zwar nur ein Bruchteil von Sekunden aber da kann viel passieren

    Hat man auf Vollautomatik stehen, so geht zumindest bei meiner Kiste die ASA hoch.

    @ Timow
    Klar kann man jedes Objektiv draufschrauben, wollte nur sagen, Stabi im Objektiv und Kamera gleichzeitig eingeschaltet verträgt sich selten.

    Ehrlich gesagt, bis 200mm Brennweite vermisse ich den Stabi nicht und bei Festbrennweiten bis 100mm halte ich den für (meine Knipserei) überflüssig.

    Es gab mal eine Sendung im Fernsehen über Sportfotografen, alle haben gesagt, nie den Stabi einschalten, beim Sport entscheiden Bruchteile von Sekunden.
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  6. #6
    timow
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von piepenhagen Beitrag anzeigen
    Es gab mal eine Sendung im Fernsehen über Sportfotografen, alle haben gesagt, nie den Stabi einschalten, beim Sport entscheiden Bruchteile von Sekunden.
    Mache ich auch so. Bei sehr kurzen Belichtungszeiten ist es ganz sinnvoll, den Stabi auszuschalten, weil man dann schärfere Fotos bekommt. Ein Stabi hat leider den Nebeneffekt, das Bild unnötig unscharf zu machen, wenn er nicht benötigt wird, sprich es keine Verwacklung zum Ausgleichen gibt. Ist auch der Grund, warum man den Stabi immer ausschalten sollte, wenn man ein Stativ verwendet.

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