Es geht um 10 MPx-Sensoren.
Ein 4/3 Zoll Chip und ein 1/1,8 Zoll Chip. Beide haben die gleiche Auflösung (maximal 3649 x 2736 Pixel /Bild).
Beim "großen" 4/3 ist die lichtempfindliche Fläche pro Pixel auf dem Chip 5,6-mal so groß wie beim "kleinen" 1/1,8. Damit ist auch seine Dynamik, d.h. das Verhältnis hellstes/dunkelsten aufgenommenem Licht größer (die Abstufung des Lichtes in der Aufnahme ist feiner).
Nun kann man ja die Auflösung beim kleinen Chip von 3648x2736 (=10MPx) auf 1600x1200 (=2MPx) bei der Aufnahme reduzieren. Klar, dass damit das Bild gröber wird. Belichtet werden aber nach wie vor alle 10MPx. Theoretisch hätte man also 5 Pixel zusammengefasst, die damit fast die lichtempfindliche Fläche eines Pixels des 4/3 Chip ergeben.
Frage: Hat man damit auch die Dynamik erhöht (d.h. das Rauschen verringert und die Helligkeitsabstufung des eingefangenen Lichts verfeinert)?
Auf eure Antworten (und Experimente?) bin ich gespannt.
Denn wenn diese Überlegung richtig wäre, hieße dies, dass man zugunsten einer besseren Lichtabstufung auf die volle Vergößerungsfähigkeit einer Aufnahme reduzieren könnte.


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