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Verwendet ihr das RAW Format?
Verwendet ihr das RAW Format? Und wenn ja ,mit welcher Software bearbeitet ihr die RAW Dateien?
Ich mache grundsätzlich alle Aufnahmen sowohl in RAW als auch in JPEG.Bei vielen DSLR Kameras und bei einigen Kompakten ist dies möglich.
Mein Lieblings-RAW Konverter ist der RAW Shooter Essentials,den es leider nicht mehr gibt und man ihn für neuere Kameras nicht benutzen kann.
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Erfahrener Benutzer
Bei meiner Leica V-Lux 1 wird im RAW-Modus automatisch ein JEPG mitproduziert. Im Regelfall benutze ich RAW 10 Mpx (ist kein Problem, denn auf 4GB passen immerhin 160 dieser "Doppelbilder"). Der Unterschied zwischen dem automatischen JEPG und RAW ist deutlich sichtbar, auch wenn in etwa 80% der Fälle die automatisch erzeugten JEPGs durchaus brauchbar sind. Aber im CS3 RAW-Konverter 4.1 hat man doch viel mehr Möglichkeiten einzugreifen, schon bevor man ins CS3 geht. Außerdem kann ich im RAW-Konverter, wenn ich will, 16bit 600dbi Auflösung als Ausgangsbasis für CS3 erzeugen.
Nur wenn's schnell gehen soll, oder bei Belichtungsreihen für HDR, oder wenn ausnahmsweise mal Superzoom angesagt ist, gehe ich auf JEPEG.
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Gruss,
Joachim
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Administrator
Hallo,
ich verwende wenn die Speicherkarte groß genug ist, die Kamera RAW+JPG bietet und es vom Motiv her überhaupt notwendig ist auch beide Formate. Entwickeln tu ich möglichst mit der Software, die vom Hersteller zur Kamera mitgeliefert wurde. Ich habe dabei schon festgestellt, das das Camera RAW Plugin für Photoshop bei RAW Bildern mancher Kameras eine deutlich schlechtere Qualität abliefert, als wenn ich das Bild von der Herstellersoftware zu Photoshop schicke.
Gruß, Dieter.
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Hallo!
Ich verwende grundsätzlich das RAW-Format, da mir auch mit über 35-jähriger Fotopraxis nicht zuverlässig gelingt, vorab zu erkennen, ob der erweiterte Tonwertspielraum in der nachfolgenden Bildoptimierung per EBV benötigt wird oder nicht.
Was sollst, meine RAWs sind ohnehin kaum größer als die JPEGs in bester Qualität. Daher ist RAW das ideale verlustfreie Archivierformat für DigiBilder.
Gruß,
Ralf
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Ich habe immer RAW+JPEG eingestellt, bei den heutigen Preisen/Größen von Speichermedien sollte das kein Hindernis mehr darstellen.
Bei den meisten Bildern nutze ich zur Weiterverarbeitung nur das JPEG, bei würdigen Problembildern dann das RAW.
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Bei meiner 500d ist das Raw-Bild oft 3-4 mal so groß wie das Jpeg. Das sind dann statt 3 MB oft bis zu 14 MB pro Bild. Deshalb nutze ich nur jpeg, das spart Ressourcen.
Auf meine 4-GB-Speicherkarte würden die meisten Shootings trotzdem passen: 200 Bilder mit 14 MB sind erst 2,8 GB. Aber die Bilder auf den PC kopieren, da öffnen, bearbeiten und dann auch noch auf ner externen Platte oder DVD sichern... Das kostet alles Zeit. Speicherplatz wär kein großes Problem: Ich hab im Jahr 2011 rund 12 GB vollgeknipst, in einem vollen Jahr wären das rund 50 GB Jpegs oder 175 GB Raws. Alle 5 Jahre eine 1-TB-Platte kaufen für die Sicherung würde reichen...
Aber meine Art von Bildverarbeitung (Tonwertkurven, Aufhellen oder Abdunkeln, Kontrast verändern, Scharfzeichnen etc.) kann ich meistens auch beim jpeg ganz gut machen...
Geändert von Samsungknipser (21.04.2011 um 22:33 Uhr)
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Zitat von
ralfeberle
Daher ist RAW das ideale verlustfreie Archivierformat für DigiBilder.
Will dir nicht zu nahe treten, aber genau das - ein Archivformat - ist RAW nicht! RAW ist ein propriätäres Format, bei dem jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht. In 10 Jahren wirst du ernsthafte Probleme haben, RAW-Dateien heutiger Kameras überhaupt noch öffnen zu können. Wenn überhaupt, wird DNG irgendwann mal ein brauchbares Archivformat werden, aber so richtig durchsetzen konnte sich das bisher noch nicht.
Wenn du Fotos wirklich verlustfrei archivieren willst, musst du sie als TIFF speichern. Nur dann hast du die Garantie, dass du die Bilder auch in ein oder zwei Jahrezehnten noch problemlos anzeigen kannst. (TIFF ist übrigens ein anerkanntes Archivformat)
Zum Thema: Ich sehe das wie Samsungknipser. Wenn ich mit Fotografieren mein Geld verdienen würde, würde ich vielleicht RAW verwenden, um auch das letzte Detail aus den Aufnahmen rauszuholen. Aber so reichen mir JPEGs. Die sind viel kleiner, lassen sich auch noch halbwegs nachbearbeiten, und man muss keine zusätzliche Zeit in die Entwicklung stecken. Dafür nehme ich auch in Kauf, dass vielleicht jedes 10. Foto daneben geht und als RAW noch zu retten gewesen wäre. Aber dadurch lernt man ja auch, die Aufnahmeparameter beim nächsten Mal besser einzustellen.
Geändert von timow (23.04.2011 um 14:41 Uhr)
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Habe abgestimmt für: RAW und JPEG. Ich hab's eigentlich einfach lieber in JPEG. Aber meist ist das am einfachsten für bestimmte Programme oder Bearbeitungen, wenn das Bild in RAW ist.
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