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Franzis Denoise projects professional vorgestellt

Die Software soll Bildrauschen besonders gut reduzieren können

Mit "Denoise projects professional" hat der Franzis Verlag eine neue Software vorgestellt, die speziell zur Entfernung von Bildrauschen gedacht ist. Dieses tritt bekanntermaßen bei Aufnahmen mit höheren Sensorempfindlichkeiten oder nach dem starken Aufhellen von dunklen Bildpartien auf. Mit Denoise projects professional soll sich dieses nun besonders gut minimieren oder vollständig entfernen lassen. Dafür kombiniert die Software gleich mehrere Entrauschungsverfahren.

Laut Franzis lassen sich alle sieben Arten von Bildrauschen (unter anderem Luminanzrauschen, Farbrauschen, Hotpixel und Banding, …) entfernen, wobei die Schärfe und die Details eines Bildes erhalten bleiben sollen. Dazu soll auch die neu entwickelte „Smart Pattern Matching“-Technologie beitragen.

Die Rauschreduzierung von Denoise projects anhand eines Beispiels demonstriert:

Wer mehrere Bilder zwecks der Rauschreduzierung von einem Motiv aufgenommen hat, kann diese mit dem Noise-Stacking-Modul zu einem rauschärmeren Bild zusammenrechnen lassen. Aufnahmen aus der Hand werden dabei vom Programm automatisch passend überlagert. Denoise projects professional beinhaltet einen eigenen RAW-Konverter mit Verzeichnungskorrektur und erlaubt daher die Bearbeitung von JPEG- sowie RAW-Aufnahmen. Bis zu 43 Experten-Filter lassen sich auf die Bilder anwenden, verschiedene Vorlagen werden für unterschiedliche Sensorempfindlichkeiten (ISO 50 bis ISO 12.800) angeboten. Wer möchte, kann sowohl die automatische Rauschreduzierung verwenden als auch manuell eingreifen. Ebenso lassen sich damit Kratzer und Sensorfehler entfernen. Zur genauen Kontrolle der bearbeiteten Bilder gibt es eine 1:1-Lupenansicht.

Die Software bietet eine Stapelverarbeitungsfunktion für mehrere Bilder und erlaubt den Export zu anderen Bildbearbeitungsprogrammen. Denoise projects professional lässt sich Stand-Alone-Version verwenden, kann allerdings auch als Plugin in Adobe Photoshop oder Photoshop Elements integriert werden. Der Preis liegt bei 129,00 Euro. Für 69,00 Euro kann Denoise projects erworben werden, hier lassen sich unter anderem aber nur 30 Experten-Filter verwenden.

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Kommentare

Als Besitzer einer hochwertigen Kompaktkamera ...

Als Besitzer einer hochwertigen Kompaktkamera mit hoher Lichtempfindlichkeit kommt es bei schlechten Lichtverhältnissen natürlich immer wieder zu Bildrauschen. Um auch aus solchen verrauschten Fotos noch etwas Vorzeigbares zu machen, habe ich mir Denoise Projects professional (ein Angebot) zugelegt.

Bei der Installation und der Registrierung gab es keinerlei Probleme. Danach habe ich das pdf-Handbuch, das in der Software integriert ist, ausgedruckt, um schnell nachschlagen zu können. Dann wurden extra ein paar Testfotos (jpg-Format) geschossen … und schon konnte es losgehen.

Die dunkle Arbeitsoberfläche ist übersichtlich und einfach aufgebaut. Sofort nach dem Einladen eines Bildes beginnt die Software ganz automatisch mit der Analyse und der Rauschreduktion. Auf der linken Seite befinden sich die Voreinstellungen für die Kategorien „Entrauschen“ und „Schärfen“ sowie für die Kategorien JPG, RAW, Mobile und Web. Hier kann man Favoriten auswählen, sodass dann die Kategorie „Favoriten“ aktiv wird.

Auf der rechten Seite der Programmoberfläche befindet sich der Experten-Modus zum „Finalisieren“. Hier bekommt man Informationen zum Rauschverhalten des aktuellen Bildes und kann auch die Stärke für die automatische Entrauschung wählen: weich, ausgewogen oder körnig. Neben der automatischen Entrauschung kann man auch eine automatische Bildoptimierung und ein manuelles Entrauschen auswählen. Im sogenannten „Entrauschungsfarbraum“ kann man die Entrauschungsqualität in einem ausgewählten Farbton verbessern, natürlich mit leichten Einbußen bei den anderen Farben. Insgesamt stehen zehn unterschiedliche Farbräume zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es verschiedene Kanaldarstellungen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass man die Entrauschung auf bestimmte Bereiche einschränken kann, immerhin acht verschiedene Bereichsmodi. Mit einem Regler kann man die Bereichsgröße verändern. Die Software bietet auch die Möglichkeit, die Bilddaten unter Zuhilfenahme von Korrekturbildern zu entrauschen. (Diese Software-Variante werde ich demnächst testen, da hierzu noch Dark- und Flatfram-Aufnahmen notwendig sind). Im letzten Arbeitsschritt wird noch eine „automatische“ Entfernung von Kratzern und Sensorfehlern angeboten.

Zusätzlich kann man auf der rechten Seite den Experten-Modus anwählen, der der feinen Justierung des Bildes dient. Hier wird eine Vielzahl von Post-Processing-Effekten angebo-ten, deren Wirkung man sofort mit einer Lupe im Vergleich von Originalbild und entrauschtem Bild überprüfen kann. Hier heißt es: probieren geht über studieren, denn die Variationsmöglichkeiten sind schier unerschöpflich, da es für jeden ausgewählten Effekt noch zahllose Einstellungsmöglichkeiten (u.a. Deckkraft) gibt. Besonders beeindruckend war hier die Anwendung der verschiedenen Farbeffekte. Zum Schluss bietet die Software auch eine Stapelverarbeitung sowie einen Export in ein anderes Bildbearbeitungsprogramm.

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