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GoPro HERO5 Session und HERO4 Session im Duell (Teil 1)

Teil 1 von 2: Besonders kompakte Actionkameras von GoPro


Links sehen Sie die GoPro HERO5 Session, rechts die GoPro HERO4 Session.

Mit den HERO Session-Modellen bietet GoPro Actionkameras an, die auf besonders kleine Abmessungen optimiert wurden. Trotzdem sollen die Kameras mit einer guten Bildqualität überzeugen können, bei den Gehäusen sind zudem die vorhandenen Abdichtungen zu erwähnen. Diese erlauben den Unterwassereinsatz ohne Schutzgehäuse. Wir haben die beiden aktuell erhältlichen HERO-Session-Kameras gegenübergestellt.

Zu unseren beiden Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der GoPro HERO5 Session
Testbericht der GoPro HERO4 Session

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

Abmessungen/Verarbeitung/Bedienung:
GoPro HERO5 Session oder GoPro HERO4 Session? Diese Frage könnte man sich beim Festhalten durchaus zuerst stellen. Gut, an der Seite ist ein kleiner Schriftzug mit dem Modellnamen zu finden, und wer beide Kameras im Detail kennt, wird die HERO5 Session auch an ihrem farblichen GoPro-Logo von der HERO4 Session unterscheiden können. Ansonsten sehen beide Actionkameras aber fast völlig identisch aus. Sie sind quasi quadratisch gebaut (3,8 x 3,8 x 3,6cm) und besitzen an den Seitenflächen eine Gummierung. Festhalten kann man sie daher recht sicher. Das Gewicht liegt bei beiden Modellen bei 72g, die Actionkameras sind damit wirklich leicht. Gegenüber der HERO5 Session ist das Gehäuse deutlich kompakter und auch 45g leichter. Trotzdem sind beide Kameramodelle ohne Schutzgehäuse bis zu zehn Meter wasserdicht.

Beide Actionkameras verfügen nur über zwei Bedienelemente (Auslöser und Menü-Taste):

Links sehen Sie die GoPro HERO5 Session, rechts die GoPro HERO4 Session.

Die Vorderseite der jeweils sehr gut verarbeiteten Kameras besteht quasi nur aus dem bei Beschädigungen austauschbaren Objektiv-Schutzglas, an dessen Seiten liegen eine LED und das Mikrofon. Auf der Oberseite befinden sich jeweils der Auslöser und ein kleines monochromes LCD, an der linken Seitenfläche kann man eine Klappe öffnen. Das dahinter liegende Fach beherbergt den Speicherkartenslot und den USB-Port. Über den USB-Port, der bei der HERO4 Session als Micro-Variante und bei der HERO5 Session als Typ C ausgeführt ist, wird der fest verbaute Akku (1.030mAh) aufgeladen.

Der USB-Port und der Slot für die Speicherkarte befinden sich in einem Fach an der linken Seite:

Links sehen Sie die GoPro HERO5 Session, rechts die GoPro HERO4 Session.

Als Speichermedium muss man bei beiden Actionkameras eine microSD-Karte einstecken. Diese sollte als Empfehlung mit mindestens 10MB/s schreiben können (= Class 10). Auf der Rückseite ist bei beiden Actionkameras der Lautsprecher zu finden. Zudem liegt hier die Menü-Taste und daneben eine weitere LED. Die Menü-Taste und der Auslöser sind die beiden einzigen Bedienelemente der Actionkameras, darüber müssen ohne weiteres Zubehör alle Eingaben vorgenommen werden. Die HERO5 Session erlaubt über beide Tasten unter anderem den Wechsel des Aufnahmemodus, der Bildrate oder der Auflösung. Zudem kann man auch die WLAN-Verbindung aktivieren und die Actionkamera mit einem Mobilgerät verbinden.

Über die Displays und an den LEDs lässt sich ablesen, ob gerade eine Aufnahme läuft:

Links sehen Sie die GoPro HERO5 Session, rechts die GoPro HERO4 Session.

Die GoPro HERO4 Session (Testbericht) bot bei ihrer Vorstellung nicht die Möglichkeit, Foto- oder Videoparameter über die Tasten zu verändern. Das hat sich mit dem Firmware-Update auf die Version 2.0 jedoch geändert. Dieses sorgt neben weiteren Verbesserungen wie unter anderem neuen ProTune-Funktionen, für eine verbesserte Steuerung über die Tasten. So lassen sich nun wie bei der HERO5 Session die wichtigsten Aufnahmeparameter über die Kamera verändern. Das macht die Bedienung komfortabler. Wer grundsätzliche Systemeinstellungen vornehmen oder ProTune-Optionen anpassen möchte, muss bei beiden Actionkameras jedoch weiterhin zur App greifen. Des Weiteren würden wir dies auch empfehlen, wenn viele Einstellungen auf einmal verändert werden sollen. Das geht mit der App schneller.

Auf der Vorderseite nimmt das Schutzglas fast den gesamten Platz ein (am Beispiel der HERO5):

GoPro HERO5 Session.

Auf der Rückseite liegt die Menü-Taste zum Starten der Kamera (am Beispiel der HERO5):

GoPro HERO5 Session.

Die GoPro HERO5 Session (Testbericht) kann – anders als die HERO4 Session – zudem mit der Sprachsteuerung aufwarten. Diese ermöglicht die Steuerung der Actionkamera über gesprochene Befehle und ist eine sehr komfortable Lösung. Was es damit genau auf sich hat, schauen wir uns im dritten Teil dieses Vergleichstests an.

Unsere Wertung bei den Abmessungen, der Verarbeitung und der Bedienung: Unentschieden.

Bildqualität:
Zum Vergleich der Foto-Bildqualität haben wir mit beiden Kameras ein Vergleichsbild bei der jeweils höchstmöglichen Auflösung und dem Bildfeld „weit“ sowie bei Standardeinstellungen aufgenommen. Während die GoPro HERO5 Session Fotos mit zehn Megapixel speichert, sind es bei der HERO4 Session nur acht Megapixel. Dies macht sich bei der Detailwiedergabe bemerkbar, die HERO5 Session kann feine Details deutlich besser wiedergeben. Dies liegt allerdings auch an der starken kamerainternen Nachschärfung der HERO5 Session. Sie sorgt für ein sichtbares Rauschen. Insgesamt wissen die Aufnahmen der HERO5 Session trotzdem mehr zu gefallen.

Videoqualität bei 3.840 x 2.160 Pixel (HERO5 Session) und 1.920 x 1.080 Pixel (HERO4 Session):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Die Aufnahme zum Vergleich der Videoqualität ist bei der HERO5 Session mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) und 30 Vollbildern pro Sekunde erfolgt, bei der GoPro HERO4 Session (Testbericht) mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) und 60 Vollbildern pro Sekunde. Eine höhere Auflösung unterstützt die HERO4 Session im 16:9-Format leider nicht. Der Unterschied bei der Bildqualität ist riesig, die vierfach höhere Pixelzahl erlaubt der HERO5 Session das Festhalten von wesentlich mehr Details. Wer Videos mit einer möglichst guten Bildqualität speichern möchte, sollte daher unbedingt zur HERO5 Session greifen.

Vergleich der Bildqualität bei Fotos mit dem weiten Sichtfeld:

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Unser Sieger bei der Bildqualität: Die GoPro HERO5 Session.

Einstellungsmöglichkeiten im Fotomodus:
GoPro hat die HERO5 Session (Testbericht) nicht nur mit einem höher aufgelösten Bildwandler (zehn statt acht Megapixel) ausgestattet, auch bei den weiteren Fotooptionen hat die neuere Actionkamera mehr zu bieten. Hier ist unter anderem die Serienbildrate zu nennen. Die HERO4 Session erlaubt die Wahl zwischen zehn Bildern pro Sekunde bis hin zu drei Bildern pro Sekunde. Mit der HERO5 Session kann man dagegen unter anderem 30 Bilder pro Sekunde speichern, 30 Bilder in drei Sekunden oder ebenso auch nur drei Bilder in einer Sekunde aufnehmen. Bei der Zeitrafferfunktion ergibt sich mit Intervallen von 0,5, 1, 2, 5, 10, 30 und 60 Sekunden dagegen ein Gleichstand. Von der HERO4 Session kann sich die HERO5 Session dafür wieder mit den Modi „Nachtfoto“ und der „Zeitrafferaufnahme bei Nacht“ absetzen.

Die Kameramodelle in Würfelform verfügen jeweils über ein gummiertes Äußeres:

Links sehen Sie die GoPro HERO5 Session, rechts die GoPro HERO4 Session.

Aufnahmen mit linearem Bildfeld und reduzierter Verzeichnung kann nur die HERO5 Session speichern, eine derartige Option hat die HERO4 Session nicht zu bieten. Dafür lässt sich bei ihr ein mittleres Bildfeld mit geringerer Auflösung (5 Megapixel) verwenden. Die Fotos der HERO5 Session besitzen immer 10 Megapixel, beim linearen Bildfeld wird die Auflösung allerdings hochgerechnet. Die ProTune-Optionen sind bei der HERO5 Session auch bei Fotos zu finden, bei der HERO4 Session dagegen nicht.

Unser Sieger bei den Foto-Optionen: Die GoPro HERO5 Session.

Im zweiten Teil unseres Vergleichstests der beiden Session-Modelle gehen wir unter anderem auf die Video-Optionen und die besonderen Features ein. Am Ende ziehen wir zudem ein Fazit.

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