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GoPro HERO6 Black und HERO5 Black im Duell (Teil 1)

Teil 1 von 2: Actionkameras mit 4K-Videofunktion im Vergleich

Mit der HERO6 Black (Testbericht) hat GoPro im Herbst 2017 das Nachfolgemodell der zur Photokina 2016 angekündigten GoPro HERO5 Black (Testbericht) vorgestellt. Die neue Actionkamera setzt sich vom Vorgängermodell vor allem mit deutlich höheren Bildraten ab, das Gehäuse hat man nicht verändert. Wir gehen im folgenden Vergleichstest auf die Unterschiede zwischen beiden Modellen ein.

Zu unseren beiden Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der GoPro HERO6 Black
Testbericht der GoPro HERO5 Black

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

GoPro HERO6 Black oder HERO5 Black – diese Frage kann man beim optischen Vergleich nur beantworten, wenn man den Schriftzug an der linken Seitenfläche gefunden hat. Abseits des aufgedruckten Namens lassen sich die beiden Kameragehäuse nicht unterscheiden.

Dies hat nicht nur für GoPro Vorteile, schließlich dürfte neben der Konstruktion eines neuen Gehäuses auch dessen Herstellung zu Beginn teurer ausfallen, auch der Benutzer kann sich sicher sein, dass sein angeschafftes Zubehör weiterhin funktioniert. Dies gilt beispielsweise für das Super Suit-Unterwassergehäuse, das Tauchgänge in bis zu 60m Tiefe erlaubt.

Das einzige Unterscheidungsmerkmal zwischen beiden Kameras ist der Schriftzug:

Die Tasten befinden sich an der gleichen Stelle:

Beide Actionkameragehäuse messen 6,2 x 4,5 x 3,3cm, jenes Gehäuse der HERO6 Black fällt allerdings minimal leichter aus (114g statt 117g). Die Oberfläche der Gehäuse besteht aus einer Gummierung, dadurch kann man beide Kameras sicher festhalten. Auch die Tasten und Schnittstellen befinden sich an den identischen Stellen: Der Auslöser liegt auf der Oberseite, die Mode-Taste an der einen und die Schnittstellen an der anderen Seitenfläche. Per Kabel erlauben beide Modelle die Ausgabe eines Bildes über Micro-HDMI, per USB-C wird der Akku jeweils kameraintern aufgeladen. Dieser befindet sich zusammen mit der microSD-Speicherkarte in einem Fach auf der Unterseite. Daher gilt: Beide Actionkameras sind zum gleichen Zubehör kompatibel.

Das Fach mit den beiden Schnittstellen (Micro-HDMI sowie USB-C) ...

... und die Fächer für die microSD-Karte sowie den Akku sind ebenfalls identisch:

Zur verbauten Aufnahmehardware macht GoPro keine genaueren Angaben, beim 12 Megapixel auflösenden Bildwandler soll es sich jedoch um ein 1/2,3-Zoll großes Modell handeln. Die Objektive werden in den Exif-Informationen jeweils mit 2,97mm Brennweite angegeben, kleinbildäquivalent entspricht das rund 14 bis 15mm Brennweite. Die Lichtstärke der Optiken liegt bei F2,8. An der Vergütung scheint GoPro allerdings etwas geändert zu haben, worauf andere Lichtspiegelungen schließen lassen. Praktisch konnten wir allerdings keinen Unterschied erkennen.

Als weiterer Vorteil kann für beide Actionkameras dasselbe Zubehör verwendet werden:

Dies gilt unter anderem auch für die Fernbedienungen:

Fotos nehmen die HERO6 Black wie die HERO5 Black mit 12 Megapixel (4.000 x 3.000 Pixel) auf, die Speicherung ist im JPEG- oder RAW-Format möglich. Während die HERO5 Black allerdings die WDR-Aufnahme (Wide Dynamic Range) erlaubt, hat GoPro diese bei der HERO6 Black durch die HDR-Aufnahme (High Dynamic Range) ersetzt. Fast alle restlichen Foto-Features (Zeitraffer 0,5 bis 60 Sekunden, Serienaufnahme "30/1", Nachtfoto, ...) hat GoPro nicht verändert, die gleichzeitige Foto- und Videoaufnahme unterstützt die HERO6 Black allerdings nicht mehr. Bei den Belichtungsoptionen ist ISO 3.200 bei Fotos hinzugekommen, des Weiteren kann man die minimale Verschlusszeit vorgeben. Bei Videos gibt es zudem eine ISO-Min-Option. Der Ton (RAW-Audio) lässt sich bei Bedarf weiterhin als unbearbeitete Datei ausgeben.

Die Bildfelder der GoPro HERO6 Black und HERO5 Black im Vergleich:

Bei den Bildfeld-Optionen hat sich ebenfalls etwas getan: Bis zur HERO5 Black hat GoPro standardmäßig (abhängig von der Auflösung) ein weites, mittleres und enges Bildfeld angeboten. Bei der HERO5 Black kam noch ein lineares Bildfeld mit korrigierten Fisheye-Verzerrungen hinzu. Dieses lässt sich bei ein paar älteren Modellen zudem nachrüsten. Die HERO6 Black erlaubt Aufnahmen ebenso mit dem linearen Bildfeld, ergänzend zum weiten Bildfeld gibt es jedoch kein weiteres mehr. Stattdessen hat GoPro eine Zoomfunktion (natürlich nur rein digital) integriert.

Diese erlaubt die Wahl des Bildwinkels per Slider auf dem Display. Dadurch kann der Bildwinkel vom Anwender noch variabler bestimmt werden, die Zoom-Funktion wird allerdings nur bei Auflösung unterhalb von 4K angeboten. Gut zu wissen: Das weite Bildfeld entspricht dem bekannten weiten Bildfeld bei älteren Modellen, das Bildfeld mit maximalem Zoom in etwa dem engen Bildfeld der HERO5 Black. Effektiv gibt es somit keinen Unterschied, bei der HERO6 Black ist man jedoch nicht auf ein bzw. mehrere feste Bildfelder festgelegt.

Die HERO6 Black und HERO5 Black sind zum identischen Zubehör kompatibel:

Im zweiten Teil unseres Vergleichs gehen wir auf weitere Spezifikationen ein und vergleichen die Bildqualität der Fotos und Videos.

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