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Samsung Galaxy S8 & S8+ Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Technische Daten, Verarbeitung und Bedienung beider Smartphones

Mit dem Galaxy S8 und Galaxy S8+ (S8 Plus) hat Samsung Ende März 2017 seine beiden Smartphone-Flaggschiffmodelle ohne Stift vorgestellt. Beide Geräte sind mit Ausnahme des Displays und des Akkus identisch ausgestattet und möchten vor allem mit sehr kleinen Displayrändern sowie einem LCD im 18,5:2-Format überzeugen. Wir haben beide Geräte sowie die Kameraqualitäten der beiden Smartphones aus dem Hause Samsung unter die Lupe genommen.

Der Lieferumfang:
Samsung zeigt sich beim Lieferumfang des Galaxy S8 und S8+ spendabel. Neben der üblichen Kurzanleitung, dem SIM-Öffnungswerkzeug und einem Netzteil liegen ein USB-A auf USB-C-Kabel, In-Ear-Kopfhörer mit austauschbaren Ohrpolstern sowie zwei USB-Adapter bei, die das Kopieren der Daten vom alten aufs neue Smartphone erlauben.

Die Verpackung beider Smartphones macht einen hochwertigen Eindruck:

Das Samsung Galaxy S8 und das Galaxy S8+ werden – wie bereits bei der Vorgängergeneration (mit dem Galaxy S7 sowie S7 Edge) gehandhabt – als großes und kleines Modell der Galaxy-S-Serie angeboten.

Während sich das „große“ Galaxy S7 Edge jedoch noch durch ein gebogenes Display vom „kleinen“ S7 abgehoben hat, sind die Unterschiede bei den S8-Modellen geringer. Beide AMOLED-Displays aus Gorilla Glass 5 sind nun gebogen, besitzen abgerundete Ecken, und auch die Auflösung fällt mit 1.440 x 2.960 Pixel identisch aus. Gleiches gilt für das Seitenverhältnis von 18,5:2. Das LCD des Galaxy S8 misst allerdings 5,8 Zoll, jenes vom Galaxy S8+ ist mit 6,2 Zoll etwas größer. Das wirkt sich natürlich auch auf die Pixeldichte (565ppi beim S8 und 531pp beim S8+) aus.

Bei beiden Smartphones wird das identische Zubehör mitgeliefert:

Als SoC verwendet Samsung in beiden Geräten einen Exynos 8895 mit vier Exynos M2-Kernen (2,31 GHz) sowie vier Cortex A-53-Kernen (1,69GHz). Die Mali-G71-MP20-GPU taktet mit 546MHz. 4GB LPDDR4 dienen als Arbeitsspeicher, der 64GB große Speicher lässt sich mit microSD-Karten (bis zu 256GB) erweitern.

Grundangaben:

Smartphone:

Samsung Galaxy S8

Samsung Galaxy S8+

Technische Angaben:

Betriebssystem (Testzeitpunkt):

Android 7.0 (Nougat)

System-on-a-Chip (SoC):

Samsung Exynos 8895

Prozessor-Details:

4 x 2,31 GHz und 2 x Cortex A-53 1,9 GHz, 64Bit

GPU-Details:

Mali-G71-MP20, 546MHz

Arbeitsspeicher:

4GB (LPDDR4)

Display:

Diagonale / Display Typ:

5,8 Zoll / AMOLED

6,2 Zoll / AMOLED

Auflösung:

1.440 x 2.960 Pixel

Pixeldichte:

568ppi

531ppi

Besonderheiten:

Infinity-Display, Corning Gorilla Glas 5

Speicher:

Speicher / nutzbarer Speicher:

64GB / 52,0GB

64GB / 52,1GB

Speicherkarten-Slot:

ja (microSD, bis zu 256GB)

Drahtlosverbindungen:

Drahtlosverbindungen (lokale):

WLAN 802.11 (a/b/g/n/ac) / Bluetooth 5.0 LE / NFC

LTE (max. Geschwindigkeit)

Cat 16 (bis zu 1.000Mbit/s)

SIM-Slot 1 / SIM-Slot 2:

Nano-SIM / nur bei Dual-SIM-Variante vorhanden

Kabelverbindungen:

USB / Steckertyp:

USB 3.1 / Type-C-Stecker

Kopfhörer-Ausgang:

3,5 mm

Besonderheiten:

Status-LED:

ja (mehrfarbig)

Fingerabdrucksensor:

ja

Wasser- und staubdicht:

ja (nach IP68 zertifiziert)

Akku:

Akku-Kapazität / austauschbar:

3.000mAh / nein

3.500mAh / nein

Kabelloses Laden:

ja

Maße:

Breite x Höhe x Dicke:

68 x 149 x 8mm

73 x 160 x 8,1mm

Gewicht:

152g

173g

Die Hauptkamera der Galaxy-S8-Smartphones auf der Rückseite nimmt Bilder mit einem 1/2,55 Zoll großen Sensor mit 12,2 Megapixel auf. Dabei handelt es sich um einen Dual-Pixel-Sensor, der die Phasendetektion auf Sensorbasis erlaubt. Das Objektiv besitzt eine Brennweite von 26mm (KB-äquivalent) und eine Lichtstärke von F1,7. Bei der Frontkamera setzt Samsung auf einen 8 Megapixel auflösenden Chip und ebenso eine Linse mit F1,7-Blende.

Kamerafunktionen:

Kamera(s):

1 auf der Rückseite / 1 auf der Vorderseite

Kamera-Features:

Kamera Rückseite:

Typ:

Standardkamera mit Farb-Sensor

Megapixel:

12,2 Megapixel

Sensor:

1/2,55 Zoll ISOCELL (BSI CMOS)

Dateiformate:

JPG; DNG

ISO-Empfindlichkeit:

50 – 3.200

Weitwinkel / Tele / Zoom:

26mm (KB) / - / 8-fach digital

Blende:

F1,7

Bildstabilisator Foto / Video:

ja (optisch) / ja (optisch)

Autofokus / Autofokus-Details:

ja / Phasen-AF

Mindestabstand Makro:

5,5cm

Manuelle Belichtung / Fokussierung:

ja / ja

Blitz / Typ:

ja / LED

Video-Auflösungen (Auswahl):

2160p30 (4K) / 1080p60 (Full HD) / 720p240 (HD)

Kamera Vorderseite:

Typ:

Standardkamera mit Farb-Sensor

Megapixel:

8,0 Megapixel

Sensor:

unbekannt

Brennweite:

unbekannt

Blende:

F1,7

Video-Auflösung:

1440p30 (Full HD)

Die Datenübertragung unterstützen das Galaxy S8 und S8+ über WLAN (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0 LE und LTE (1.000MBit/s Download, 150MBit/s Upload). Als Kabelverbindung wird USB-C mit dem 3.1-Standard verwendet. Als Akku kommt ein 3.000mAh (S8) bzw. 3.500mAh (S8+) fassendes, fest verbautes Modell zum Einsatz. Das Laden kann per USB oder Qi-Standard (= kabellos) erfolgen. Ein Schutz gegen Staub und Wasser wird beim Gehäuse durch die Abdichtung nach der IP68-Spezifikation erreicht. Unsere beiden Smartphones waren mit Android 7.0 (Nougat) ausgestattet.

Das Display nimmt bei den Galaxy-S8-Modellen (hier das S8) fast die gesamte Vorderseite ein:

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Wer ein Galaxy S8 oder S8+-Smartphone von Samsung zum ersten Mal in der Hand hält, wird von der Anmutung der Modelle mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit beeindruckt sein. Das Display nimmt auf der Vorderseite den allermeisten Platz der Oberfläche ein, das gebogene Glas und die abgerundeten Ecken können aus Designer-Sicht vermutlich ebenso überzeugen.

Die Displayränder sind abgerundet:

Der Metallrahmen und die Rückseite aus Glas wirken sehr elegant und hochwertig. Moderner als das S8 und S8+ können Smartphones kaum wirken. Auf das Handling haben die Gehäuseform und die Materialien leider einen negativen Einfluss, der schmale Rand und die glatten Oberflächen machen die Smartphones aus unserer Sicht nur wenig griffig. Den Einsatz einer zusätzlichen Schutzhülle würden wir daher empfehlen.

Der recht schmale Rahmen und die glatten Oberflächen machen die Smartphones wenig griffig:

Kommen wir zurück zum Display, dem Samsung beim S8 (6,8 x 14,9 x 0,8cm; 152g) und S8+ (7,3 x 16,0 x 0,8cm; 173g) einen besonders hohen Stellwert beigemessen hat. Die verwendeten AMOLED-Infinity-Displays fallen mit ihrem 18,5:2-Seitenverhältnis natürlich sofort auf, die Smartphones wirken und sind daher länger als andere Modelle.

Die Detailwiedergabe der Displays ist schlicht brillant. Dafür sorgen unter anderem 1.440 x 2.960 Bildpunkte, die eine Pixeldichte von 565ppi (beim S8) bzw. 531pp (beim S8+) ergeben. In den abgerundeten Display-Ecken sind im Gegensatz zum LG G6 fast keine „Pixeltreppen“. Die Farbwiedergabe ist wie bei allen AMOLED-Displays sehr knackig, der Kontrast extrem hoch. Mit verschiedenen Display-Modi lässt sich das allerdings verändern. Die Helligkeit ist für alle Situationen ausreichend hoch.

Die Fingerabdrucksensoren hat Samsung auf der Rückseite ungünstig platziert:

Den Fingerabdrucksensor hat Samsung bei beiden Smartphones auf der Rückseite platziert. Dies sorgt gleich für mehrere Probleme: Zum einen liegt er durch die längliche Bauform der Smartphones sehr weit oben. Während man ihn beim Galaxy S8 noch erreichen kann, ist das beim S8+ schwer oder ohne Umgreifen überhaupt nicht mehr möglich. Beim größeren der beiden Geräte macht das den Einsatz des Sensors in der Praxis nicht mehr sinnvoll, denn dieser sollte das Entsperren des Smartphones ja eigentlich beschleunigen.

Durch die Positionierung des Sensors neben der Kamera kann die Linse leicht verschmutzt werden:

Den Fingerabdrucksensor hat Samsung bei beiden Smartphones auf der Rückseite platziert. Dies sorgt gleich für mehrere Probleme: Zum einen liegt er durch die längliche Bauform der Smartphones sehr weit oben. Während man ihn beim Galaxy S8 noch erreichen kann, ist das beim S8+ schwer oder ohne Umgreifen überhaupt nicht mehr möglich. Beim größeren der beiden Geräte ist der Einsatz des Sensors in der Praxis nicht mehr sinnvoll, denn dieser sollte das Entsperren des Smartphones ja eigentlich beschleunigen.

An der linken Seite liegen die Lautstärke-Taste sowie die Bixby-Taste:

Gegenüber ist die Power-Taste zu finden:

Tasten hat Samsung bei beiden Geräten auf beiden Seiten verteilt. Auf der rechten Seite befindet sich die Power-Taste. Auf der linken liegt die Lautstärke-Wippe, darunter liegt die Bixby-Taste. Der von Samsung eingeführte Assistent ist allerdings noch nicht in deutscher Sprache erhältlich und nach aktuellem Stand daher nicht sinnvoll einsetzbar. Die Bixby-Funktion der Taste sollte daher deaktiviert werden, ansonsten wird der Assistent des Öfteren ungewollt gestartet.

Die Nano-SIM- und die microSD-Karte werden auf der Oberseite eingesteckt:

Die Unterseite mit dem 3,5mm Kopfhörerausgang, dem USB-C-Port und dem Lautsprecher:

Die Nano-SIM- und microSD-Karte sind über ein gemeinsames Fach auf der Oberseite zu erreichen, der 3,5mm-Port für einen Kopfhörer und die USB-C-Buchse liegen auf der Unterseite. Daneben liegt der Monolautsprecher.

Ein Pulssensor und der LED-Blitz zum Aufhellen sind neben der Kamera und dem Fingerabdrucksensor noch auf der Rückseite zu finden. Hier liegen des Weiteren unterhalb der Kamera (für das Auge unsichtbar) die NFC-Antenne und die Spule für das kabellose (= induktive) Laden.

Im zweiten Teil unseres Testberichts des Samsung Galaxy S8 und S8+ schauen wir uns die Kamera im Detail an.

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