ANZEIGE

Sony RX100 V, RX100 IV und RX100 III im Vergleich (Teil 1)

Teil 1 von 3: Premium-Kompaktkameras der RX100-Serie mit 1,0 Zoll Bildwandler


v.l.n.r.: Sony Cyber-shot DSC-RX100 V, RX100 IV und RX100 III.

Die Modelle der RX100-Serie stellen seit 2012 die Speerspitze in der Klasse der Kompaktkameras dar. Mit vergleichsweise großen Bildsensoren, einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit und einer langen Featureliste müssen sie sich selbst vor spiegellosen Systemkameras nicht verstecken. Wir haben die drei aktuellen Modelle der RX100-Serie, die RX100 V, die RX100 IV und die RX100 III unter die Lupe genommen.

Zu unseren Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 V
Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV
Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 III

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

Abmessungen/Verarbeitung/Bedienung:
Hinsichtlich der Verarbeitung, den Abmessungen und der Bedienung schneiden alle drei Kameras aufgrund der identischen Gehäuse sowie einem nahezu gleichen Menüaufbau quasi identisch ab. Die Abmessungen der Kameragehäuse liegen bei jeweils 10,2 x 5,8 x 4,1cm, der Transport in einer Hosentasche ist dadurch kaum mehr möglich. Der Unterschied in puncto Gewicht fällt nur minimal aus: Die RX100 V wiegt mit 297g am meisten, danach folgen die RX100 IV (294g) und die RX100 III (286g). In der Praxis hat diese Differenz allerdings keine Bedeutung.

Alle drei Kameras besitzen identisch Große und fast gleich schwere Gehäuse:

v.l.n.r.: Sony Cyber-shot DSC-RX100 V, RX100 IV und RX100 III.

Als Material kommt jeweils vor allem Metall, teilweise auch Kunststoff zum Einsatz. Die Verarbeitung würden wir als sehr hochwertig bezeichnen. Leider lässt das Handling etwas zu wünschen übrig, durch glatte Vorderseiten liegen die Kameras recht unsicher in der Hand. Wir würden daher unbedingt den Erwerb des optional erhältlichen Handgriffs „AG-R2“ empfehlen.

Auf der Rückseite liegen rechts vom Display jeweils mehrere Tasten und ein Steuerkreuz:

Sony Cyber-shot DSC-RX100 V.

Auf der Rückseite der Kameras sind recht griffige, aber etwas kleine Daumenablagen zu finden. Auch die Tasten fallen grundsätzlich recht klein aus, bei deren Bedienung muss man schon recht gut „zielen“. Dass eine kompakte Kamera keine größeren Tasten bietet, verstehen wir allerdings durchaus.

Bei den RX100-Kameras in diesem Test befindet sich am Objektiv ein Einstellring:

Sony Cyber-shot DSC-RX100 V, RX100 IV und RX100 III.

Punkten können die RX100-Modelle dafür bei den Konfigurationsoptionen der Tasten. Drei Richtungen des jeweils vorhandenen Steuerkreuzes auf der Rückseite kann man frei belegen, des Weiteren darf sich der Fotograf auch bei der C-Taste für eine Funktion entscheiden.

Der Nutzer bestimmt ebenso, welcher Parameter über den Einstellring am Objektiv verändert wird. Hier stehen unter anderem die Brennweite oder die Blende zur Wahl. Beim manuellen Fokussieren gestaltet der Einstellring das Scharfstellen zudem komfortabler. Gut gefällt uns bei allen drei Kameras auch das Quickmenü. Dieses wird mittels der Fn-Taste aufgerufen und erlaubt den schnellen Zugriff auf bis zu zwölf wichtige Parameter.

Die Oberseiten mit den Programmwählrädern im Vergleich:

v.l.n.r.: Sony Cyber-shot DSC-RX100 V, RX100 IV und RX100 III.

Im Kameramenü sind die drei Vergleichsmodelle ebenso kaum voneinander zu unterscheiden. Die Menüs sind identisch aufgebaut, sehr viele Parameter lassen sich jeweils einstellen. Dadurch muss man sich teilweise länger Zeit nehmen, um eine spezielle Einstellung auffinden zu können. Dies sehen wir wegen des Quickmenüs und der frei konfigurierbaren Tasten aber kaum negativ. Alle häufiger genutzten Optionen sind außerhalb des Hauptmenüs schnell zu erreichen.

Unsere Wertung bei den Abmessungen, der Verarbeitung und der Bedienung: Unentschieden.

Alle drei Kameramodelle besitzen zur Bildaufnahme einen Sensor der 1,0-Zoll-Klasse:

v.l.n.r.: Sony Cyber-shot DSC-RX100 V, RX100 IV und RX100 III.

Bildqualität:
Bei den RX100-Modellen verbaut Sony seit der ersten Kamera Bildwandler der 1,0-Zoll-Klasse. Die rückwärtig belichteten CMOS-Sensoren messen 13,2 x 8,8mm und lösen 20 Megapixel auf. Trotzdem kommt in allen drei Kameras nicht der gleiche Sensor zum Einsatz, es handelt sich um drei unterschiedliche Modelle. Die Sony Cyber-Shot DSC-RX100 III (Testbericht) besitzt einen herkömmlichen Exmor-R-Sensor, bei der RX100 IV und RX100 V wurde ein Exmor-RS-Sensor verbaut. Letzterer Sensortyp verfügt über einen zusätzlichen DRAM-Speicher und kann wesentlich schneller ausgelesen werden. Dieses technische Detail stellt die Grundlage für die besonders hohen Bildraten bei der Highspeed-Aufnahme dar. Die Sony Cyber-shot DSC-RX100 V (Testbericht) kann sich von der RX100 IV des Weiteren durch 315 zusätzliche Phasen-AF-Pixel absetzen. Bei der Sensorempfindlichkeit gibt es dagegen keinen Unterschied: Von 80 bis 25.600 lässt sich der ISO-Wert wählen, ISO 25.600 Aufnahmen sind allerdings nur mit der Multiframe-Rauschreduzierung möglich.

Die technisch ähnlichen, aber nicht identischen Sensoren sorgen für nahezu gleich ausfallende Ergebnisse bei unserem Bildqualitätsvergleich. Es gibt kleinere Unterschiede, diese sind jedoch vor allem auf eine unterschiedliche kamerainterne Verarbeitung zurückzuführen.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 125 (Tag):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Bei den Tagesaufnahmen, die wir mit ISO 125 erstellt haben, ist effektiv kein Unterschied festzustellen. Grundsätzlich zeigen alle drei Kameras für kompakte Modelle sehr viele Details, die Aufnahmen sind sehr hoch aufgelöst. Ein Bildrauschen lässt sich nicht feststellen. Die Rauschreduzierung wirkt hier natürlich mit, die Detailwiedergabe leidet darunter aber kaum.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 3.200 (Nacht):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Bei unseren Nachtaufnahmen, bei denen wir ISO 3.200 genutzt haben, ergeben sich nur minimal größere Differenzen. Die Rauschreduzierung scheint bei der Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV (Testbericht) am wenigsten stark einzugreifen, deren Aufnahmen zeigen daher ein leicht höheres Bildrauschen. Details werden dafür noch einen Tick besser wiedergegeben. Effektiv sind die Unterschiede aber wieder nur gering. In der Praxis, also ohne sehr starke Vergrößerungen, kann man diese kaum feststellen. Wir sehen alle drei Modelle daher gleich auf. Das erreichte Bildqualitätsniveau ist für kompakte Kameras beeindruckend. Mit kleineren Abstrichen sind selbst ISO 3.200 noch verwendbar, erst bei ISO 6.400 werden Details sichtbar schlechter aufgelöst.

Mit einem Klick auf das nachfolgende Bild gelangen Sie zu unserem Bildqualitätsvergleich:

Unsere Wertung bei der Bildqualität: Unentschieden.

Der zweite Teil unseres Tests der Sony Cyber-shot DSC-RX100 V, der Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV und der Sony Cyber-shot DSC-RX100 III behandelt unter anderem die Objektive, die Arbeitsgeschwindigkeit und die Funktionen sowie Features.

Links zum Artikel:

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online- Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.

Kommentare

  • Keine HTML-Tags erlaubt
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • URLs und Email-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
  • Kommentare werden erst nach Moderation freigeschaltet, wenn die Regeln befolgt wurden. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
  • Felder mit rotem Stern müssen korrekt ausgefüllt werden.
  • Bitte füllen Sie das CAPTCHA aus, dieses dient als Spam-Schutz. Lösen Sie einfach die im Bild angegebene mathematische Gleichung.
captcha

Bitte lösen Sie die nebenstehende Rechenaufgabe.