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Spiegellose Kamera Leica CL angekündigt

24 Megapixel APS-C-Sensor, 10 Bild./Sek., elektr. Sucher, Touch-LCD, 4K-Video (2160p30), WLAN

Nach der T, TL und TL2 hat der deutsche Kamera- und Objektivhersteller Leica mit der CL eine weitere spiegellose Systemkamera mit APS-C-Sensor vorgestellt. Die Leica CL, deren Gehäuse an die erste Kleinbildkamera von Oskar Barnack erinnert, stellt laut Leica eine „bewusste Übertragung traditioneller Werte in die schnelle und moderne Welt“ dar.

Das Herzstück der spiegellosen Systemkamera mit L-Bajonett ist ein 24,3 Megapixel auflösender APS-C-Sensor mit Abmessungen von 23,6 x 15,7mm. Die ISO-Wahl kann der Fotograf zwischen ISO 100 und 50.000 vornehmen, ein Maestro-II-Prozessor verarbeitet die Daten. Im Serienbildmodus speichert die Leica CL bis zu zehn Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung, die Bildserie soll für 140 JPEG-Bilder in Folge aufrechterhalten bleiben. Die Verschlusszeit wird entweder von einem mechanischen oder einem elektronischen Verschluss gesteuert. Mit Ersterem lässt sich 1/8.000 Sekunde realisieren, mit Letzterem ist eine 1/25.000 Sekunde möglich. Der Autofokus arbeitet mit der Kontrastmessung, 49 Messpunkte stehen zur Verfügung.

Neben der Kamera wurde das kompakte Leica Elmarit-TL 18mm F2,8 Asph.  vorgestellt:

Zur Bildkontrolle hat Leica die CL mit einem Display und einem elektronischen Sucher ausgestattet. Das Display misst 3,0 Zoll in der Diagonalen und löst 1,04 Millionen Subpixel auf. Per Touch lassen sich Eingaben vornehmen, mit ihren Tasten und Wählrädern erinnert die CL jedoch deutlich mehr an eine „herkömmliche“ Digitalkamera als die Modelle der T-Serie. Der integrierte elektronische Sucher wird mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Subpixel sowie einer 0,74-fachen Vergrößerung angegeben. Ein weiteres auf der Oberseite liegendes Kontrolldisplay mit 128 x 58 Pixel erlaubt das Ablesen verschiedener Fotoparameter.

Videos speichert die Leica CL in 4K-Aufklösung (3.840 x 2.160 Pixel) mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde und in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde. Die drahtlose Bildübertragung und Fernsteuerung wird mittels WLAN realisiert, die Leica-CL-App ist für Android und iOS erhältlich. Fotoprogramme hat die Leica CL diverse zu bieten, neben den PSAM-Modi gibt es unter anderem eine Vollautomatik, einen HDR- und einen Panorama-Modus.

Die Leica CL mit dem Vario-Elmar-TL 18-56mm F3,5-5,6 Asph.:

Das 13,1 x 7,8 x 4,5cm große und mit Akku 403g schwere Kameragehäuse der Leica CL besitzt eine Deckkappe und einen Bodendeckel aus gefrästem Aluminium, die Vorder- und Rückseite bestehen aus Magnesium. Die spiegellose Systemkamera lässt sich ab Ende November 2017 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 2.490 Euro im Fachhandel erwerben. Die CL erlaubt wie die Modelle der T-Serie den Einsatz von Leica TL- sowie SL-Objektiven, per Adapter können Leica M- und R-Objektive genutzt werden.

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Kommentare

Da der Sucher hinten schon ...

Da der Sucher hinten schon um ca.1cm herausragt, wäre die Kamera mit Klappdisplay nicht dicker geworden.

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