Kompaktkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2021

Unsere Empfehlungen: Sony RX100 VI, RX100 V, Olympus TG-6 und Panasonic TZ96

Weihnachten steht wieder einmal vor der Tür. Wie in den letzten Jahren haben wir Ihnen auch 2021 die aus unserer Sicht besten Digitalkameras zusammengestellt. In vier Artikeln, die wir in den nächsten Tagen veröffentlichen werden, gehen wir dabei auf die empfehlenswertesten Modelle jeder Kameraklasse im Detail ein. Heute starten wir mit den Kompaktkameras.

Kompaktkameras sind im Vergleich zu früheren Zeiten heutzutage zweifellos seltener anzutreffen. Smartphones haben die Verkäufe in dieser Kameraklasse drastisch reduziert. In der Tat gibt es heute einige mobile Begleiter, die in vielen Situationen sehr ansprechende Bildergebnisse liefern. Trotzdem gibt es mehrere gute Gründe, die auch 2021 für den Kauf einer Kompaktkamera sprechen. Neben der zumindest bei höherwertigen Modellen immer noch besseren Bildqualität sind hier unter anderem der optische Zoom und die bessere Bedienbarkeit zu nennen. Wer nicht nur knipsen möchte, sondern fotografieren, sollte daher über den Kauf einer Kompaktkamera nachdenken.

Zu den besten Kompaktkameras gehören die Modelle mit Sensoren im 1,0-Zoll-Format. Davon gibt es mittlerweile einige zu kaufen, sie alle überzeugen mit detailreichen und rauscharmen Bildern. Am bekanntesten sind dabei sicherlich die Modelle von Sony – und das nicht ohne Grund. Sony hat die Kameras dieser Klasse quasi erfunden, mit der Zeit wurden immer wieder bessere Modelle vorgestellt. Zu den Flaggschiffen gehört die Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI (Testbericht). Sie vereint den erwähnten 1,0-Zoll-Sensor (20 Megapixel), ein 8,3-fach-Zoom mit 24 bis 200mm KB-Brennweite (F2,8 bis F4,5) und eine lange Featureliste. Dazu gehören ein Serienbildmodus mit 24 Aufnahmen pro Sekunde, ein riesiger Pufferspeicher für 233 JPEG- oder 109 RAW-Aufnahmen in Folge und ein richtig schneller Phasen-AF-System mit 315 Messfeldern. Zur Bildkontrolle stehen ein integrierter Sucher mit 2,36 Millionen Subpixel und ein 3,0 Zoll messendes Display mit der Möglichkeit zur Bildkontrolle bei Selbstporträts zur Verfügung. Videos nimmt die Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde auf, in Full-HD erreicht die Kamera beeindruckende 1.000 Bilder pro Sekunde.

Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, trotzdem aber weder auf einen großen Zoombereich noch einen 1,0-Zoll-Sensor verzichten will, kann zur Panasonic Lumix DC-TZ202 (Testbericht) greifen. Diese deckt mit 24 bis 360mm KB sogar einen noch größeren Brennweitenbereich ab. Der Autofokus ist allerdings nicht so schnell wie bei der RX100 VI und Zeitlupenaufnahmen sind weniger spektakulär.

Etwas teurer ist dagegen die Sony Cyber-shot DSC-RX100 VII (Testbericht). Hier hat Sony unter anderem einen Aufnahmemodus mit 90 Bildern pro Sekunde sowie einen Anschluss für ein externes Mikrofon integriert.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI
Megatest der Sony Cyber-shot DSC-RX100-Modelle (RX100 bis RX100 VII)

Ein weiteres Modell der RX100-Serie ist die Sony Cyber-shot DSC-RX100 V(A) (Testbericht). Diese Kompaktkamera ist schon etwas älter (vorgestellt 2016), ihre Leistung fällt aber auch heute noch sehr ansprechend aus. Gegenüber der Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI muss unter anderem auf den großen Zoombereich von 24 bis 200mm KB verzichtet werden. Bei der RX100 V(A) ist stattdessen ein besonders lichtstarkes 2,9-fach-Zoom mit 24 bis 70mm-Brennweite und einer Blendenöffnung von F1,8 bis F2,8 verbaut. Auch abseits des Objektivs punktet die RX100 V(A) mit tollen Leistungsdaten: Sie hält 24 Bilder pro Sekunde für 227 JPEG-Fotos in Folge fest, der sehr schnelle Phasen-AF arbeitet mit 315-Feldern. Videos lassen sich in 4K-Videos mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen, Zeitlupenvideos in Full-HD sind sogar mit bis zu 1.000 Bildern pro Sekunde möglich. Des Weiteren verfügt sie über einen integrierten Sucher mit 2,36 Millionen Subpixeln und ein schwenkbares Display mit 1,23 Millionen Subpixeln.

Natürlich sind auch die rund 700 Euro der Sony Cyber-shot DSC-RX100 V(A) kein Pappenstiel. Noch einmal deutlich günstiger ist die Sony Cyber-shot DSC-RX100 III (Testbericht). Für450 Euro bietet die Kamera eine erstklassige Bildqualität bei Fotos und sehr ordentliche Videoaufnahmen in Full-HD. Ein Schwenkdisplay und ein Sucher sind ebenfalls vorhanden.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 V
Megatest der Sony Cybershot DSC-RX100-Modelle (RX100 bis RX100 VII)

Kompaktkameras sind anders als viele Smartphones der gehobenen Klasse nicht wasserdicht und sollten auch nicht fallen gelassen werden. Eine Ausnahme stellen die Kameras der Outdoorklasse dar. Diese sind wesentlich robuster gebaut und dürfen auch unter Wasser eingesetzt werden. Zu den genannten Modellen gehören unter anderem die bis zu 15m Wassertiefe dichte Olympus TOUGH TG-5 und TOUGH TG-6. Beide unterscheiden sich in der Praxis nur minimal (höhere Displayauflösung bei der TG-6), weshalb wir bei unserem Testbericht auf die etwas ältere TG-5 verlinken. Im Handel ist jedoch nur noch die neuere TG-6 zu erwerben. Beide sind mit einem 12 Megapixel auflösenden Bildwandler im 1/2,3-Zoll-Format und einem 4-fach-Zoom (25 bis 100mm KB-Brennweite; F2 bis F4,9) ausgerüstet. Videos lassen sich unter anderem in 4K-Auflösung (bis zu 30p) und Full-HD-Auflösung (bis zu 120p) speichern, in HD-Auflösung sind sogar 8-fache Zeitlupen möglich. Bilder hält die Kamera bis zu 23,8 pro Sekunde in voller Auflösung fest. Das sind stattliche Werte!

Als Alternative zur Olympus Tough TG-5 oder Olympus Tough TG-6 lässt sich die Nikon Coolpix W300 (Testbericht) nennen. Hier kommt ein Sensor der gleichen Größe (1/2,3 Zoll) mit etwas höherer Auflösung (15,9 Megapixel) zum Einsatz. Zudem besitzt die Outdoorkamera ein Objektiv mit etwas größerem Zoombereich (24 bis 120mm KB). Ihre Arbeitsgeschwindigkeit ist dagegen nicht ganz so schnell.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Olympus Tough-TG5
Vergleichstest Olympus Tough-TG5 und Nikon Coolpix W300

Fotografen mit dem Wunsch nach einem großen Brennweitenbereich können zur Panasonic Lumix DC-TZ96 (Testbericht) greifen. Deren 30-fach-Zoom deckt beeindruckende 24 bis 720mm KB-Brennweite ab. Somit kann man nahe sowie ferne Motive optimal einfangen. Damit die Kamera trotzdem kompakt ausfallen kann, muss allerdings ein kleiner Sensor (1/2,3 Zoll) zum Einsatz kommen. Die Lichtstärke des Objektivs liegt zudem nur bei F3,3 bis F6,4. Sehr positiv fallen dagegen der schnelle Serienbildmodus (zehn Bilder pro Sekunde) und der ordentliche Pufferspeicher (für 100 JPEGs oder 32 RAWs in Folge) aus. Zudem punktet die Panasonic Lumix DC-TZ96 mit einer sehr guten Videofunktion (2160p30, 1080p60 oder 720p120).

Eine Kamera mit ähnlichen Features ist die Canon PowerShot SX740 HS (Testbericht). Deren 40-fach-Zoom deckt sogar 24 bis 960mm ab und ihr Display kann man nach oben schwenken. Es gibt jedoch keinen Sucher, es sind keine RAW-Aufnahmen möglich und die Bildqualität ist etwas schlechter.

Weitere Informationen zur Kamera:

Testbericht der Panasonic Lumix DC-TZ96
Vergleichstest der Panasonic Lumix DC-TZ202 und TZ96

Weitere empfehlenswerte Kameramodelle finden Sie in unseren ständig aktualisierten Digitalkamera-Kaufempfehlungen sowie über die dkamera.de-Testberichtübersicht.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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