30.01.2026 - 11:13

Testbericht der DJI Mini 5 Pro (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten der kompakten Flaggschiff-Kameradrohne im Überblick

Die DJI Mini 5 Pro ist DJIs neuestes Flaggschiff in der Drohnenklasse C0 und wurde im Vergleich zum Vorgängermodell mit deutlich besserer Technik versehen. Wir nehmen die mit zahlreichen Sensoren sowie mit einer 50-Megapixel-Kamera ausgestattete Drohne in diesem Testbericht unter die Lupe.

Lieferumfang:
Nahezu alle Produkte von DJI können in unterschiedlichen Bundles erworben werden. Dies gilt auch für die DJI Mini 5 Pro. Neben dem Standard-Bundle, das die Drohne sowie die RC-N3-Fernbedienung umfasst, lassen sich auch zwei „Fly More Combos“ erstehen. Beide Combos beinhalten eine Ladestation und drei Intelligent Flight-Batteries, die beiliegenden Fernbedienungen weichen jedoch voneinander ab.

Dieses Zubehör gehört neben der Fernbedienung zur Fly More Combo:

Unser Paket umfasst die DJI RC 2:

Bei einer Fly More Combo gehört die RC-N3 zum Lieferumfang, bei der anderen die RC 2. Wir nutzen in diesem Test letztere Fernbedienung. Zudem liegen sechs Ersatz-Propeller, drei ND-Filter (ND8, ND32 und ND128), ein USB-C-Kabel und eine passende Transporttasche bei. Letztere bietet unter anderem einen guten Schutz vor Stößen.

Die technischen Daten:
Die DJI Mini 5 Pro ist eine hervorragend ausgestattete Kameradrohne, die mit einem Gewicht von weniger als 250g die Voraussetzungen der Drohnenklasse C0 erfüllt. Während einige C0-Drohnen von DJI die genannte Grenze sogar deutlich unterschreiten, sieht das bei der Mini 5 Pro aufgrund ihrer umfangreichen Ausstattung allerdings etwas anders aus. Die Obergrenze von 249,9g hält nicht jedes verkaufte Modell ein, bis zu 4g mehr sind laut DJI möglich. Unser Testgerät liegt bei 250g. Zumindest in der EU ist ein Gewicht, das sich leicht oberhalb von 249,9g bewegt, allerdings kein Problem. Laut EASA sind bis zu 257g möglich.

Die Mini 5 Pro zusammengefaltet (links) sowie mit auseinander gefalteten Armen (rechts):

Das Zusammenfalten und Auseinanderfalten geht leicht von der Hand:

Mit 30,4 x 38,0 x 9,1cm ist die Drohne beim Flug nicht mehr winzig, aber auch nicht groß:

Die Abmessungen der DJI Mini 5 Pro spielen beim Flug aus rechtlicher Sicht keine Rolle, für den Transport sind sie aber natürlich trotzdem relevant. Hier lässt sich sagen: Dank der zusammenklappbaren Propellerarme und Propeller fällt die Kameradrohne beim Transport mit 15,7 x 9,5 x 6,8cm sehr kompakt aus. Eine kleine Tasche reicht für sie bereits aus, wobei natürlich auch an einen entsprechenden Schutz gedacht werden sollte. Im abflugbereiten Zustand liegen die Abmessungen bei wesentlich größeren 30,4 x 38,0 x 9,1cm.

Die Motoren fallen bei der Mini 5 Pro besonders leistungsfähig aus. Die maximale Steiggeschwindigkeit beträgt 10m/s, die maximale Sinkgeschwindigkeit liegt bei 8m/s und die Höchstgeschwindigkeit im Sportmodus bei 19m/s. Zudem kann man die Mini 5 Pro auf einer Starthöhe von bis zu 6.000m betreiben.

Damit diese Leistung erzielt wird, muss natürlich auch ein entsprechend leistungsfähiger Akku vorhanden sein. Die DJI Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery verfügt über eine Kapazität von 2.788mAh (19,52 Wh) und kann sowohl in der Mini 5 Pro als auch mit DJIs Ladestation aufgeladen werden.

An der Rückseite befinden sich der USB-C-Anschluss und der microSD-Slot:

Hier wird zudem der Akku entnommen:

Darüber hinaus liegen am hinteren Ende der Ein- und Ausschalter sowie eine Status-LED:

Zur Bildübertragung kommt das Übertragungssystem O4+ zum Einsatz, als maximale Übertragungsreichweite werden von DJI 20km (FCC) bzw. 10km (CE, SRRC und MIC) angegeben. Damit kann sich die Mini 5 Pro vom Piloten deutlich weiter entfernen, als dies innerhalb des rechtlichen Rahmens in der Europäischen Union möglich ist.

Im zweiten Teil unseres Testberichts gehen wir unter anderem auf die Spezifikationen der Kamera ein.

Autor: dkamera.de Redaktion