14.07.2013 - 10:45

Lytro-Lichtfeldkamera ab sofort auch in Deutschland erhältlich

479 Euro für die 8 GByte-Version, 579 Euro für 16 GByte

Die bis jetzt nur in den USA erhältliche Lichtfeldkamera von Lytro kann ab Mitte Juli auch in Deutschland erworben werden. Wer dabei auf ein Stück modernste Technik für wenig Geld hofft, wird aber enttäuscht. Für die Lytro-Lichtfeldkamera mit 8 GByte integriertem Speicher werden 479,00 Euro fällig, bei doppeltem Speicherplatz (16 GByte) sogar 579,00 Euro. Damit sollen sich rund 350 bzw. 750 Bilder speichern lassen. Per SD-Speicherkarte lässt sich kein Speicher nachrüsten.

Das Besondere an der Lichtfeldkamera ist nicht ihre Auflösung, denn mit maximal 1.080 x 1.080 Pixel kann sie nur knapp mehr als eine Million Pixel speichern, sondern die Fähigkeit, unter anderem die Richtung des auf dem Pixel ankommenden Lichtes erkennen zu können. Dadurch ist es möglich, in der "Nachbearbeitung" – mit einer speziellen Software – die Schärfe völlig frei im Bild zu verlagern. Weil das verwendete Objektive daher auf einen Fokusmotor verzichten kann, lassen sich Bilder ohne Verzögerungen aufnehmen. Als Objektiv verwendet die Lytro-Lichtfeldkamera ein 8-fach-Zoom mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 43 bis 340 Millimeter. Dieses besitzt eine durchgängige Offenblende von F2. Sowohl die Bedienung als auch die Bildkontrolle erfolgen über das 1,52 Zoll große Touchscreen-LCD, das 49.000 Subpixel auflöst. Die Bilder können nach der Aufnahme per USB oder WiFi übertragen werden.

Die 4,1 x 4,1 x 11,2 Zentimeter große und 214 Gramm schwere Lytro kann in den Läden der Ringfoto-Gruppe erworben werden.