07.02.2017 - 18:00

Sony stellt zwei neue Porträtobjektive für Alpha-7-Kameras vor

Sony FE 100 mm F2,8 STF GM OSS und Sony FE 85mm F1,8

Update: 08.02.2017, 16:00 Uhr: Sony hat die unverbindliche Preisempfehlung des Sony FE 100 mm F2,8 STF GM OSS von den zur Vorstellung genannten 2.000 Euro auf 1.849 Euro korrigiert.

07.02.2017, 18:00 Uhr: Sony baut das Objektivportfolio für seine spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor ein weiteres Mal aus und kündigt zwei Objektive an, die unter anderem besonders gut für die Aufnahme von Porträts geeignet sind. Das Sony FE 100 mm F2,8 STF GM OSS (SEL100F28GM) soll durch ein Apodisations-Element, welches für besonders weiche Unschärfebereiche sorgt, das beste Bokeh aller bisher erhältlichen Alpha-Objektive besitzen. Damit das Bokeh auch im abgeblendeten Zustand harmonisch ausfällt, kommen zudem elf abgerundete Blendenlamellen zum Einsatz.

Der optische Aufbau der zur G-Master-Serie gehörenden Festbrennweite besteht aus 13 Linsen in zehn Gruppen, zur Verbesserung der Bildqualität werden eine ED-Linse und eine asphärische Linse verwendet. Die größte Blende des Sony FE 100 mm F2,8 STF GM OSS liegt bei F2,8, durch den Apodisationsfilter wird die Lichtstärke jedoch effektiv um zwei Blendenstufen verringert (= T5,6). Abblenden kann man auf bis zu T22, zum Anpassen der Blende gibt es am Objektiv einen Einstellring. Wer das FE 100 mm F2,8 STF GM OSS an APS-C-Kameras nutzen möchte, erhält eine kleinbildäquivalente Brennweite von 150mm.

Eine schnelle und leise Fokussierung soll ein Direct Drive SSM-Motor sicherstellen, von einem optischen Bildstabilisator werden Verwacklungen minimiert. Die Naheinstellgrenze gibt Sony mit 57cm an (größter Abbildungsmaßstab 1:4). Für optische Filter besitzt das 8,5 x 11,9cm große und 700g schwere Sony FE 100 mm F2,8 STF GM OSS ein 72mm messendes Frontgewinde.

Ab März 2017 wird die staub- und feuchtigkeitsresistente Festbrennweite für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.849 Euro im Fachhandel erhältlich sein. Eine passende Gegenlichtblende gehört zum Lieferumfang.

Das Sony FE 85mm F1,8:

Für Fotografen mit kleineren Geldbeuteln hat Sony das Sony FE 85mm F1,8 (SEL85F18) vorgestellt. Es ist wie das FE 100 mm F2,8 STF GM OSS besonders gut für die Aufnahme von Porträtbildern geeignet, kann als leichtes Teleobjektiv aber natürlich auch anderweitig eingesetzt werden. An Kameras mit APS-C-Sensoren ergeben sich kleinbildäquivalente 128mm. Die optische Konstruktion besteht aus neun Linsen in acht Gruppen, dazu gehört auch ein ED-Element. Von F1,8 lässt sich mit neun abgerundeten Blendenlamellen auf bis zu F22 abblenden.

An den Alpha-7-Kameras handelt es sich um ein leichtes Teleobjektiv:

Zwei Linearmotoren sollen das schnelle sowie lautlose Scharfstellen erlauben, die Naheinstellgrenze des Sony FE 85mm F1,8 liegt bei 80cm (1:7,7). Das Frontgewinde nimmt 67mm große Filter auf, 371g bringt die 7,8 x 8,2cm große Festbrennweite auf die Waage.

Auch sie kann ab März 2017 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 650,00 Euro im Fachhandel erworben werden. Eine Gegenlichtblende wird mitgeliefert.