In Wien lassen sich unter anderem mehrere sehr rare Prototypen ersteigern
Bei der 45. Leitz Photographica Auction kommen am 23. November wieder eine Reihe von Raritäten unter den Hammer. Dazu gehört auch einer der ersten Prototypen der Leica M3. Dieser wurde in den späten 1940er Jahren gebaut, besitzt keine Seriennummer und besteht aus Teilen, die von Hand oder einzeln per Maschine hergestellt wurden. Das macht die Kamera laut Alexander Sedlak, dem Managing Director der Leitz Photographica Auction, zu einem ganz besonderen Modell.
Als Objektiv liegt dem Prototyp ein sehr seltenes Leica Elmar 3,5cm F3,5 mit M-Mount bei. Auch dabei handelt es sich um einen Prototyp, weshalb das Objektiv keine Seriennummer trägt. Darüber hinaus gehört zum Lieferumfang der Prototyp eines Belichtungsmessers. Der Startpreis des "Pakets" liegt bei 300.000 Euro, als Schätzpreis werden 600.000 bis 700.000 Euro genannt.
Daneben werden in Wien diverse weitere Prototypen versteigert. Diese gehören zu einer Kollektion von zehn Kameras, die von 1936 bis 1953 gefertigt wurden. Dazu zählen ein Leica III-Gehäuse, zwei Leica IV-Gehäuse und sieben Leica M-Gehäuse. Der Startpreis liegt bei 150.000 Euro, erwartet werden 300.000 Euro bis 400.000 Euro.
Kein Prototyp, aber trotzdem eine sehr seltene Kamera, ist das Gray Paint M2-Modell mit der Seriennummer 1005769. Diese wurde 1960 als eine von nur 20 Kameras an die U.S. Air Force in Europa geliefert und soll zwischen 500.000 Euro und 600.00 Euro wert sein. Das liegt auch an dem sehr guten Erhaltungszustand.