Mit automatischer Tiefenmaske, neuen Entzerrungs-Einstellungen und zwölf Filmlook-Presets
Adobe hat ein etwas größeres Update für seine RAW-Bearbeitungssoftware Camera RAW herausgegeben. Diese erweitert nicht nur die Liste der neu unterstützten Kameras und Objektive, sondern bringt auch mehrere neue Funktionen mit. Dazu gehört unter anderem die neue Tiefenmaske. Diese steht nun auch bei Bildern ohne eingebettete Tiefendaten zur Verfügung, da sie mittels künstlicher Intelligenz generiert werden kann. Bei unseren ersten Tests funktionierte die Tiefenmaske durchaus ordentlich, bei komplexen Motiven ist aber noch einiges an Handarbeit zu leisten.
Neu hinzugekommen ist bei Adobe Camera RAW 18.3 zudem die Korrektur von Bildern, die mit anamorphotischen Objektiven aufgenommen wurden. Zu diesem Zweck wurde im „Zuschneiden und Erweitern“-Menü die Option „Anamorph“ ergänzt. Hier lässt sich der sogenannte Squeeze Faktor einstellen, den das bei der Aufnahme verwendete Objektiv besaß. Anhand dieses wird das Bild dann entsprechend entzerrt. Einstellen lassen sich alle Faktoren zwischen 1,0 und 2,0.
Apropos Verzerrungen: Bei Bildern, die am Rand stärkere Verzerrungen aufweisen, lässt sich mittels des neuen „Projektion“-Sliders nun eine zusätzliche Korrektur vornehmen. Zu finden ist das neue Feature bei den Geometrie-Werkzeugen. Freuen können sich zudem alle, die ihren Aufnahmen gerne einen analogen Touch verleihen. Zu den Farbvorlagen gehören nun auch zwölf neue Presets, die man unter „Vom Film inspiriert“ finden kann. Unter anderem tragen diese Namen wie „Warmes Gold“, „Blass-Blau“ oder „Sattes Graugrün“.
Als neu unterstützte Kameras listet Adobe bei Camera RAW 18.3 die kürzlich vorgestellte Panasonic Lumix TZ300 und das iPhone 17e auf. Zu den neu unterstützten Objektiven gehören unter anderem mehrere Viltrox-Modelle mit dem Z-Bajonett, das Zeiss Otus ML 35mm F1,4 sowie das Sigma 14mm F1,4 DG.