39,8 Megapixel APS-C-Sensor, IBIS, bis zu 20 Bilder/Sek., 2,36 Mio. Subp. Sucher, 6K30p-Video
FujiFilm hat mit der X-T50 das Nachfolgemodell der 2021 vorgestellten X-T30 II angekündigt. Die neue DSLM verfügt über den mit der FujiFilm X-H2 eingeführten „X-Trans CMOS 5 HR“-Sensor mit 39,8 Megapixel und unterstützt Sensorempfindlichkeiten von ISO 64 bis ISO 51.200 (ohne Erweiterungen ISO 125 bis ISO 12.800). Zum Einsatz kommt der Sensor auch bei der Bildstabilisierung, dank seiner beweglichen Lagerung kann er Bewegungen in fünf Achsen und um bis zu sieben Blendenstufen ausgleichen.
Alle notwendigen Berechnungen übernimmt ein X-Prozessor 5, Fotos speichert die FujiFilm X-T50 bis zu 20 pro Sekunde. Bei dieser Bildrate lässt sich allerdings nicht die volle Auflösung nutzen, durch den 1,29-fachen Crop besitzen die Aufnahmen „nur“ 24 Megapixel. Wer Fotos mit 39,8 Megapixel und ohne Crop festhalten möchte, kann bis zu 13 Bilder pro Sekunde speichern. Für beide Bildraten gilt, dass dafür der elektronische Verschluss zu verwenden ist. Mit dem mechanischen Schlitzverschluss sind bis zu acht Bilder pro Sekunde möglich. Apropos Verschluss: Der mechanische Verschluss erlaubt Belichtungszeiten zwischen 60 Minuten und 1/4.000 Sekunde, mit dem elektronischen Verschluss lässt sich zwischen 30 Sekunden und 1/180.000 Sekunde wählen.
Das Hybrid-Autofokussystem der FujiFilm X-T50 kann auf die Daten von 3,3 Millionen Phasen-AF-Pixeln zurückgreifen und funktioniert ab -7EV. Insgesamt stehen 425 Messfelder zur Verfügung, die Augen- und Gesichtserkennung sind möglich. Darüber hinaus ist die DSLM dank künstlicher Intelligenz in der Lage, Tiere, Vögel, Insekten, Autos, Motorräder, Fahrräder, Flugzeuge, Züge und Drohnen zu erkennen.
Videos zeichnet die FujiFilm X-T50 maximal in 6,2K-Auflösung (6.240 x 3.150 Pixel) auf, hier kann man sich für 24 bis 30 Vollbilder pro Sekunde entscheiden. In 4K-Auflösung werden bei 3.840 x 2.160 Pixel und 4.096 x 2.160 Pixel bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde unterstützt, Zeitrafferaufnahmen sind zudem in Full-HD (2.048 x 1.080 Pixel oder 1.920 x 1.080 Pixel) mit bis zu 240 Vollbildern pro Sekunde möglich. Für die Tonaufnahme lässt sich nicht nur das integrierte Stereomikrofon verwenden, dafür gibt es auch einen 3,5mm Klinkeneingang. Die Tonkontrolle kann per USB-C erfolgen.
Zur Bildkontrolle ist die FujiFilm X-T50 mit einem 2,36 Millionen Subpixel auflösenden OLED-Sucher (0,62-fache Vergrößerung) ausgestattet, das 3,0 Zoll messende Display wird mit 1,84 Millionen Subpixel angegeben. Es lässt sich nach oben sowie unten schwenken und unterstützt Eingaben per Touch.
Beim Gehäuse hat sich FujiFilm für die Integration eines neuen Einstellrades auf der linken Oberseite entschieden. Dieses ersetzt das Wählrad für den Auslösemodus und erlaubt das schnelle Wechseln zwischen den Filmsimulationsmodi. Davon bringt die DSLM insgesamt 20 Stück mit, wobei auch der noch recht neue „Reala Ace“ dazuzählt. Zu den weiteren Features der Kamera gehören WLAN und Bluetooth, ein SD-Slot und ein kleiner Pop-Up-Blitz mit einer Leitzahl von 3,9 bei ISO 100.
Im Fachhandel wird die 438g schwere und 12,4 x 8,4 x 4,9cm große FujiFilm X-T50 ab Mitte Juni 2024 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499 Euro in den Farben Schwarz, Silber und Anthrazit verfügbar sein. Zudem bietet FujiFilm ein Kit mit dem Fujinon XC 15-45mm F3,5-5,6 OIS PZ (1.599 Euro) und ein weiteres Kit mit dem Fujinon XF 16-50mm F2,8-4,8 R LM WR (1.899 Euro) an.
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