13.07.2024 - 14:00

Kostenloser Service: Nikon Imaging Cloud

Die Imaging Cloud ermöglicht u. a. die automatische Bildspeicherung sowie Firmware-Updates

Nikon hat mit der Imaging Cloud einen neuen Service für Nutzer von Nikon-Kameras vorgestellt, der unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann. Unter anderem erlaubt er die direkte Bildübertragung zum Cloud-Speicher von Nikon, sobald die Kamera per WLAN mit dem Service verbunden ist. Dadurch sollen einfache und komfortable Backups möglich sein. Hinsichtlich der Datenmenge gibt es dabei keine Beschränkungen, kostenlos kann man jede Datei aber nur für 30 Tage speichern.

Damit eignet sich die Imaging Cloud für kurze Backups, aber nicht als langfristiger Bilderspeicher. Nach 30 Tagen werden die Aufnahmen automatisch gelöscht, ein kostenpflichtiges Paket für eine längere Speicherdauer scheint es nicht zu geben. Wer Aufnahmen mehr als 30 Tage speichern möchte, kann diese automatisch zu externen Online-Speicherdiensten übertragen lassen oder auf seinen Computer herunterladen.

Die Imaging Cloud ermöglicht auch das Speichern und Übertragen von Bildprofilen:

Als weiteres Feature des neuen Service nennt Nikon die Möglichkeit, Farbprofile in der Cloud abzuspeichern und danach auf die Kamera zu übertragen. Bis zu neun Profile lassen sich in der Cloud gleichzeitig speichern, nach dem Übertragen sind sie unter den Picture-Control-Profilen zu finden. Darüber hinaus werden mit der Nikon Imaging Cloud Firmware-Updates einfacher möglich sein. Im Kameramenü sollen zur Verfügung stehende Updates durch einen gelben Punkt signalisiert werden, das Herunterladen der Firmware-Dateien von der Nikon-Webseite und das anschließende Kopieren auf eine Speicherkarte fallen weg.

Firmware-Updates sind unter anderem automatisiert möglich:

Die Einrichtung der Imaging Cloud soll laut Nikon nur einmal erfolgen müssen, danach verbindet sich die Kamera automatisch mit der Cloud, wenn eine Internetverbindung besteht. Aktuell kann die Imaging Cloud nur von Besitzern der Nikon Z6III genutzt werden, zu zukünftig unterstützten Modellen macht Nikon keine Angaben.

Autor: dkamera.de Redaktion