30.11.2024 - 07:00

Leica M Prototyp für 2 Millionen Euro versteigert

Der Prototyp gehört zu einem Set mit einem Leica Elmar 3,5cm F3,5 und einem Belichtungsmesser

Am Samstag, dem 23. November, fand in Wien die 45. Leitz Photographica Auction statt. Bei dieser kamen wie üblich eine Reihe von Raritäten unter den Hammer. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf einem Set, zu dem einer der ersten Prototypen der Leica M aus dem Jahr 1948/1949 gehört. Dieser hebt sich von Serienmodellen unter anderem durch handgefertigte Teile ab, eine Seriennummer gibt es nicht. Bereits der Schätzpreis lag bei hohen 600.000 bis 700.000 Euro, diese Summe wurde aber noch einmal deutlich übertroffen. Inklusive Premium ließ sich der Käufer die Kamera 2,04 Millionen Euro kosten.

Das macht den Prototyp der Leica M zu einer der teuersten Kameras überhaupt. Im Set mit der Kamera wurden auch der Prototyp eines Belichtungsmessers sowie der Prototyp eines sehr seltenen Leica Elmar 3,5cm F3,5 mit M-Mount versteigert. Der Käufer kann sich daher gleich über drei Raritäten freuen. Die zweitteuerste Kamera der Auktion wurde für 900.000 Euro versteigert. Dabei handelt es sich um eine Leica M2 Gray Paint aus dem Jahr 1960. Diese wurde als eine von nur 20 Kameras an die U.S. Air Force in Europa geliefert, der Schätzpreis lag vor der Auktion bei 500.000 Euro bis 600.00 Euro.

Dieses Paket aus zehn Kamera-Prototypen war dem Käufer 432.000 Euro wert:

Gleich zehn Prototypen umfasst eine für 432.000 Euro ersteigerte Kollektion. Die enthaltenen Leica M-Kameras wurden von 1936 bis 1953 gefertigt und waren für diverse Tests verwendet worden. Sehr hohe Summen erzielten zudem eine Leica M3 Black Paint Black Dial (360.000 Euro) und eine Leica M3 First Batch Double Corner (168.000 Euro).

Autor: dkamera.de Redaktion