Lichtstarke Festbrennweite mit einem maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1,5
Nikon ergänzt das Angebot an Objektiven für Kameras mit APS-C-Sensoren um das Nikkor Z DX MC 35mm F1,7. Dessen kleinbildäquivalente Brennweite von rund 53mm macht die Optik unter anderem für die Porträtfotografie tauglich. Die große Blende von F1,7 sorgt darüber hinaus für eine geringe Schärfentiefe und niedrige Sensorempfindlichkeiten bei wenig Licht. Abblenden kann man die Festbrennweite auf bis zu F16, bei der Blendenkonstruktion hat sich Nikon für neun abgerundete Lamellen entschieden.
Das Nikkor Z DX MC 35mm F1,7 kann aber noch mehr. Es bietet einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1,5 und eignet sich dadurch auch für Makroaufnahmen. Motiven kann man sich auf bis zu 16cm (ab dem Sensor gerechnet) nähern, ab der Frontlinse liegt der Abstand sogar nur bei 7,2cm. Die Innenfokussierung sorgt bei der Festbrennweite für gleichbleibende Abmessungen (7,0 x 7,2cm), für eine hohe Abbildungsleistung kommt unter anderem eine asphärische ED-Linse zum Einsatz. Insgesamt werden acht Linsen in sieben Gruppen verwendet.
Das 220g schwere Nikkor Z DX MC 35mm F1,7 bringt 220g auf die Waage und verfügt über ein abgedichtetes Gehäuse (Staub und Tropfwasser). Für Filter steht ein 52mm messendes Gewinde zur Verfügung, Eingaben sind mittels eines Kontrollrings möglich. Dieser lässt sich unter anderem zur Fokussierung oder Blendenwahl nutzen. Als Preis gibt Nikon für das Nikkor Z DX MC 35mm F1,7 449,00 Euro (UVP) an, im Fachhandel soll es ab Ende Oktober 2025 erhältlich sein. Eine Gegenlichtblende liefert Nikon bei der Festbrennweite nicht mit, das Modell HN-43 lässt sich als Bonus jedoch beim Nikkor Z 28mm F2,8 sowie dem Nikkor Z 40mm F2 nutzen.