16.05.2026 - 09:00

Neu: Voigtländer APO-Skopar 75mm F2,8 VM

Sehr kleines und leichtes Teleobjektiv für Kameras mit dem M-Bajonett

Voigtländer hat mit dem APO-Skopar 75mm F2,8 VM ein neues leichtes Teleobjektiv für Kameras mit dem M-Bajonett vorgestellt. Die Bezeichnung „leichtes Teleobjektiv“ trifft dabei gleich im doppelten Sinn zu. Zum einen gehört die Festbrennweite mit 75mm zu den Modellen mit einer Brennweite unterhalb klassischer Teleobjektive, zum anderen bringt sie nur 191g auf die Waage. Die Abmessungen von 5,4 x 4,4cm fallen für ein Vollformat-Objektiv ebenso sehr kompakt aus.

Möglich ist dies unter anderem durch eine vergleichsweise geringere Lichtstärke von F2,8. Diese reicht für die meisten Aufnahmen zwar aus, sie bietet aber eine deutlich geringere Freistellung als Objektive mit F1,4 oder F1,8. Bei weniger Licht muss die Sensorempfindlichkeit zudem etwas schneller als bei lichtstärkeren Objektiven angehoben werden. Abblenden lässt sich beim APO-Skopar 75mm F2,8 VM von Voigtländer auf bis zu F22, hierfür kommen zehn Lamellen zum Einsatz. Die Wahl der Blende muss dabei manuell via Einstellring erfolgen, beim Scharfstellen gibt es wie bei M-Objektiven üblich ebenso keine Automatik. Die Naheinstellgrenze gibt Voigtländer mit 70cm an, Nahaufnahmen sind also kaum möglich.

Der optische Aufbau des Voigtländer APO-Skopar 75mm F2,8 VM:

Der optische Aufbau des Voigtländer APO-Skopar 75mm F2,8 VM besteht aus sieben Linsen in sechs Gruppen. Bei vier Linsen handelt es sich um Linsen mit anomaler Dispersion. Diese reduzieren Abbildungsfehler und sorgen für eine hohe Bildschärfe. Durch die apochromatische Korrektur sollten praktisch keine chromatischen Aberrationen zu sehen sein. Beim Gehäuse setzt Voigtländer auf Metall, Filter müssen lediglich eine Größe von 43mm besitzen, um im Gewinde der Festbrennweite montiert werden zu können.

Im Fachhandel lässt sich das Voigtländer APO-Skopar 75mm F2,8 VM ab sofort für einen Preis von 699,00 Euro in den Farben Schwarz und Silber erstehen. Zum Lieferumfang gehört eine passende Gegenlichtblende.

Autor: dkamera.de Redaktion