1,4“ CMOS-Sensor mit 22,3 Megapixel, 16-50mm-Zoom mit Blende F2,8-F4,5, 3,0 Zoll LCD, 4K60p
Update vom 26.03.2025, 18:00 Uhr: Canon hat die PowerShot V1 nun auch für den europäischen Markt angekündigt. Die für Videoaufnahmen optimierte Kamera wird sich ab April 2025 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 999,00 Euro im Fachhandel erwerben lassen. Daneben gibt es ein Creator-Kit, das für 50 Euro Aufpreis das Griffstativ HG-1000TBR sowie eine 128GB große SD-Karte umfasst.
20.02.2025, 10:00 Uhr: Canon hat mit der PowerShot V1 eine neue Kompaktkamera mit fest verbautem Objektiv angekündigt. Zumindest vorerst wird diese allerdings nur in mehreren asiatischen Ländern verfügbar sein, westliche Märkte gehen aktuell leer aus. Das ist angesichts der sehr interessanten Hardware schade. Die technischen Daten der Canon PowerShot V1 können sich zweifellos sehen lassen, unter anderem wird ein 1,4 Zoll messender CMOS-Sensor (18,4 x 12,3mm) zur Bildaufnahme verwendet. Dieser speichert Fotos mit 22,3 Megapixel und ist in etwa so groß wie ein Micro-Four-Thirds-Sensor. Als Dateiformate stehen JPEG, HEIF, RAW und C-RAW zur Wahl.
Beim Objektiv handelt es sich um ein 3,1-fach-Zoom mit 16 bis 50mm KB-Brennweite. Neben dem Weitwinkelbereich deckt die Optik also sogar den Ultraweitwinkelbereich ab. Die Lichtstärke des Zooms gibt Canon mit F2,8 bis F4,5 an, die Bildstabilisierung erfolgt unter anderem optisch. Durch den „Subject Tracking IS“ soll das Motiv dabei im Bildzentrum gehalten werden.
Bekannt ist vom Objektiv zudem der optische Aufbau mit neun Linsen in acht Gruppen sowie der Einsatz von acht speziellen Linsen. Serienaufnahmen unterstützt die Canon PowerShot V1 mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde, dafür ist der elektronische Verschluss zu verwenden. Mit mechanischem Verschluss sind bis zu 15 Bilder pro Sekunde möglich. Das Fokussiersystem nutzt den Dual Pixel CMOS AF II zum Scharfstellen.
Videos lassen sich mit der Canon PowerShot V1 in 4K-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen, ohne Crop sind allerdings nur 30 Vollbilder pro Sekunde möglich. Hier verwendet die Kamera den Sensor in der kompletten Breite und unterstützt 5,7K-Oversampling. In Full-HD stellen 120 Vollbilder pro Sekunde das Maximum dar. Damit die PowerShot V1 bei längeren Aufnahmen nicht überhitzt, ist ein aktives Kühlsystem mit an Bord. Zu den weiteren Videofeatures der Kamera gehören die Aufnahme mit 10-Bit, dem Canon Log 3-Profil sowie unterschiedlichen Bitraten. Anschließen lassen sich unter anderem ein externes Mikrofon oder Kopfhörer, WLAN und Bluetooth ermöglichen die Steuerung aus der Ferne.
Als Aufnahmeprogramme stehen bei der Canon PowerShot V1 unter anderem die PSAM-Modi, drei Custom-Modi und eine Vollautomatik zur Verfügung. Durch 14 Farbfilter lassen sich die Bilder und Videos zudem kreativ verändern. Die Bildkontrolle erfolgt mittels eines 3,0 Zoll großen Displays mit 1,04 Millionen Subpixel, dieses kann man sowohl drehen als auch schwenken.
Die 11,8 x 6,8 x 5,3cm große Canon PowerShot V1 bringt 426g auf die Waage und ist mit einem SD-Slot ausgerüstet. Zum Lieferumfang gehört ein Windschutz, der über den Zubehörschuh montiert wird. Im Shop von Canon Japan wird die Kamera mit einem Preis von umgerechnet 950 Euro gelistet, die Auslieferung soll Ende April 2025 erfolgen.
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