Makro-Objektiv für Vollformatkameras mit einem maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1
Venus Optics startet mit der Acris-Reihe eine neue Serie von Premium-Objektiven. Der Produktname „Acris“ leitet sich vom lateinischen Wort acris ab, das auf Deutsch scharf bedeutet. Das erste Modell der neuen Reihe ist das Laowa Acris AF 35mm F2,8 Macro APO. Hier soll ein optischer Aufbau mit apochromatischer Korrektur für eine besonders gute Abbildungsleistung sorgen. Eine der 13 Linsen besteht aus ED‑Glas und eine weitere aus UHR-Glas.
Die Naheinstellgrenze des Laowa Acris AF 35mm F2,8 Macro APO liegt bei 18cm, hier erreicht man den maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1. Die weiteren Features der Festbrennweite hängen von der Bajonettversion ab. Für das Sony E-Bajonett, das Nikon Z-Bajonett und das Canon EF-Bajonett wird das Objektiv mit einem Autofokusmotor (die Funktion steht erst ab 50cm Motivabstand zur Verfügung) und der Blendensteuerung über die Kamera angeboten. Besitzer einer Kamera mit dem RF-Bajonett von Canon oder dem L-Bajonett müssen alle Einstellungen dagegen manuell vornehmen.
Darüber hinaus setzt Venus Optics auf unterschiedliche Blendenkonstruktionen. Bei den Autofokus-Versionen kommen neun Blendenlamellen zum Einsatz, bei den MF-Versionen sind es 13 Blendenlamellen. Gleich ist dagegen die kleinste Öffnung, diese liegt bei F22.
Das Gehäuse des Laowa Acris AF 35mm F2,8 Macro APO besteht aus Metall und ist abgedichtet, bei den Autofokus-Versionen gehören eine Fn-Taste sowie ein USB-C-Port für Firmware-Updates zur Featureliste. Darauf müssen Besitzer der manuellen Objektivversionen verzichten. Abhängig vom Bajonett ist das Laowa Acris AF 35mm F2,8 Macro APO zwischen 530g sowie 580g schwer und misst rund 7,2 x 8,7cm bis 7,2 x 11,4cm.
Die unverbindliche Preisempfehlung des Makro-Objektivs liegt bei 539,00 Euro, die genaue Verfügbarkeit ist noch offen.