Kompaktkameras mit „Highlight Diffusion“-Filter sowie monochromen Sensor
Die Kompaktkameras der GR-Serie sind seit Jahren bei Fotografen sehr beliebt. Neben „klassischen“ Modellen mit Farbsensor und 28mm-Objektiv bietet der japanische Konzern daher weitere Modelle an. Dazu gehören Kameras mit 40mm-Brennweite oder eines „Highlight Diffusion“-Filters statt eines klassischen ND-Filters. Ein HDF-Modell wird Ricoh auch bei der GR IV HDF verbauen. Diese Kamera soll noch im Winter 2025 (oder vielleicht auch etwas später) erscheinen.
Abseits des HDF-Filters unterscheidet sich die Ricoh GR IV HDF nicht von den normalen GR IV-Kameras. Zur Bildaufnahme kommen daher ein 26 Megapixel auflösender APS-C-Sensor (23,3 x 15,5mm) sowie ein 18,3mm-Objektiv (28mm KB-Brennweite) mit sieben Linsen in fünf Gruppen zum Einsatz. Die Bildstabilisierungseinheit ist ebenso mit an Bord und Videos lassen sich in Full-HD-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen.
Einen anderen Ansatz verfolgt die für das Frühjahr des nächsten Jahres geplante Ricoh GR IV Monochrome. Wie der Name bereits verrät, wird diese mit einem monochromen Bildwandler ausgestattet. Konkret sollte es sich dabei um den gleichen Chip wie bei der GR IV handeln. Auf den üblichen Bayer-Filter wird jedoch verzichtet. Darüber hinaus wird die Kamera laut Ricoh über spezielle Optionen zur Schwarz-Weiß-Aufnahme verfügen, mit denen sich die besten Ergebnisse erzielen lassen. Die weitere Ausstattung der Ricoh GR IV Monochrome entspricht der Ricoh GR IV.
Zu den Preisen der kommenden Modelle hat Ricoh noch keine Angaben gemacht. Diese dürften sich auf dem Level der GR IV bewegen, die eine UVP von 1.349 Euro besitzt. Fotos gibt es von den Kameras ebenso noch keine, sie werden sich von der GR IV optisch aber allenfalls marginal unterscheiden.
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