15.08.2026 - 08:00

Skylum benennt Luminar Neo zu Luminar um

Das Sommer-Update sorgt zudem für größere Änderungen an der Arbeitsoberfläche

Skylum hat seine schon länger erhältliche Bildbearbeitungssoftware Luminar Neo zu Luminar umbenannt. Eine genaue Erläuterung für diesen Schritt gibt es nicht, laut unterschiedlicher Berichte könnte dies aber auf die zunehmende negative Haltung gegenüber dem Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Fotos zurückzuführen sein. Abseits des neuen Namens hat sich bei der Bildbearbeitungssoftware ebenso einiges getan.

Mit dem Sommer-Update 2026 erhält Luminar eine neue Benutzeroberfläche. Die Arbeitsbereiche „Katalog“, „Presets“ und „Bearbeiten“ werden hier zu einer Arbeitsoberfläche verschmolzen. Dadurch kann man sich den Wechsel sparen und erreicht alle Tools nun über eine Seite. Hier sind diese rechts neben der Bildansicht sowie den Parametern zu finden. Als weitere Neuerungen werden eine verbesserte Navigation und eine neu gestaltete rechte Seitenleiste genannt. Das persönliche Konto ist jetzt zudem schneller erreichbar und der Bereich „Bildung“ bündelt Anleitungen und Tutorials an einem Ort.

Die neu gestaltete Arbeitsoberfläche:

Skylum hat allerdings nicht nur das Design der Software überarbeitet, sondern auch im Hintergrund Optimierungen vorgenommen. Diese sollen sich deutlich auf die Leistung auswirken. Der Export von Bildern soll bis zu 27 Prozent schneller möglich sein und die Anzeige von Presets sogar bis zu 3,8-mal schneller erfolgen. Daneben sollen Maskierungswerkzeuge 33 Prozent weniger Speicher benötigen und große Fotogruppen viel schneller zu bearbeiten sein. Erweitert wurde auch die Anzahl der unterstützten Kameras. Neben den RAW-Dateien der Sony Alpha 7V und Alpha 7R VI können nun auch die Bilder der Panasonic Lumix L10 sowie der Leica SL3-P und der M11-P bearbeitet werden.

Neue Funktionen wird Luminar mit dem Herbst-Update erhalten. Hier sollen die Werkzeuge "Atmosphere 2.0", "Crop 2.0" sowie ein AI-Assistent ergänzt werden. Verbesserungen werden zudem für die Maskierung und das Drucken versprochen. Für Bearbeitungen im Web wird es einen Web-Editor geben.

Autor: dkamera.de Redaktion