Die Version 3.0 ergänzt unter anderem neue Pixel-Shift-Features
Nikon hat für seine kompakte Flaggschiff-DSLM Z 8 die Firmware 3.0 herausgegeben. Nachdem das letzte große Update für die Kamera in Form der Firmware 2.0 im Februar des letzten Jahres erschienen ist, sorgt die neueste Firmware wieder für einen größeren Sprung bei den Funktionen und Features. Gleich mehrere Neuerungen gibt es von der Pixel-Shift-Aufnahme zu berichten. Diese kann jetzt ohne den Einsatz von weiterem Zubehör mit der Fokusverlagerung oder der Belichtungsreihenaufnahme kombiniert werden. Je Sequenz wird dabei ein neuer Ordner erstellt und die Übersicht bei mehreren Bildern deutlich verbessert.
Neu ist laut Nikon zudem die Möglichkeit, bei Verwendung des Selbstauslösers von den Standardeinstellungen zu Pixel-Shift-Aufnahmen zu wechseln und den AWB-Speicher (Messwert des ersten Bildes wird auf alle Aufnahmen einer Serie angewendet) zu nutzen.
Verbesserungen gibt es auch vom Autofokus zu berichten: Beim Einsatz des benutzerdefinierten großen Messfeldes stehen mehr Fokusmessfeldmuster zur Verfügung, Nutzer haben mehr Kontrolle über das Messfeld der Motivwahrnehmung bei Fotos sowie Videos und das kontinuierliche LED-Einstelllicht des Profoto A10 kann als AF-Hilfslicht verwendet werden.
Neu ist bei der Firmware 3.0 des Weiteren die Fokuslimiter-Funktion (Nah- und Fernpunkt in der Kamera einstellbar), beim Einsatz der Pre-Release-Capture-Funktion sind nach dem Update auch 15 Bilder pro Sekunde wählbar und die „JPEG Fine“-Option lässt sich nun bei jeder Bildrate einstellen. Neue Voreinstellungen bieten zudem mehr Möglichkeiten beim Verringern von Flickereffekten und die Live-View-Lupe unterstützt jetzt die 400-prozentige Vergrößerung. Daneben wurde die Bildwiedergabe noch flexibler gestaltet, kann ein externes Mikrofon für Sprachnotizen verwendet werden und lassen sich mit der NX-Studio-Software erstellte Farbprofile importieren.
Aktuell bietet Nikon die Firmware 3.0 noch nicht zum Download an, dies soll jedoch bald möglich sein.
Wichtig: Bitte achten Sie bei jedem Firmware-Update darauf, dass der Akku für den Update-Vorgang vollständig geladen ist, oder verwenden Sie dafür das Netzteil. Gehen Sie beim Firmware-Update unbedingt genau nach der jeweiligen Anleitung des Herstellers für das Firmware-Update vor. Sollte ein Fehler während des Einspielens der neuen Firmware auftreten und die Digitalkamera dann nicht mehr funktionstüchtig sein, übernimmt der Hersteller (auch wenn Sie alle Regeln befolgt haben) evtl. keine Verantwortung und leistet in der Regel auch keinen (kostenlosen) Ersatz bzw. keine kostenfreie Reparatur. Allgemein gilt dies für Firmware-Updates herstellerübergreifend, auch wenn diese zur öffentlichen Verfügung stehen. Wer ein Firmware-Update nicht selbst durchführen will, kann den Update-Service von einem Händler oder einer autorisierten Servicestelle des jeweiligen Herstellers durchführen lassen.
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