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23.10.2026 - 10:05

Update für die kleinste Vollformat-DSLM: Sigma stellt die FP2 vor

24 Megapixel-Sensor, L-Bajonett, 20 Bilder/Sek. 6K60p Open-Gate-Video, 70GB Speicher

Sigma hat mit der FP2 das Nachfolgemodell der fp L präsentiert. Das Konzept der 2021 vorgestellten Vollformat-DSLM wurde laut Sigma dabei bewahrt, die Funktionen und Features wurden jedoch verfeinert. So verfügt die neue FP2 unter anderem über ein um 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten schwenkbares LCD. Dessen Diagonale liegt bei 3,2 Zoll, die Auflösung des per Touch bedienbaren Panels bei 2,1 Millionen Subpixel.

Als Alternative zum Display kann man wie beim Vorgängermodell auf einen elektronischen Sucher zurückgreifen. Neben dem bekannten Viewfinder LVF-21 wird dabei der neue Electronic Viewfinder EVF-21 angeboten. Dieser wurde speziell für die FP2 entwickelt und bietet mit 5,76 Millionen Subpixel eine hohe Auflösung.

Das 3,2 Zoll große Display ist schwenkbar:

Viel getan hat sich bei der Sigma FP2 auch im Inneren. Durch den teilweise gestapelten, 24 Megapixel auflösenden Bildwandler in Vollformatgröße (ISO 6 bis ISO 102.400) ist die DSLM deutlich leistungsfähiger als das Vorgängermodell. Fotos kann sie bis zu 20 pro Sekunde in voller Auflösung speichern, eine Serie soll bis zu 200 JPEGs oder 180 DNGs umfassen.

Daneben hat der neue Sensor einen positiven Einfluss auf den Autofokus. Scharfstellen kann man hinab bis -5 EV, neben Menschen erkennt die DSLM auch Tiere (inkl. Vögeln). Der Verschluss arbeitet bei der DSLM stets elektronisch, als kürzeste Belichtungszeit wird 1/25.600 Sekunde angeboten.

Die Oberseite der neuen Vollformat-DSLM:

Videos zeichnet die Sigma FP2 in 6K Open Gate auf, hier wird der komplette Sensor mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde ausgelesen. Daneben kann man sich für 4K- oder 2K-Videos mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde entscheiden. Eine besonders hohe Bildqualität ist bei der Speicherung im ProResRAW-Format möglich, beim Einsatz des L-Log-Profils soll sich ein Dynamikumfang von bis zu 14,1 Blendenstufen ergeben. Daneben bringt die FP2 die Unterstützung für 32-Bit-Float-Audioaufnahme beim Einsatz des optionalen Blitzschuhadapters HU-21 und dem Panasonic DMW-XLR2 oder dem DMW-DMS1 mit. Ein gewöhnlicher 3,5mm Klinkeneingang steht ebenso zur Verfügung und per USB kann man einen Kopfhöreradapter anschließen.

An der Seite befinden sich zahlreiche Schnittstellen:

Zum Speichern von Bildern und Videos ist die Sigma FP2 nicht nur mit einem SD-Slot (UHS-II) ausgestattet, auf dem integrierten Speicher mit 70GB Kapazität lassen sich die Dateien ebenso ablegen. Darüber hinaus kann man externe USB-SSDs anschließen. Per USB-C erfolgt das Aufladen des Akkus, dieser reicht laut CIPA-Messung für 370 Aufnahmen.

Den Fachhandel soll die 11,3 x 7,0 x 4,2cm große und 460g schwere Sigma FP2 im November 2026 für einen Preis von 2.199 Euro (UVP) erreichen.

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Autor: dkamera.de Redaktion