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Logitech PTZ Pro Camera Webcam im Test (Teil 1)

Teil 1 von 2: Das Zubehör, die technischen Daten und die Installation

Mit der PTZ Pro Camera bietet Logitech eine Webcam an, die technisch deutlich mehr als die üblichen Standardwebcams zu bieten hat. Die PTZ Pro Camera ist allerdings auch nicht für den Einsatz zu Hause gedacht, sondern soll vor allem bei Videokonferenzen in größeren Räumen für den optimalen Überblick sorgen. Wir schauen uns die PTZ Pro Camera in diesem Test genauer an.

Der Lieferumfang:
Zum Lieferumfang gehören bei der Logitech PTZ Pro Camera recht viele Teile, bei der Webcam handelt es sich jedoch auch nicht um ein alltägliches Produkt. Neben dem Netzteil, einem USB-Kabel mit weiterem Eingang für die Stromversorgung (Gesamtkabellänge über drei Meter) und einer Fernbedienung werden auch eine Anleitung und eine Garantieinformation mitgeliefert. Zudem liegen eine Wandhalterung und zur Befestigung benötigte Schrauben bei. Ein abnehmbarer Objektivschutz verhindert das Verstauben der Frontlinse oder deren Beschädigung.

Hier sehen Sie den Lieferumfang:

Die technischen Daten:
Die Logitech PTZ Pro Camera fällt mit Abmessungen von 13 x 13 x 15cm deutlich größer und mit 590g auch schwerer als die meisten üblichen Webcams aus. Sie deckt allerdings auch ein ganz anderes Aufgabengebiet ab. Bei Videokonferenzen mit einer größeren Anzahl von Personen sowie in größeren Räumen soll sie für eine optimale Übersicht sorgen. Dementsprechend wurde die PTZ Pro Camera mit zahlreichen Features ausgestattet, die bei herkömmlichen Webcams nicht anzutreffen sind.

Die Webcam besitzt eine um 260 Grad schwenkbare und um 130 Grad neigbare Kameraeinheit, deren Bewegungen per Motor erfolgen. Zum Heranholen von weiter entfernten Personen oder Objekten lässt sich ein 10-fach optisches Zoom (Zeiss-Objektiv) verwenden. Die Fokussierung übernimmt die Kamera per AF selbstständig.

Das Objektiv lässt sich mit einer Kappe schützen:

Das Bedienen der Webcam ist per Fernsteuerung oder auch mittels passender Software möglich. Videos werden in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 Vollbildern pro Sekunde aufgezeichnet. Als Systemvoraussetzungen werden ein Zweikernprozessor sowie 2GB Arbeitsspeicher genannt. Windows-Nutzer müssen ein Betriebssystem ab Windows 7 vorweisen können, Mac-Nutzer ab MacOS 10.7. Des Weiteren soll die Logitech PTZ Pro Camera auch mit Google Chromebooks (Version 29.0.1547.70) funktionieren.

Auf der Unterseite befindet sich ein Stativgewinde zur Befestigung:

Einrichtungen und Bedienung:
Im Gegensatz zu den meisten Webcams wird die Logitech PTZ Pro Camera nicht auf einem Monitor befestigt. Durch ihr Aufgabengebiet als Kamera für Videokonferenzen sollte sie auf einem Tisch in der Mitte eines Konferenzraumes aufgestellt werden. Hier stören die recht großen Abmessungen in der Regel nicht. Für die Montage auf einem Stativ ist auf der Unterseite ein Stativgewinde vorhanden. Dieses wird auch zum Befestigen auf der Kamerahalterungsplatte verwendet. Damit lässt sich die Webcam zum einen an einer Wand befestigen, zum anderen kann sie auch mit einer erhöhten Position aufgestellt werden. An der Webcam befindet sich eine Kamera-LED, diese informiert über die Aktivität. Mittels einer Kensington Security-Buchse kann die Webcam vor Diebstählen geschützt werden.

Neben dem Strom-/USB-Anschluss (rechts) gibt es auch eine Kensington-Lock-Buchse:

Das Netzteil und der USB-Anschluss werden per Kupplung miteinander verbunden:

Der Anschluss an einen Computer erfolgt per USB, zum Betrieb der Logitech PTZ Pro Camera ist jedoch noch ein Netzteil notwendig. Dieses wird mittels einer Kupplung am USB-Kabel befestigt. Nachdem Anschließen des USB-Kabels an einem Computer wird die Webcam automatisch erkannt und kann über verschiedene Softwarelösungen verwendet werden. Logitech liefert bei der PTZ Pro Camera keine extra Software mit, auf der Webseite kann jedoch das Programm „Logitech Kameraeinstellungen“ heruntergeladen werden.

Die Kameraeinstellungs-Software erlaubt verschiedene Konfigurationen:

Damit kann der Benutzer die Position des Kopfes sowie die Brennweite verändern, den Autofokus deaktivieren und per Slider manuell fokussieren. Zudem ist es möglich, die Helligkeit, den Kontrast, die Farbintensität und den Weißabgleich zu konfigurieren. Bei der Option "Flimmerunterdrückung" lässt sich zwischen 60Hz und 50Hz wählen, und auf Wunsch wird das Bild auch gespiegelt dargestellt. Die Auswirkungen der Einstellungen sind mangels Livebild leider nicht in der Software überprüfbar, dafür muss ein anderes Programm verwendet werden.

Im zweiten Teil unseres Testberichts der Logitech PTZ Pro Camera gehen wir auf weitere Features und auch die Bildqualität ein.

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