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Nikon stellt die DL24-500 f/2.8-5.6 vor – mit Ersteindruck

Bridgekamera mit 1,0“ CMOS, 20,8x-Zoom, 60 Bildern/Sek., OLED-Sucher, 4K-Video (2160p30)

Sensoren im 1,0 Zoll Format sind bereits seit Längerem in der Kompaktklasse angekommen, mittlerweile sind damit aber auch ein paar Bridgekameras ausgestattet. Hier wären beispielsweise die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II (Testbericht), die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 (Testbericht) oder die Canon PowerShot G3 X (Testbericht) zu nennen. Mit der Nikon DL24-500 f/2.8-5.6​ gehört nun auch eine Kamera von Nikon zur Premiumklasse und will die Käufer mit einer besonders guten Bildqualität überzeugen.

Dies soll mit einem aus 15 Linsen in elf Gruppen bestehenden 20,8x Zoomobjektiv gelingen, die Blendenöffnung der Optik liegt zwischen F2,8 und F5,6. Der neue Dual Detect VR-Bildstabilisator soll Verwacklungen spürbar verringern. Beim Bildwandler handelt es sich um das bei der Nikon DL 18-50mm f/1,8-2,8 und Nikon DL 24-85mm f/1,8-2,8 zum Einsatz kommende 13,2 x 8,8mm große CMOS-Modell mit einer Auflösung von 20,7 Megapixel. Die Sensorempfindlichkeit kann zwischen ISO 160 und ISO 12.800 eingestellt werden, die Aufnahme im JPEG- sowie im RAW-Format erfolgen.

Das Objektiv deckt kleinbildäquivalente 24 bis 500mm ab:

Serienaufnahmen hält die Nikon DL24-500 f/2.8-5.6 wie ihre kleineren Geschwister mit 60 Bildern pro Sekunde in voller Auflösung fest, die Belichtungszeit lässt sich zwischen 30 Sekunden und 1/16.000 Sekunde wählen. Der Hybrid-Autofokus kann zum Scharfstellen auf bis zu 171 Messfelder zurückgreifen, 105 davon erlauben die Phasendetektion.

Die Bildkontrolle kann bei der Nikon DL24-500 f/2.8-5.6​ auf zwei Arten erfolgen. Entweder verwendet man das 3,0 Zoll in der Diagonale messende, dreh- sowie schwenkbare OLED-LCD mit 1,04 Millionen Subpixel, alternativ ist zudem ein 2,36 Millionen Subpixel darstellender OLED-Sucher vorhanden. Dieser wird per Augensensor aktiviert.

Videos lassen sich in der besonders detailreichen 4K-Auflösung speichern:

Videos speichert die Nikon DL24-500 f/2.8-5.6​ mit 3.840 x 2.160 Pixel (4K) und bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde oder auch mit 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD) und bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde. Hier sind Aufnahmelängen von fünf (4K) bzw. zehn (Full-HD 60p/50p) Minuten möglich. Zeitlupenvideos lassen sich bei verringerter Auflösung mit bis zu 1.200 Bildern pro Sekunde speichern. In Stereo erfolgt die Tonaufnahme mit dem integrierten Mikrofon, per 3,5mm Klinkenbuchse lässt sich zudem ein externes Mikrofon anschließen. Blitzgeräte kann die Nikon DL24-500 f/2.8-5.6 per Blitzschuh ansteuern, ein kleines Blitzgerät zum Aufhellen von nahen Motiven ist allerdings bereits integriert.

Ein Bildsensor im 1,0 Zoll Format soll für eine gute Bildqualität sorgen:

Verschiedene Direktwahltasten erlauben bei der Bridgekamera das Verändern von relevanten Parametern, für die Belichtungskorrektur besitzt die Nikon DL24-500 f/2.8-5.6 beispielsweise ein extra Einstellrad auf der Oberseite. Die drahtlose Datenübertragung kann per WLAN und NFC zu einem Mobilgerät erfolgen, zudem wird auch die SnapBridge-Technologie unterstützt.

Die 12,3 x 9,0 x 13,9cm große und mit Akku sowie Speicherkarte 780g schwere Nikon DL24-500 f/2.8-5.6​ kann ab Juni 2016 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.049 Euro im Fachhandel erworben werden.

Der dkamera.de-Ersteindruck:
Wir konnten ein Vorserienmodell der Nikon DL24-500 f/2.8-5.6 unter die Lupe nehmen, im Vergleich zu finalen Modellen können kleinere Unterschiede möglich sein.

Über den Zubehörschuh lassen sich Aufsteckblitzgeräte ansteuern:

Die Nikon DL24-500 f/2.8-5.6​ ist das neue Flaggschiff im Bridgekamera-Segment von Nikon und technisch daher besonders gut ausgestattet. Für eine Kamera mit 24 bis 500mm KB-Brennweite und einer Lichtstärke von F2,8 bis F5,6 fällt die Nikon DL24-500 f/2.8-5.6 recht kompakt und leicht aus, zur Last dürfte sie auch bei längeren Touren nicht fallen. Der Handgriff der Kamera weiß zu gefallen, er ist groß und liegt gut in der Hand.

Viele Bedienelemente machen bei der Nikon DL24-500 f/2.8-5.6 eine komfortable Steuerung möglich, die Blende oder die Belichtungskorrektur lässt sich beispielsweise besonders einfach per Einstellrad verändern. Der mit 2,36 Millionen Subpixel hoch aufgelöste Sucher sowie das dreh- und schwenkbare Display wissen ebenso zu gefallen, damit ist die Bildkontrolle sehr variabel möglich. Besonders positiv in Erinnerung blieb nach dem Test auch der Autofokus. Dieser sorgte selbst am Teleende für eine extrem schnelle Scharfstellung. Die Fotografie von Actionmotiven sollte daher kein Problem sein.

Die DL24-50 überzeugt mit vielen Bedienelementen, durch ihren Griff liegt sie sicher in der Hand:

Nicht wirklich überzeugen konnte uns dagegen das Material des Kameragehäuses, das sich für eine Kamera der Premiumklasse nicht besonders hochwertig anfühlte. Möglicherweise werden die Serienmodelle der Nikon DL24-500 f/2.8-5.6​ diesbezüglich noch optimiert – wenn nicht, wäre dies doch etwas schade. Dass Nikon auf eine Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser verzichtet hat, ist ebenso ein Kritikpunkt.

Unser Fazit:
Die Nikon DL24-500 f/2.8-5.6​ kann für die bisher erhältlichen Bridgekameras mit 1,0 Zoll Sensor eine echte Konkurrenz darstellen, die technischen Daten, der Autofokus und die Bedienung lassen daran wenig Zweifel. Der Verzicht auf einen Wetterschutz und das im Test wenig überzeugende Gehäusematerial könnten allerdings auch zwei größere Mankos sein.

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Kommentare

Frage zu Nikon DL 24-500: ...

Frage zu Nikon DL 24-500:
Welchen Abbildungsmaßstab erreiche ich mit Brennweite 500?
Wie groß ist der Filterdurchmesser?
Können Sie mir diese Fragen beantworten?
Ich habe weder bei Ihnen noch bei Nikon Antworten gefunden.

Tante Google hilft: Abbildungsmaßstab = ...

Tante Google hilft:
Abbildungsmaßstab =
Brennweite ⁄
(Gegenstandsweite − Brennweite)

Naheinstellgrenze lt. Produktdaten 2m

500 mm / (2000mm-500mm) = 1/3.

Ohen Berücksichtigung des Makro-Modus natürlich.

Wie gut ist das Objektiv ...

Wie gut ist das Objektiv der DL 24-500 (d.h. Bildqualität, Abbildungsleistung, Qualität der Videos usw.) im Vergleich zum Objektiv der FZ 1000?
Können Sie dazu etwas sagen?

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