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Adobe Photoshop CS4 - Teil 3 - Entfernen und Kopieren

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag Hiermit setze ich den Praxiskurs zu Adobe Photoshop CS4 mit dem 3. Teil fort. Die ersten beiden Teile zum Adobe Photoshop CS4 Praxiskurs sind ebenfalls hier bei dkamera nachzulesen:

Zu Teil 1: Der erste Kontakt zu Adobe Photoshop CS4

Zu Teil 2: das Freistellungswerkzeug von Adobe Photoshop CS4

Zurück beim Rundgang durch die Stadt habe ich nun ein Foto, an dem die typischen Funktionen einer Bildbearbeitung anzuwenden sind.  Was macht Adobe Photoshop CS4 dabei anderes? Sehen wir uns das Bild erst einmal genauer an und analysieren es. Dieser Moment der Ruhe sollte vor jeder Bildbearbeitung eingelegt werden.

Adobe Photoshop CS4 - Teil 2 - Freistellungswerkzeug

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Wenn in der Fotografie von "Freistellen" gesprochen wird, dann meint man anders als in der Grafik damit nicht unbedingt das Herauslösen eines Objektes von einem Hintergrund. In einer Bildbearbeitung kann es auch bedeuten, dass ein Objekt nur markiert und somit vorbereitet ist, um es anders als die anderen Bereiche eines Bildes zu behandeln. Dafür legt man eine Ebene an. Genauer gesagt, eine zweite Ebene. Die erste Ebene ist das Bild, die zweite Ebene ist der herausgelöste Teil. Diese Art einer Bearbeitung bzw. diese Art der Verarbeitung von Bilddaten sehen wir uns heute genauer an.

Adobe Photoshop CS4 - Teil 1 - Der erste Kontakt

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

GastbeitragIn meinen letzten sieben Beiträgen habe ich mich der Arbeit mit dem Bildbearbeitungsprogramm Corel Paint Shop Pro Photo X2 gewidmet. Nun starte ich eine neue Artikelserie zum Thema Adobe Photoshop CS4, bei der ich nach und nach die Arbeitsweise mit der Referenz-Bildbearbeitungssoftware erklären werde.

Wir starten gemäß dem Falle, dass uns einige Schnappschüsse aus einer Stadtrundfahrt vorliegen. Diese Fotos sollen als eine Serie die Stadt  beschreiben. Eine solche typische Aufnahme wählte ich als Beispielbild und öffne es in Adobe Photoshop CS4. Während andere Programme in modischem Anthrazit oder Schwarz auftreten, kommt Photoshop CS4 in schlichtem grau daher. Ist das Arbeiten mit dem sehr beliebten Adobe Photoshop CS4 wirklich besser? Sehen wir in diesem Beitrag hierzu einfache Funktionen dieser mächtigen Bildbearbeitungs-Software an.

Bildbearbeitung an Beispielen: Teil 7 - Grenzen des Zauberstabs

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Im letzten Teil sollten Sie sich das Beispielbild explizit genauer ansehen. Zumindest einen Fehler haben Sie wahrscheinlich alle erkannt. Am rechten Bildbereich sieht die Verwehung recht merkwürdig aus. Man erkennt deutlich wie in der Senke eine Kante sichtbar wird. Tatsächlich hatte ich die Verwehung näher herangezogen und ein wenig im Uhrzeigersinn gedreht, damit diese ohne Lücke in das Bild passt. Gerade der Zauberstab wird von vielen Autoren als ein Werkzeug beschrieben, mit dem man ganz leicht ein Objekt markieren, dieses aus seinem Umfeld herauslösen und an anderer Stelle wieder ins Bild einsetzen kann. Das ist ein unsinniges Versprechen. Wie im Bild leicht erkennbar, haben die Verwehungen links ein anderes Licht als weiter rechts. Da dies in jedem Foto der Fall sein wird, sofern kein ganz enger Ausschnitt gewählt wurde, ist es schlichtweg unmöglich etwas von rechts nach links, oben oder unten zu setzen, ohne dass diese Manipulation sichtbar wird.

Bildbearbeitung an Beispielen: Teil 6 - Der Zauberstab

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag Mit dem Zauberstab werden Objekte markiert. Das ist einerseits ganz einfach zu verstehen, braucht jedoch einiges an Übung und vor allem genaues Hinsehen um dieses Werkzeug richtig einzusetzen. Sehen wir uns die Funktion eines Zauberstabs in der Praxis einmal an. Zu diesem Zweck habe ich ein neues Bild hergenommen. Eine der "klassischen" Aufgaben des Zauberstabs ist das Markieren des Himmels, um diesen zu verändern.

Doch zuerst das Bild. Es ist nichts ungewöhnliches daran, dass in einem Foto nicht alle Bereiche eines Motivs so aussehen, wie man dies bei der Aufnahme wahrgenommen hat. Insbesondere der Himmel wirkt in Aufnahmen von digitalen Kameras eher selten wirklich natürlich. Es ist durchaus legitim, mit Hilfe einer Bildbearbeitung den Augeneindruck nachträglich wieder herzustellen. Für das Bild bedeutet es, den Himmel zu markieren und den Farbeneindruck zu intensivieren.

Bildbearbeitung an Beispielen: Teil 5 - Helligkeitsregelung

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Man kann es nicht oft genug sagen: Finger weg vom Helligkeitsregler. Und hier habe ich gleich ein praktisches Beispiel. Diese Aufnahme wird auf drei verschiedene Arten verändert, die alle auf die Helligkeit Einfluss nehmen, wenn auch auf unterschiedliche Art. Doch sehen wir uns die Aufnahme erst einmal an:

 

 

Obwohl dieses Foto bei strahlendem Himmel in gleißender Sonne entstand, wirkt das vertrocknete Gras schwer und feucht. Den Eindruck, den ich bei der Aufnahme des Bildes hatte, möchte ich aber gerne auf dem Foto wiederfinden.

 

Bildbearbeitung an Beispielen: Teil 4 - Intelligente Fotokorrektur

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Wir bleiben weiterhin in Corel Paint Shop Pro Photo X2, nur gehen wir jetzt in die "große" Bildbearbeitung hinein. Und damit es nicht langweilig wird nehme ich eine neue Aufnahme. Es ist ein senkrecht stehendes Element eines im Freien liegenden, riesigen Stahlträgers. Dieses habe ich gegen den Himmel fotografiert. Das Bild ziehe ich aus der Weltvorschau wie gewohnt auf das Icon meines Desktops, wie dies wohl alle machen. Danach öffne ich die "intelligente Fotokorrektur".

Bildbearbeitung an Beispielen: Teil 3 - Mein Bild ausdrucken

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Wenn Fotos zum Ausdrucken in ein Labor gegeben werden, dann sollten Sie die Bilder niemals bis in die Grenzwerte von Schwarz und Weiß hinein kontrastreich bearbeiten. Das sieht dann zwar gut aus, ist jedoch für Fremdarbeiten ungeeignet. So manches Labor "schönt" Fotos zusätzlich. Das heißt, die Kontraste werden verändert, die Sättigung der Farben wird erhöht. Dabei gehen ganz schnell jene feinen Details verloren, die besonders dunkel oder hell sind. Für unser Bild wäre es fatal, denn dabei würde der Dachbereich zu reinem Schwarz zulaufen, wo jetzt in unserem Bild (siehe unten) noch dunkelste Bretter sichtbar sind. Das sehr helle Fensterkreuz ist an einigen Stellen schon jetzt nur reines Weiß. Bei kleinen Fotos im Postkartenformat kann das noch hingenommen werden, aber schon im nächst größeren Format von 13x18 cm wird das keine schöne Sache mehr sein. Sollte dieser sehr helle Bereich aber zusätzlich aufgehellt werden, dann würde der Eindruck vom weißen Holz selbst auf einer Postkarte verschwinden. Deshalb korrigieren wir unser Bild besser vorher, hier wiederum im "Expresslabor" von Corels "Paint Shop Pro Photo X2".

Bildbearbeitung an Beispielen: Teil 2 - Genau hinsehen

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Unser Bild von Teil 1 zu drehen kann mit einem drei Jahre alten Computer schon mal einige Sekunden lang dauern, denn die üblichen vielen Megapixel von selbst preiswerten Kameras schaffen eine Menge von Bilddaten, die neu zu berechnen sind. Begrenzend wirkt dabei weniger ein älterer Prozessor als ein kleiner Arbeitsspeicher. Denn jede Bildbearbeitung benötigt ausreichend Arbeitsspeicher um nicht ausgebremst zu werden. Man sollte festhalten: je mehr Arbeitsspeicher ein Computer bietet, desto schneller werden Funktionen in einer Bildbearbeitung ablaufen können. Nun sind "Windows Vista" und andere 32bit Betriebssysteme nicht fähig – das sollte sich herumgesprochen haben – mehr als 3 Gigabyte zu adressieren, selbst wenn das Gerät mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher oder mehr ausgeliefert wird. Für die Bildbearbeitung eines Hobbyanwenders sind 3 Gigabyte allerdings ausreichend.

Bildbearbeitung an Beispielen: Teil 1 - "Das erste Mal"

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Alle Bildbearbeitungen, ob die einfachen oder die großen Programme, einfach alle verlangen schon zu Beginn eine Vorstellung von dem, was man mit ihnen tun möchte. Und gleich ab hier bitte ich die zwei Seiten der Leserschaft um etwas Geduld. Die einen, denen das Folgende schon recht bekannt ist und es etwas "kürzer" haben könnten und die anderen, denen eine Bildbearbeitung noch Neuland ist, und so manche Erklärung zu schnell gehen mag. In diesem ersten Teil führe ich Schritt für Schritt in das Thema hinein, in den folgenden gehe ich dann davon aus, dass Ihnen dieser Text geläufig ist und man sich an den Text hält, nicht alles noch einmal von vorn beginnen muss.

Schärfe - ein subjektiver Eindruck

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Jemand stellt fest: "Das ist aber ein schönes, klares Foto!". Nun weiß man, was gemeint ist: nämlich die konturscharfe Wiedergabe eines Motivs in ungewohnter Brillanz. Und damit ist dann mehr als der Umriss, die Silhouette oder die Kontur gemeint. Es ist manches Mal gar nicht einfach, das richtige Wort zu finden, um einen Eindruck in Worte zu fassen.

Dabei geht es nicht nur um die Kontur, sondern auch um die Struktur, zum Beispiel bei einem Porträt ist dann jene Schärfe gemeint, die selbst die Kleidung bis in die Faser scharf abbildet. Als anderes Beispiel könnte eine Landschaftsaufnahme dienen, die Details bis auf den Grashalm und das Laubblatt wiedergibt. Dabei soll der Kommentar "schön" oder "klar" wohl etwas Besonderes bedeuten. Denn es gibt eben auch jene Fotos, auf denen man zwar alles erkennt, ein scharf abgebildetes Motiv sichtbar ist, aber eben jene Brillanz nicht enthalten ist, die in der obigen Meinung zum Ausdruckt kommt.

Macht Fotografieren jünger?

Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Gastbeitrag
Ein Gastbeitrag von Adrian Ahlhaus

Dass die digitale Technik ein System ist und damit der Kauf einer Digitalkamera meist nur den Anfang einläutet, erinnert an die Modelleisenbahnen. Mit dem Einstiegsset immer nur im Kreis zu fahren wird bald langweilig. Also fragt man sich auch in der Fotografie: werden Fotos besser durch Erweiterungen, sprich neuer oder weiterer Technik? Dazu kann es keineswegs eine einfache Antwort geben. Fotografieren ist seit jeher ein Zusammenwirken von höchst unterschiedlichen Geräten und die Anwendung jedes dieser Geräte bedeutet immer, völlig neue Aspekte kennen zu lernen, die weit weg sind von der Aufnahmetechnik. Die Kamera in der Hand sagt nichts über die Fähigkeit ein Motiv zu sehen oder dieses in einem Bild festzuhalten. Aber der Reihe nach.