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Neu: Nikon D4S mit dkamera.de-Ersteindruck

Technisch überarbeitetes Spiegelreflex-Flaggschiff mit bis zu ISO 409.600

Wie bereits bei der D3 und deren Nachfolger D3S (Testbericht) geht Nikon nach der D4 nicht gleich zu einer D5 über, sondern stellt eine Nikon D4S​ vor. Optisch und haptisch hat Nikon bei der D4S im Vergleich zum Vorgänger nur sehr wenig verändert, die Technik im Inneren wurde allerdings deutlich überarbeitet. Viele der Veränderungen gehen laut Nikon auf das Feedback von Fotografen zurück. Am Ende unseres Newsartikels finden Sie einen kurzen Ersteindruck der Spiegelreflexkamera.

Der 36,0 x 23,9mm große FX-Bildsensor der Nikon D4S​ ist nur bei der Auflösung (16,2 Megapixel) zum Bildwandler der D4 identisch, Nikon setzt hier​ auf ein neu entwickeltes CMOS-Modell. Dieses soll in Zusammenarbeit mit dem neuen Expeed-4-Bildprozessor für noch bessere Bildergebnisse bei hohen Sensorempfindlichkeiten sorgen. Passend dazu hat Nikon auch den ISO-Bereich von ISO 100 auf bis zu bis ISO 25.600 ausgedehnt. Über die Hi-Stufen sind zudem bis zu ISO 409.600 (Hi4) möglich, sowie auch ISO 50 über Lo1.

Das Fokusmodul mit 51 Fokussensoren (15 Kreuzsensoren) ist bereits bei der Nikon D4 zum Einsatz gekommen, verschiedene Optimierungen ermöglichen jetzt allerdings auch bei elf Bildern pro Sekunde eine kontinuierliche AF-Nachführung. Mit dem neuen Fokusmodus Messfeldgruppensteuerung lässt sich eine Messfeldgruppe in Rautenform vorgeben, die ein Motiv – solange es die Messfelder der Gruppe nicht verlässt – im Fokus hält und nicht fälschlicherweise auf den Hinter- oder Vordergrund fokussiert. Ebenfalls neu: Ein optimierter Algorithmus soll zu einer besseren Präzision bei der Schärfenachführung verhelfen.

Das 3,0 Zoll große Display mit 921.000 Subpixel vom Vorgänger wird ebenfalls wieder verwendet, eine neue Schriftart und ein besseres Aliasing-Management sollen allerdings für einen höheren Lesekomfort sorgen. Zudem lässt sich die Farbcharakteristik des Displays jetzt individuell anpassen, ein Bild auf der Speicherkarte kann dabei als Referenzbild verwendet werden.

Weitere Verbesserungen betreffen den Weißabgleich, der unter anderem eine direkte Eingabe der Kelvinzahl ermöglicht und statt vier nun sechs Speicherplätze für Weißabgleichsvorgaben bietet.

Videos können mit der Nikon D4S​ mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD-Auflösung gespeichert werden, neben der erhöhten Bildrate wurde allerdings auch an weiteren Einstellungen gearbeitet. So bietet die D4S jetzt zwei wählbare Frequenzgänge für die Tonaufnahme und einen Windgeräuschfilter.

Auch an den Schnittstellen hat sich etwas getan. Der Ethernet-Port, der vor allem für Studiofotografen interessant ist, arbeitet jetzt mit Gigabit-Geschwindigkeit. Darüber soll – in Kombination mit dem neuen kleinen RAW-Format (S-RAW, 4 Megapixel) – eine noch schnellere Arbeitsgeschwindigkeit erreicht werden. Der neue Akku der Nikon D4S​ (EN-EL18a) ist zur Nikon D4 kompatibel, besitzt im Vergleich dazu aber eine um 25 Prozent gesteigerte Leistung. 5.960 Aufnahmen sollen damit pro Akkuladung bei Serienaufnahmen möglich sein. Die mit einem Vollmetallgehäuse ausgestattete und natürlich gegen Staub und Spritzwasser geschützte Nikon D4S​ kann ab März 2014 für 6.149 Euro (UVP) bei ausgewählten Nikon-Händlern erworben werden.

Wir konnten bereits einen ersten Blick auf die Nikon D4S​ werfen, da sich äußerlich allerdings fast nichts verändert hat, können wir uns hier kurz halten. Die veränderte Daumenablage, die eine komfortablere Lage in der Hand ermöglichen soll, ist uns nicht wirklich aufgefallen, allerdings soll laut Nikon nach einer längeren Fotosession ein Unterschied spürbar sein. Auch die Veränderung der Schrift ist nur beim direkten Vergleich einer Nikon D4 und D4S sichtbar, auf den ersten Blick mag sie bei der D4S aber etwas "lesefreundlicher" wirken. Zur neuen maximalen ISO-Einstellung von 409.600 lässt sich sagen: Ja, die Aufnahmen sind extrem verrauscht und ja, kein Profi wird diese Sensorempfindlichkeit unter normalen Bedienungen einstellen. Aber: Wer auch bei fast absoluter Dunkelheit ein Bild benötigt, kann mit diesem Ergebnis sicherlich leben. Für ISO 409.600 sind die Bilder wirklich respektabel.

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