Nach einem kurzem Durchhänger geht es weiter nach oben
Die CIPA (Camera & Imaging Products Association) hat die Zahlen des Jahres 2025 bis zum Monat September und somit bis zum Ende des dritten Quartals herausgegeben. Nach dem bislang sehr erfreulich verlaufenen Jahr gab es im August einen deutlichen Einbruch. Die Verkaufszahlen konnten sich im darauf folgenden Monat allerdings wieder erholen und lagen im September oberhalb der beiden Vorjahre. Somit hat sich der positive Trend des ersten Halbjahres 2025 bestätigt.
Zurückzuführen sind diese hohen Verkaufszahlen sowohl auf einen sehr guten Absatz von Systemkameras als auch von Kameras mit fest verbauten Objektiven. Teilweise gingen Systemkameras in den besten Monaten dieses Jahres 25 Prozent häufiger als 2024 über die Ladentheken, bei Kompakt- und Bridgekameras (= Built-in Lens DSC) ist das Plus mit bis zu 35 Prozent sogar noch größer. Letztere nehmen mittlerweile wieder einen nennenswerten Anteil an den Verkäufen ein.
Einen neuen Mehrjahresrekord gab es bei den Objektiv-Verkäufen zu verzeichnen. Im September wurden in einem Monat so viele Objektive (1,03 Millionen) wie seit dem Jahr 2020 nicht mehr verkauft. In Deutschland legte der Fotomarkt laut GfK von Januar bis September 2025 um 3,6 Prozent (Wert) zu, die Anzahl der verkauften Kameras ging um 15,2 Prozent nach oben. Das Umsatz-Plus fällt dabei vergleichsweise klein aus, da der durchschnittliche Preis pro verkaufter Kamera dieses Jahr deutlich gesunken ist. Im Fotofachhandel fiel dieser Wert beispielsweise um 11,8 Prozent auf 1.382 Euro, im Gesamtmarkt um 10,1 Prozent auf 767 Euro.