FujiFilm Digitalkameras

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FujiFilm

Den Namen FujiFilm dürften die meisten älteren Fotografen vor allem mit dem Medium Film verbinden, jüngere Personen mit Digitalkameras oder Sofortbildkameras. Gegründet wurde das heutige Unternehmen FujiFilm 1934 als Fuji Photo Film Co., Ltd. Grundlage dafür war der Plan der japanischen Regierung, eine inländische Fotofilm-Produktionsindustrie aufzubauen. Bereits im ersten Betriebsjahr wurde ein Werk zur Produktion von fotografischem Film, Fotopapier und anderen fotosensitive Materialien aufgebaut. Die über Jahrzehnte verwendeten Filmnamen Provia, Astia oder Superia sind auch heute noch bekannt.

Die Produktion analoger Kameras

Mit der Kamera-Produktion startete FujiFilm im Jahre 1948, das erste Modell war die Fujica Six. Der Name Fujica leitet sich vom Firmennamen „Fuji“ ab, „ca“  steht für Camera. Diese Bezeichnung wurde bis in die 2000er-Jahre für analoge Kameramodelle verwendet. Fujica-Kameras wurden in diversen Ausführungen gebaut, von der Kleinbild-DSLR über Messsucherkameras bis hin zu Modellen der Mittelformatklasse. Des Weiteren war FujiFilm als Hersteller von Kompaktkameras mit fest verbauten Optiken aktiv.

Die erste echte Digitalkamera

Das Interesse für die Digitalfotografie begann bei FujiFilm Mitte bis Ende der 1980er-Jahre. In Zusammenarbeit mit Toshiba wurde die mutmaßlich erste „echte“ Digitalkamera Fujix DS-1P entwickelt. Sie besaß einen 400.000-Pixel-Sensor und legte Bilder auf einer sehr frühen Form von Speicherkarten ab. Aus einer weiteren Kooperation, nämlich mit Nikon, gingen Mitte der 1990er-Jahre mehrere besondere Kameras hervor. Bei der Fujix DS-505 oder Fujix DS-515 verwendeten FujiFilm und Nikon Bildwandler im 2/3“-Format sowie Objektive für Kleinbildkameras. Durch einen Telekompressor wurde das durch die Kleinbildobjektive einfallende Licht für den deutlich kleineren Bildwandler „komprimiert“. Fotos konnten die Kameras mit der damals sehr hohen Auflösung von 1,3 Millionen Pixel aufnehmen, als Objektive ließen sich Modelle mit Nikon-F-Bajonett nutzen.

FujiFilm-Sensoren in Nikon-Kameras

Die Zusammenarbeit beider Hersteller endete nach der DS-560 bzw. DS-565 aber noch nicht. Zwischen 2000 und 2010 arbeiteten beide Unternehmen bei Spiegelreflexkameras zusammen. Nikon stellte die Gehäuse seiner DSLRs zur Verfügung, FujiFilm einen Teil der Technik im Inneren sowie den Sensor. Statt eines CCD- oder CMOS-Sensors verwendeten die DSLRs von FujiFilm einen Super-CCD-Chip (im APS-C-Format). Anders als herkömmliche Sensoren verfügte dieser über zwei Arten von Pixeln. Die eine Hälfte der Bildpunkte besaß eine normale Empfindlichkeit, die andere Hälfte eine geringere. Dadurch ließen sich Fotos mit einem deutlich höheren Dynamikumfang berechnen. In den zehn Jahren der DSLR-Kooperation erschienen insgesamt sechs unterschiedliche Modelle (FujiFilm S1 Pro, S2 Pro,  S3 Pro, S5 Pro, S3 Pro UVIR und IS Pro). Letztere beiden besaßen keinen UV- und Infrafrot-Sperrfilter und eigneten sich dadurch für besondere Aufnahmesituationen. Durch das F-Bajonett und die von Nikon übernommen Schnittstellen konnte an den Spiegelreflexkameras von FujiFilm zahlreiches Nikon-Zubehör genutzt werden.

Der Boom der Digitalfotografie

Ab dem Beginn des neuen Jahrtausends nahm die Anzahl der verkauften Digitalkameras enorm zu. FujiFilm hatte zu dieser Zeit ein großes Angebot an Kompakt und Bridgekameras zu bieten, diese wurden unter dem Namen FinePix vermarktet. Dazu gehörten beispielsweise die kompakten Modelle FujiFilm 50i und FujiFilm FinePix F601 Zoom oder die FujiFilm FinePix S5000 Zoom (37-370mm KB) im DSLR-Style. Später folgten Reisezoomkameras mit größeren Brennweitenbereichen und trotzdem noch kleinen Gehäusen (FujiFilm FinePix F505 oder Fujifilm FinePix F770EXR) sowie Megazoomer wie die FujiFilm FinePix HS30EXR (24 bis 720mm KB). Für Freunde hochqualitativer Fotos wurden die X-Kameras (FujiFim X10, X20 und X30) mit 2/3-Zoll großem Sensor entwickelt, die FujiFilm X-S1 hatte als Spitzenmodell der Bridgeklasse trotz 2/3-Zoll-Chip sogar ein 26-fach-Zoom (26 bis 624mm KB) zu bieten. Und dann gab es da noch zwei ganz besondere Kameras, die FujiFilm FinePix Real 3D W1 und die FinePix Real 3D W3. Beide sind mit zwei Objektiven zur 3D-Fotografie ausgestattet, die Ende der 2000er-Jahre kurzzeitig wieder populär war. Durchsetzen konnte sich 3D-Aufnahmen allerdings nicht.

Weg von klassischen Kompaktkameras, hinzu Modellen mit großem Sensor

Nach dem Boom der Digitalfotografie begann die Stückzahl der verkauften Kameras ab 2012 schnell zu sinken. FujiFilm reagierte darauf – wie die meisten Hersteller – mit einer deutlich verschlankten Produktpalette. Mit Ausnahme der FinePix XP-Kameras, die besonders robuste und wasserdichte Gehäuse besitzen, werden seit 2016 nur noch Kompaktkameras mit großen Sensoren (APS-C) und Festbrennweiten angeboten. Diese haben bei FujiFilm eine lange Tradition, das erste Modell erschien mit der X100 bereits 2011. Das mittlerweile vierte X100-Modell, die X100F, kam 2017 auf den Markt. Alle X100-Kameras verfügen über einen Hybrid-Sucher für sowohl ein optisches als auch elektronisches Sucherbild. Die X100F wird aktuell von der XF10 ergänzt, einer noch kompakteren Kamera ohne Sucher.

Die spiegellosen X-Kameras

2012 brachte FujiFilm von Grund auf selbst entwickelte DSLM-Kameras mit APS-C-Sensoren auf den Markt. Die meisten davon sind mit dem speziellen X-Trans-CMOS-Sensor ausgestattet, der über eine besondere Farbfilteranordnung verfügt. Die erste spiegellose Systemkamera von FujiFilm war die im Januar 2012 angekündigte X-Pro1. Dabei handelt es sich um eine im Messsucherdesign gebaute DSLM, die einen Hybrid-Sucher besitzt. Fotografen können daher zwischen einem optischen und einem elektronischen Sucherbild wählen. Im Sommer Herbst 2012 folgte mit der FujiFilm X-E1 ein Modell der Mittelklasse, 2013 erschienen mit der X-M1 und X-A1 zwei Kameras der Einsteigerklasse. Während Letztere nur mit einem Display ausgestattet sind, wurde bei der X-E1 zusätzlich ein elektronischer Sucher verbaut.

Von der Foto- zur Allround-DSLM

Zu Beginn des Jahres 2014 vergrößerte FujiFilm sein Portfolio ein weiteres Mal. Mit der X-T1 besetzte FujiFilm dabei ein neues Marktsegment – das der Allroundkameras. Die bis Ende 2013 erhältlichen FujiFilm-Modelle eigneten sich vorranging zur Reportage-, Street- oder Porträtfotografie, anderen Aufgabenbereichen wurde von Herstellerseite eher eine kleinere Bedeutung zugemessen. Das änderte sich mit der X-T1, die sich auch für Sport- oder Videoaufnahmen eignen sollte. Zudem wurde die DSLM mit einer größeren Zahl an Bedienelementen ausgestattet. Etwa ein Jahr später brachte FujiFilm mit der X-T10 eine „kleine“ X-T1 auf den Markt, 2016 folgte mit der X-T2 das erste Modell, das 4K-Aufnahmen unterstütze. Als letzte Kamera, die den Beginn einer neuen Serie darstellt, hat FujiFilm im Frühjahr 2018 die X-H1 angekündigt. Diese unterscheidet sich von den bisher entwickelten Modellen durch einen kamerainternen Bildstabilisator und besonders viele Videofeatures. Das aktuelle Foto- und Videoflaggschiff stellt allerdings die FujiFilm X-T4 dar. Diese DSLM speichert nicht nur bis zu 30 Bilder pro Sekunde mit AF- und AE-Tracking, sondern kann auch 4K-Videos mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen.

Mittelformat statt Kleinbild

Alle spiegellosen Systemkameras von FujiFilm waren bis Ende 2016 mit einem Bildwandler in APS-C-Größe ausgestattet. Den Trend zu größeren Sensoren hat FujiFilm allerdings nicht verpasst, sondern sich für eine Lösung abseits des Kleinbilds entschieden: für professionelle Reportage- oder Porträtfotografen sind seit Anfang 2017 die Kameras der G-Serie (FujiFilm GFX 50S und GFX 50R) im Programm. Diese nutzen einen 43,8 x 32,9mm großen Bildwandler mit 50 Megapixel. Die etwas später vorgestellte GFX 100 kommt sogar auf 100 Megapixel. Das erlaubt Fotografen, Fotos mit einer besonders guten Detailwiedergabe sowie einem hohen Dynamikumfang zu speichern. Als Objektive werden bei den GFX-Kameras Modelle der neugeschaffenen G-Serie verwendet.

Ein breit aufgestelltes Unternehmen

Die FujiFilm Corporation ist in vielen unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig und erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von umgerechnet etwa 19 Mrd. Euro. Die fast 78.000 Beschäftigten des in Tokio beheimateten Unternehmens arbeiten unter anderem in den Bereiche Imaging, Healthcare, grafische System oder Recording Media.

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