Die GoPro Max (2025) im Test (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten im Überblick

GoPro ist mehr oder weniger der Erfinder der Actionkameras und seit vielen Jahren auf diesem Markt aktiv. Klassische Actionkameras verfügen über ein Fisheye-Objektiv und ein oder zwei Displays. Die GoPro Max (2025) ist mit ihren zwei Objektiven nicht zu den klassischen Actionkameras zu zählen, sondern zu den 360-Grad-Kameras. Wir schauen uns in diesem Test an, was die „doppelte GoPro“ leistet.

Der Lieferumfang:
GoPro liefert die Max (2025) zusammen mit einem Transportbeutel, einer klassischen Montage-Halterung, einer Klebehalterung, einer Montageschraube und einem USB-C-Kabel aus. Daneben liegen dem Paket zwei „Linsenschutz-Überstülpdeckel“ bei.

Dieses Zubehör liegt der Kamera unter anderem bei:

Für den Schutz der Objektive gibt es zudem spezielle Schutzdeckel:

Die technischen Daten:
Die GoPro Max (2025) fällt mit Abmessungen von 6,4 x 6,9 x 4,1cm ein Stück größer als klassische Actionkameras aus. Die aktuelle GoPro HERO13 misst beispielsweise 7,2 x 5,1 x 3,4cm. Auf der Waage ergibt sich dagegen fast kein Unterschied: Die Max wiegt 157g und die HERO13 Black 158g. Das größere Gehäuse der GoPro Max hat natürlich auch einen Grund: Es besitzt zwei Objektive und muss darüber hinaus die notwendige Technik zum Zusammenrechnen der Aufnahmen umfassen.

Die Max (2025) ist größer als die HERO-Modelle:

Als Material nutzt GoPro bei der Max (2025) den von anderen GoPro-Kameras bekannten Mix, Abdichtungen schützen vor Staub sowie Wasser. Während die meisten GoPro-Kameras bis zu einer Tiefe von zehn Metern wasserdicht sind, kommt die 360-Grad-Kamera allerdings nur auf fünf Meter. Das reicht für Einsätze am Strand oder im seichten Wasser aus, größere Tauchgänge sollte man aber besser vermeiden.

Hinsichtlich der Betriebstemperatur ergeben sich im Vergleich zu anderen Actionkameras dagegen keine Einschränkungen. Verwenden kann man die Max (2025) von minus 10 Celsius bis 35 Grad Celsius. Somit sind weder Schnee noch stärkerer Sonnenschein ein Problem.

Auf der Unterseite lassen sich die klassischen Haltebügel ausklappen:

Die Montage der Actionkamera erfolgt mittels der klassischen GoPro-Halterung oder eines ebenso üblichen 1/4-Zoll-Stativgewindes. Die Stromversorgung übernimmt ein 1.600mAh starker Lithium-Ionen-Akku, das Laden erfolgt standardmäßig in der Kamera über USB-C. Bei Bedarf kann man den Akku jedoch auch entnehmen und somit schnell wieder für ausreichend Power sorgen. Im Fach für den Akku befindet sich zudem der microSD-Slot. Bilder und Videos legt die Kamera auf klassischen micro-SD-Karten ab, für die reibungslose Aufnahme sollte man sich mindestens für Modelle mit der Geschwindigkeitsklasse V30 entscheiden.

Das einzige Fach der Kamera beherbergt den Akku, den microSD-Slot und den USB-C-Port:

Zur Bildkontrolle verfügt die GoPro Max über ein vergleichsweise längliches Display mit einer Diagonalen von rund 1,7 Zoll. Eine genaue Auflösung nennt GoPro nicht, diese sollte jedoch in etwa auf dem Niveau der neueren HERO-Black-LCDs liegen. Eingaben sind per Touch möglich, ein zusätzliches zweites Display ist bei der Kamera nicht verbaut. Dieses wirkt effektiv aber auch nicht benötigt.

Das Display ist nicht nur zur Bildkontrolle, sondern auch für Eingaben gedacht:

Die Bildaufnahme erfolgt bei der GoPro Max (2025) mit zwei Fisheye-Objektiven und zwei Sensoren. Diese befinden sich gegenüber am Gehäuse und erlauben das Festhalten der gesamten Szenerie. Die Bildwandler gehören zur 1/2,3-Zoll-Klasse und speichern Fotos mit rund neun Megapixel. Von den Fisheye-Objektiven ist die Brennweite (circa 9mm KB) und die Lichtstärke (F2,8) bekannt, die Stabilisierung erfolgt wie üblich rein elektronisch.

Als Bildfeld-Optionen bietet die Kamera bei klassischen Fotos „Max SuperView“ (13mm) sowie „Weit“ (16mm) an, bei Videos kann man sich zudem für „Linear“ (19mm) und „Eng“ (27mm) entscheiden. Durch die Option „Horizontsperre“ bleibt der Horizont auch bei stärkeren Drehungen der Kamera waagerecht ausgerichtet.

Videos lassen sich in 5,6K-Auflösung mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen:

Videos kann man mit der GoPro Max (2025) in 5,6K-Auflösung (5.376 x 2.688 Pixel) mit 24, 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen, in 3K-Auflösung (3.072 x 1.536 Pixel) sind 24 bis 60 Vollbilder pro Sekunde einstellbar. Diese Spezifikationen gelten jeweils für die 360-Grad-Aufnahme, die mit beiden Objektiven erfolgt. Zudem sind Videos mit nur einem Objektiv möglich. Diese Option nennt sich HERO-Modus. Hier kann man sich für 1.920 x 1.440 Pixel (4:3) oder 1.920 x 1.080 Pixel (16:9) entscheiden. In beiden Fällen sind 24 bis 60 Vollbilder pro Sekunde möglich. Fotos lassen sich mit der GoPro Max (2025) natürlich ebenso aufnehmen, diese besitzen rund 5,5 Megapixel (2.704 x 2.208 Pixel). Als Dateiformat steht hier nur JPEG zur Wahl, RAWs lassen sich somit nicht speichern. Daneben fehlen Optionen für HDRs oder SuperFoto-Bilder.

Die Wahl des Aufnahmemodus erfolgt wie von den klassischen Actionkameras bekannt:

Zu den Aufnahmemodi der GoPro Max gehören ein Foto-, ein Video- und ein Zeitraffermodus. Bei Fotos kann man sich für klassische Aufnahmen sowie Power Panos (270-Grad-Panorama ohne späteres Zusammenrechnen) entscheiden, bei Zeitraffern zwischen der Aufnahme in Intervallen (0,5 bis 60 Sekunden) oder der TimeWarp-Option.

Im zweiten Teil unseres Testberichts der GoPro Max gehen wir auf die Bedienung und optionales Zubehör ein.

Autor: dkamera.de Redaktion
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