DxO stellt PureRAW vor – mit erstem Praxistest

Die Bildverarbeitungs-Software bietet die Vorteile der bekannten DxO-Technologien

Die DxO Labs bieten eine Reihe von Bildbearbeitungslösungen an, dazu gehört unter anderem auch die Software DxO PhotoLab. Diese ist vor allem für die Objektiv-Korrektur sowie die Rauschreduzierung bekannt und liefert mit wenigen Klicks sehr gute Ergebnisse. Um die führenden Technologien, die unter anderem den Einsatz künstlicher Intelligenz und Deep-Learning-Methoden umfassen, schnell und einfach auch für Nutzer anderer Bildbearbeitungsprogramme zugänglich zu machen, wurde mit DxO PureRAW nun eine neue Software vorgestellt.

DxO PureRAW übernimmt die Rauschreduzierung und Objektiv-Korrektur von der bekannten Software DxO PhotoLab 4, die Bilder lassen sich nach der Bearbeitung ohne Abbildungsfehler und Bildrauschen in anderen Softwarelösungen weiterverwenden. Dazu gehören alle Programme, die den Umgang mit JPEG- oder DNG-Dateien erlauben. Als Beispiele sind hier natürlich Adobe Photoshop oder Adobe Photoshop Lightroom zu nennen. Fotografen können dadurch sowohl von den Bildverarbeitungstechnologien der DxO Labs profitieren als auch ihren bekannten Workflow beibehalten.

Die Arbeitsoberfläche von DxO PureRAW:

Die Arbeit mit DxO Pure RAW gestaltet sich denkbar einfach. Die zu verarbeitenden Bilder werden ausgewählt, die Ausführung der Rauschreduzierung bestimmt und der finale Ablageordner eingestellt. Anschließend bearbeitet DxO PureRAW alle Bilder mit den gewünschten Einstellungen. Der gesamte Prozess wurde laut den DxO Labs möglichst einfach gehalten, alle Optimierungen werden mit Ausnahme der Rauschreduzierungsmethode automatisch vorgenommen. Bei letzterer kann man sich wie bei DxO PhotoLab 4 für „HQ“, „DxO Prime“ oder „DxO DeepPrime“ entscheiden.

Diese Einstellungen sind möglich:

Die Dauer der Bearbeitung hängt natürlich von den Einstellungen, dem eigentlichen Bild und dem verwendeten Rechner ab. In unserem Test wurden etwa 30 Sekunden pro RAW einer Panasonic Lumix DC-S5 benötigt (Computer: AMD Ryzen 7 1700X, 32GB Ram und Nvidia Geforce GTX 970). Da neben dem Hauptrozessor des Rechners auch die Grafikkarte verwendet wird, sind deutliche Abweichungen möglich.

Die optischen Korrekturen mittels Modulen (sofern vorhanden) wendet Pure RAW  automatisch an:

Im Bildbearbeitungsprogramm gilt es die Rauschreduzierung und die Objektivkorrekturen zu deaktivieren (sofern diese standardmäßig erfolgen), beim Verwenden von RAW-Dateien sind ansonsten keine weiteren Dinge zu beachten. Als kleiner Nachteil ist zu erwähnen, dass die Bildgröße der DNG-Dateien im Vergleich zu den Originaldateien deutlich zugelegt. Bei unseren Testdateien der Panasonic Lumix DC-S5 erhöhte sich die Dateigröße beispielsweise von 34 auf 84MB pro Bild. Da die DxO Labs empfehlen, die Originaldateien aufzuheben, nimmt der Speicherbedarf schnell zu.

Die Ergebnisse sind so gut wie bei DxO PhotoLab 4:

Unser Fazit:
DxO PureRAW ist eine sehr gute Software für alle, die die führenden Technologien der DxO Labs nutzen wollen, aber gerne bei ihrem Bildbearbeitungsprogramm bleiben möchten. Bislang musste man in diesem Fall den umständlicheren Weg über DxO PhotoLab gehen. Mit DxO PureRAW lässt sich dieser Weg deutlich abkürzen und kann nebenbei auch noch Geld gespart werden. DxO PureRAW kostet mit 89,99 Euro (Einführungspreis bis zum 31. Mai 2021) bzw. 129,00 Euro nämlich deutlich weniger als DxO Photolab 4. Der Test ist wie üblich bei DxO per 30-tägiger Testversion möglich.

Autor: dkamera.de Redaktion
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