Leica MP2 black für 1,56 Mio Euro versteigert

Das seltene Modell kam bei der 44. Leitz Photographica Auction unter den Hammer

Am Freitag, den 08. Juni 2024, fand in Wetzlar die 44. Leitz Photographica Auction statt. Mehr als 400 unterschiedliche Produkte konnten dabei erworben werden, wie üblich befanden sich darunter auch diverse Raritäten. Das Highlight der Auktion war eine Leica MP2 black paint aus dem Jahr 1958. Von dieser wurden lediglich sechs Stück in Schwarzlack hergestellt, das Modell mit der Seriennummer 935509 wechselte für einen Preis von 1,56 Millionen Euro den Besitzer.

Bei der Leica MP2 black paint handelt es sich um eine für die professionelle Nutzung modifizierte Version der Leica M2, diese kann bis zu 3,5 Fotos in der Sekunde aufnehmen. Insgesamt wurden von der Kamera in den 1950er nur 27 Exemplare (neben den sechs Modellen mit Schwarzlack 21 Chrom-Versionen) im Rahmen einer Testserie produziert. Mit 1,56 Millionen Euro gehört die Leica MP2 black paint zu den teuersten jemals verkauften Kameras, der Schätzpreis von 700.000 bis 800.000 Euro wurde deutlich übertroffen.

Die Leica I Mod A. Luxus zusammen mit dem optisch abgestimmten Leitz 3x20 Luxus-Fernglas:

Eine weitere Rarität, die unter den Hammer kam, war eine Leica I Mod A. Luxus. Dabei handelt es sich um eine von wenigen existierenden „Luxus“-Modellen von Leica. Das Modell mit der Seriennummer 48438 ist trotz des hohen Alters (Baujahr 1931) in originalem Zustand und wurde im Laufe der Zeit weder restauriert noch anderweitig verändert. Die Kamera setzt sich von den Modellen der damaligen Zeit durch ein vergoldetes Gehäuse sowie eine spezielle Belederung (rotes Eidechsenleder) ab. Der Schätzpreis wurde vor der Auktion mit 240.000 bis 300.000 Euro angegeben, am Ende lag der Zuschlag bei 288.000 Euro. Der Höchstbietende erhielt zudem ein optisch passend abgestimmtes Leitz 3x20 Luxus-Fernglas.

Versteigert wurden natürlich auch diverse Objektive. Dazu gehörte ein Prototyp des Leica Steel-Rim Summilux 35mm F1,4. Dieses unterscheidet sich vom Serienmodell durch vier Schrauben am vorderen Rand und stammt aus einer kleinen, zu Testzwecken ausgegebenen Charge. Der Endpreis der als Charity Los versteigerten Festbrennweite lag bei 33.600 Euro, der Erlös fließt an die wohltätige Organisation „Licht ins Dunkel“.

Das Leica Steel-Rim Summilux 35mm F1,4:

144.000 Euro ließ sich ein Käufer das E. Leitz New York Leica Gun RIFLE kosten. Dieses gehört zu den besonders raren Zubehör-Artikeln von Leica und wurde von 1938 bis 1939 hergestellt. Insgesamt sollen nur zwölf bis 14 Stück des E. Leitz New York Leica Gun RIFLE existieren, das versteigerte Modelle umfasste im Paket auch ein Leica Telyt 40cm F5. Der Schätzpreis von 240.000 bis 300.000 Euro wurde mit den erwähnten 144.000 Euro allerdings deutlich verfehlt.

Autor: dkamera.de Redaktion
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