Das extreme Ultraweitwinkelobjektiv (132 Grad Bildwinkel) wurde für Vollformat-DSLMs konstruiert
7Artisans bietet eine Reihe von unterschiedlichen Objektiven mit sehr kurzen Brennweiten an, das 9mm F5,6 gehört zu den weitwinkeligsten davon. Nun hat der chinesische Hersteller eine neue Version der Optik mit der Möglichkeit zum Verwenden von Filtern (mit 34mm Durchmesser) vorgestellt. Dadurch kann man ND-Filter nutzen, die sich wegen der stark gebogenen Frontlinse sowie der extrem kurzen Brennweite ansonsten nicht verwenden lassen.
Der optische Aufbau des 7Artisans 9mm F5,6 besteht aus 16 Linsen in elf Gruppen, zur Korrektur der Verzeichnung und zum Reduzieren von chromatischen Aberrationen setzt 7Artisans auf zahlreiche spezielle Linsen. Zwei Linsen bestehen aus ED-Glas, drei aus HR-Glas und zwei zweitere Linsen sind asphärische Elemente.
Die Lichtstärke des Ultraweitwinkelobjektivs liegt bei F5,6, als kleinste Öffnung stehen F22 zur Wahl. Damit sich prägnante Sonnensterne ergeben, kommt eine Irisblende mit fünf Lamellen zum Einsatz. Eingaben haben beim 7Artisans 9mm F5,6 manuell zu verfolgen, das gilt sowohl für die Blendenwahl als auch die Fokussierung.
Scharfstellen lässt sich mit dem 7Artisans 9mm F5,6 ab einer Motiventfernung von 20cm, der maximale Abbildungsmaßstab ist uns nicht bekannt. Beim etwa 463g schweren Gehäuse handelt es sich um eine Metallkonstruktion, die Abmessungen liegen bei rund 7,0 x 8,6cm. Die genauen Daten hängen von der Bajonettversion ab, hier stehen Canon RF, Nikon Z, L und Sony E zur Wahl.
Noch sind uns weder ein Preis sowie ein Lieferdatum für den deutschen Markt bekannt, die Version ohne Rear-Filter-Halter kostet aktuell allerdings 569,00 Euro. Im herstellereigenen Shop von 7Artisans wird das Objektiv für 479,00 US-Dollar verkauft, hier liegt ein ND64-Filter oder ein ND1000-Filter bei. Wer beide Filter erwerben möchte, muss 499,00 US-Dollar investieren. Beim Import können unter Umständen weitere Kosten anfallen.