Die Festbrennweite erlaubt 3D-Aufnahmen mit APS-C-Kameras
Neben den speziell für Videos optimierten Hybrid-Objektiven hat Canon mit dem RF-S 7,8mm F4 STM Dual ein ganz besonderes Modell angekündigt. Dieses ist nicht für klassische Aufnahmen gedacht, sondern erlaubt das Aufzeichnen von 3D-Fotos und 3D-Videos. Letztere lassen sich beispielsweise mittels VR-Headsets wiedergeben und ermöglichen ein immersives Erlebnis. Zum Bearbeiten und Exportieren des Materials bietet Canon die EOS VR Utility App an.
Damit mit dem Canon RF-S 7,8mm F4 STM Dual 3D-Aufnahmen erstellt werden können, besteht es aus zwei einzelnen Objektiven. Den Bildwinkel gibt Canon mit 63 Grad an, das Bildfeld entspricht daher in etwa dem menschlichen Auge. Aktuell ist die Festbrennweite nur zur Canon EOS R7 kompatibel (Firmware-Aktualisierung notwendig), zukünftig soll die Unterstützung jedoch erweitert werden.
Die Naheinstellgrenze der Festbrennweite liegt bei 15cm, der beste 3D-Effekt soll sich laut Canon zwischen 15cm und 50cm ergeben. Beim Scharfstellen kann auf den STM-Motor des Canon RF-S 7,8mm F4 STM Dual zurückgreifen oder manuell arbeiten. Dafür bringt die Optik einen kombinierten Fokus- und Steuerring mit. Beim optischen Aufbau nutzt Canon neun Linsen in sieben Gruppen, dazu gehören auch zwei UD-Elemente. Die Super Spectra-Vergütung der Linsen verringert Reflexionen und andere Bildstörungen. Bei der Blende kann man sich zwischen F4 und 16 entscheiden, die Irbisblende besteht aus sieben Lamellen.
Das 6,9 x 4,2cm große Canon RF-S 7,8mm F4 STM Dual wiegt 130g und ist mit einem 58mm messenden Filtergewinde ausgestattet. Den Fachhandel soll es im November 2024 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 549,00 Euro erreichen.