Verbessertes Pancake: Viltrox AF 26mm F2,8 EVO

Nur 2,4cm flache Festbrennweite für Vollformat- und APS-C-Kameras

Viltrox hat mit dem AF 26mm F2,8 EVO ein weiteres Pancake-Objektiv angekündigt. Dieses ist zwar nicht als direktes Nachfolgemodell des schon länger erhältlichen Pancakes Viltrox AF 26mm F4,5 anzusehen, dürfte für die meisten aber als dessen verbessertes Schwestermodell gelten. Mit F2,8 verfügt das neue AF 26mm F2,8 EVO nicht nur über eine größere Blendenöffnung, diese kann mittels klassischer Irisblende auch auf bis zu F16 geschlossen werden. Hier kommen sieben Lamellen zum Einsatz, die Blendenwahl ist auch via Einstellring möglich.

Der optische Aufbau des Viltrox AF 26mm F2,8 EVO besteht aus acht Linsen in sechs Gruppen. Neben zwei asphärischen Linsen reduziert ein Element aus HR-Glas Abbildungsfehler besonders effizient. Durch die HD-Nano-Vergütung der Linsen werden Flares und andere Bildstörungen minimiert. Für die automatische Scharfstellung ist ein Stepper Motor zuständig, manuell kann man via Fokusring eingreifen. Als Naheinstellgrenze gibt Viltrox für sein neues Pancake 20cm an, daraus resultiert ein maximaler Abbildungsmaßstab von 1:5.

Beim Bajonett setzt Viltrox auf Metall, ein USB-C-Port ist auch vorhanden:

Die größere Blendenöffnung und die zusätzlichen Features machen im Vergleich zum Viltrox AF 26mm F4,5 (6 x 1,5cm) natürlich ein etwas größeres Gehäuse notwendig. Mit 6,6 x 2,4cm gehört die neue Festbrennweite aber immer noch zu den kleinsten Vollformat-Objektiven am Markt. Der Einsatz an APS-C-Kameras ist natürlich ebenso möglich, durch 39mm KB-Brennweite fällt der Bildwinkel aber deutlich kleiner aus.

Die Gegenlichtblende und der Objektivdeckel halten magnetisch am Objektiv:

Filter kann man beim Viltrox AF 26mm F2,8 EVO im Gegensatz zum Viltrox AF 26mm F4,5 nutzen, dies jedoch nur in Kombination mit der Gegenlichtblende. Das hier vorhandene Filtergewinde ist 43mm groß. Sowohl für die Gegenlichtblende als auch für den Objektivdeckel gilt, dass diese magnetisch sind und nicht verschraubt werden. Der mittlerweile übliche USB-C-Port ermöglicht Firmware-Updates.

Die 130g schwere Festbrennweite kann ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung von 329,00 Euro mit dem E-Bajonett von Sony sowie dem Z-Bajonett von Nikon erworben werden.

Autor: dkamera.de Redaktion
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