Sony Xperia 10 VI Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Zeitgleich mit dem Spitzenmodell Xperia 1 VI hat Sony im Sommer 2024 auch das Einsteigermodell Xperia 10 VI vorgestellt. Dieses soll unter anderem mit einer besonders langen Akkulaufzeit sowie einem leichten Gehäuse überzeugen können. Wir haben uns das mit zwei Rückseiten-Kameras ausgestattete Smartphone in diesem Testbericht näher angesehen.

Die technischen Daten:
Als Einsteigermodell in Sonys Smartphone-Angebot bringt das Xperia 10 VI natürlich nicht Technik auf dem Niveau der Flaggschiffgeräte mit. Auch einfachere Modelle verfügen heutzutage aber über solide Hardware. Als SoC kommt der mit acht Kernen ausgestattete Snapdragon 6 Gen 1 zum Einsatz, die Adreno 710-GPU übernimmt die Grafikbeschleunigung. Der Arbeitsspeicher des Smartphones ist 8GB groß, der Festspeicher 128GB. Sollte das nicht reichen, können Besitzer des Xperia 10 VI eine microSD-Karte einstecken. Das erlauben mittlerweile leider nur noch wenige Geräte am Markt. Wer richtig viel Speicher benötigt, kann Speicherkarten mit bis zu 1,5TB Kapazität verwenden. Eine weitere Besonderheit des Xperia 10 VI ist der 3,5mm Klinkenport. Mit diesem sowie der Unterstützung für High-Resolution Audio, High-Resolution Audio Wireless und LDAC will Sony audiophile Nutzer ansprechen.

Beim Display des Smartphones handelt es sich um ein 6,1 Zoll großes OLED-Panel im 21:9-Format. Die Auflösung liegt bei 2.520 x 1.080 Pixel, die Wiedergabe ist mit 60 Bildern pro Sekunde möglich und den DCI-3-Farbraum deckt das Display vollständig ab. Das Gehäuse des Sony Xperia 10 VI bringt 164g auf die Waage und misst 155 x 68 x 8,3mm, Abdichtungen bieten Schutz vor Staub und Wasser nach dem IP68-Standard. Das Aufladen des 5.000mAh starken Akkus erfolgt mittels des verbauten USB-C-Ports (USB 2.0 Standard), Wireless Charging wird nicht unterstützt.

Kameras bringt das Sony Xperia 10 VI insgesamt drei Stück mit. Zwei davon befinden sich auf der Rückseite und natürlich gibt es auch eine Selfiekamera. Die beiden Modelle auf der Rückseite decken Brennweiten von 16 und 26mm (jeweils KB-äquivalent) ab, als Zoom-Option steht zudem eine „virtuelle“ Telebrennweite (52mm KB) zur Verfügung. Bei letzterer liest das Smartphone nur den mittleren Sensorbereich des 48 Megapixel auflösenden Bildwandlers aus. Dadurch lässt sich ein „verlustfreier“ 2-fach-Zoom realisieren. Bekannt sind vom Exmor-RS-Sensor zudem die Abmessungen (1/2 Zoll) und die Pixelgröße (0,8µm). Bei der Ultraweitwinkelkamera kommt nur ein deutlich kleineres Modell (1/4 Zoll) mit acht Megapixel zum Einsatz. Das Objektiv der Hauptkamera ist optisch stabilisiert und verfügt über eine Lichtstärke von F1,8, beim Ultraweitwinkel handelt es sich um eine Optik mit Blende F2,2.

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Das Sony Xperia 10 VI gehört mit Abmessungen von 155 x 68 x 8,3mm zu kleineren Smartphones, beim Festhalten merkt man zudem das vergleichsweise geringe Gewicht von nur 164g. Daher bringt das Smartphone natürlich auch kein besonders großes Display mit, sondern es fällt mit einer Diagonalen von 6,1 Zoll etwas kleiner aus.

Die Rückseite und der Rahmen des Xperia 10 VI werden aus Kunststof gefertigt:

Abstriche sind im Vergleich zu höherklassigen Geräten unter anderem bei der Materialwahl zu machen. Die Rückseite und der Rahmen bestehen „nur“ aus Kunststoff, das von High-End-Modellen bekannte, hochwertige Feeling mag daher natürlich nicht aufkommen. Schlecht ist das Smartphone allerdings keinesfalls verarbeitet und wer eine Hülle nutzt, was wir grundsätzlich empfehlen, merkt Unterschiede bei der Materialwahl ohnehin kaum. Die Kunststoffoberfläche sorgt allerdings auch ohne Hülle für ein gutes Handling. Rutschig fühlte sich das Xperia 10 VI im Test daher nie an. Keine Angst muss man vor Staub und Wasser haben, die Abdichtung (IP68-Standard) sorgen für einen soliden Schutz.

Das OLED-Display misst 6,1 Zoll und löst 2.520 x 1.080 Pixel auf:

Beim Display des Sony Xperia 10 VI handelt es sich um ein OLED-Panel. Folglich bietet es einen sehr hohen Kontrast wie auch sehr große Blickwinkel. Ganz so hell wie höherklassige Modelle ist es allerdings nicht. Die Diagonale liegt wegen des vergleichsweise kleinen Gehäuses nur bei den erwähnten 6,1 Zoll. Damit spricht das Smartphone vor allem Freunde kleinerer bis mittelgroßer Displays an. In puncto Auflösung reicht das Panel mit 2.520 x 1.080 Pixel ein sehr solides Schärfeniveau, einzelne Pixel kann man aus der normalen Betrachtungsentfernung nicht ausmachen. Das Display des Flaggschiffs Sony Xperia 1 VI besitzt sogar eine geringere Pixeldichte (396ppi vs 449ppi).

Nicht ganz auf dem aktuellen Stand ist die maximale Bildwiederholrate, mit 60 Hz fällt diese allenfalls durchschnittlich aus. Weniger modern wirken darüber hinaus die doch etwas größeren Displayränder. Ob man das 21:9-Format gut findet oder nicht, ist Geschmackssache. Wir bevorzugen nicht ganz so längliche Displays (= circa 19:9).

Die Frontkamera befindet sich im Rahmen oberhalb des Displays:

An der linken Seite liegen der Lautstärkeregler und die Power-Taste mit Fingerabdrucksensor:

Die Frontkamera hat Sony beim Xperia 10 VI oberhalb des Displays im schwarzen Rahmen platziert, der Fingerabdrucksensor wurde wie üblich bei den Smartphones des japanischen Unternehmens mit der Powertaste kombiniert. Eingaben erkannte er im Test schnell und sicher. Oberhalb der Powertaste befindet sich der Lautstärkeregler des Gerätes, einen extra Fotoauslöser gibt es anders als beim Xperia 1 VI nicht.

Auf der Oberseite befindet sich der 3,5mm Klinkenport:

Auf der Unterseite liegt der USB-C-Anschluss:

Wie das Flaggschiff bringt Sonys Einsteigermodell allerdings einen 3,5mm Klinkenport und einen microSD-Slot mit. Ersterer befindet sich auf der Oberseite und erlaubt den Einsatz von klassischen Kopfhörern ohne das Verwenden eines USB-Adapters.

Im Slot des Smartphones lassen sich eine Nano-SIM und eine microSD-Karte einsetzen:

Die microSD-Karte wird wie die SIM-Karte über ein Fach an der linken Seite ins Gehäuse gesteckt. Auf der Unterseite des Smartphones ist nur der USB-C-Port zu finden, leider hat sich Sony hier für den 2.0-Standard entschieden. Das Übertragen von größeren Datenmengen kann daher länger dauern.

Im zweiten Teil unseres Tests des Sony Xperia 10 VI schauen wir uns die Kameras genauer an.

Autor: dkamera.de Redaktion
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