
Mit der Sony Alpha 77 II
Iöst Sony den Vorgänger Alpha 77 ab. Die größten Unterschiede gibt es beim Autofokusmodul und dem Pufferspeicher. Der Phasen-AF kann zum Scharfstellen jetzt auf 79 Messfelder zurückgreifen, 15 davon sind Kreuzsensoren. Der Pufferspeicher fällt deutlich größer aus und erlaubt somit auch deutlich längere Bildserien bei der maximalen Bildrate von zwölf Aufnahmen pro Sekunde. 56 JPEG oder 27 RAW-Aufnahmen kann die Alpha 77 II ohne einen Einbruch bei der Serienbildgeschwindigkeit speichern. Des Weiteren kann die SLT-Kamera mit einem halbdurchlässigen Spiegel vor dem Sensor nach unseren Messungen im dkamera.de-Labor in 0,11 Sekunden scharfstellen und bereits in 0,95 Sekunden nachdem Einschalten das erste Bild aufnehmen. Beide Werte sind sehr überzeugend.
Sehr gut zu gefallen weiß die Bildqualität des 24 Megapixel auflösenden CMOS-Sensors in APS-C-Größe (23,5 x 15,6mm), erst ab ISO 6.400 wird ein deutlicheres Bildrauschen sichtbar. Mit dem 2,36 Millionen Subpixel auflösenden OLED-Sucher ist die Bildkontrolle problemlos möglich, das 3,0 Zoll Display ist ebenfalls hoch aufgelöst (1,23 Millionen Subpixel) und kann gedreht und geklappt werden. Videos nimmt die Sony Alpha 77 II
mit einer sehr guten Bildqualität und flüssigen 50 bzw. 60 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD-Auflösung auf. Etwas schade ist, dass Sony auf einen zweiten Speicherkartenslot verzichtet hat.
Müssen bzw. wollen Sie sich aktuell im Bereich der Semi-Profi-Systemkameras für eine Kamera entscheiden, hilft unsere Vergleichstabelle der Sony Alpha 77 II und der Canon EOS 70D mit Sicherheit weiter.