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Canon auf der Photokina 2012

Canon EOS 6D, PowerShot G15, PowerShot SX50 HS, PowerShot S110 und vieles mehr

Canons Stand in Halle 3.2 ist ein Magnet für viele Besucher. Neben den bereits erhältlichen Modellen präsentiert Canon einige, erst kürzlich vorgestellte Modelle. Auf längere Wartezeiten müssen sich die Besucher vor allem in den EOS- und PowerShot-Bereichen einstellen. Dort zeigt Canon unter anderem die neuen Kameramodelle Canon EOS 6D sowie Canon PowerShot G15, Canon PowerShot SX50 HS und Canon PowerShot S110.

Alle vier neuen Modelle sind gut verarbeitet und machen auch in dieser – vermutlichen Vorserien-Version – einen guten Eindruck. Die EOS 6D war die gefragteste Kamera am Canon-Stand und konnte von uns kurz getestet werden. Neben einem soliden Gehäuse, das bei einer digitalen Spiegelreflexkamera dieser Preisklasse auch erwartet werden kann, konnte auch der Autofokus überzeugen – vorausgesetzt ein AF-Punkt ist ausreichend für die eigenen Zwecke. Beim Einsatz des mittleren Kreuzsensors, der laut Canon noch bei Mondlicht arbeiten soll, fokussierte die EOS 6D auch in dunkleren Umgebungen sehr schnell und präzise (Testobjektiv: Canon EF 24-105 F4 IS USM). Die Serienbildrate von 4,5 Bildern pro Sekunde ist für die allermeisten Gelegenheiten ausreichend. Nur bei der Aufnahme von schnellen Motiven, für die die EOS 6D auch nicht konstruiert wurde, kommt der Nachteil der niedrigen Bildrate zum Tragen. Bei der Bedienung müssen sich Besitzer anderer EOS-Kameras nicht großartig umstellen, viele Tasten befinden sich an gewohnten Positionen. Das Display ist hochauflösend und gibt auch feine Details wieder. Insgesamt hinterlässt die EOS 6D also einen guten Eindruck

Die Canon EOS 6D:

Eine ebenso gute Figur machten, zu mindestens auf den ersten Blick, die neuen PowerShot-Modelle. Die PowerShot G15 liegt dank einem kleinen Griff gut in der Hand, fällt dabei aber auch nicht zu klobig für den Transport aus. Viele Einstellräder und Tasten erlauben den direkten Zugriff auf viele Funktionen, das Objektiv deckt den am meisten verwendeten Brennweitenbereich ab und hält durch seine gute Lichtstärke die ISO-Empfindlichkeit länger im niedrigen Bereich. Etwas schade: Das noch von der G12 bekannte, dreh- und schwenkbare Display fehlt leider. Vermutlich ist es der Verkleinerung des Gehäuses zum Opfer gefallen. Dass Canon die PowerShot G15, trotz bedeutend höherer Lichtstärke, kleiner als die G12 gebaut hat, dürfte viele Fotografen mit dem Wunsch nach einer lichtstarken – aber trotzdem kompakten – Kamera erfreuen.

Die Canon PowerShot G15:

Bei der PowerShot SX50 HS liegt das Hauptaugenmerk natürlich auf dem 50-fach-Megazoom-Objektiv. Mit einer Endbrennweite von kleinbildäquivalenten 1200 Millimeter holt es auch weit entfernte Objekte heran, mit der ZoomPlus-Technik erreicht man sogar eine Brennweite von 2.400 Millimetern. Der Bildstabilisator arbeitet auch am Brennweitenende ordentlich, der Einsatz eines Statives bietet sich bei längeren Belichtungszeiten trotzdem an.

Die Canon PowerShot SX50 HS:

Die Canon PowerShot S110 hat nur ein kleines Update erfahren und hebt sich deshalb  vom Vorgängermodell S100 kaum ab. Der neue Touchscreen arbeitet gut, die WLAN-Funktion werden viele als nützlich erachten. Da bereits die PowerShot S100 eine solide Digitalkamera war, sollte auch die Canon PowerShot S110 überzeugen können. Mit nur 200 Gramm fällt sie – im Vergleich zu anderen lichtstarken Kompaktkameras – wirklich kompakt aus und lässt sich ohne Probleme in der Hosentasche transportieren. Die Blendenöffnung von F2,0 im Weitwinkelbereich ist allerdings, im Vergleich zu früheren Zeiten, keine besonders erwähneswerte Leistung mehr. Hier haben andere Modelle mehr zu bieten.

Die Canon PowerShot S110:

Neben vielen weiteren Modellen konnte am Stand von Canon unter anderem auch die spiegellose Systemkamera EOS M begutachtet werden. Auf den ersten Blick wirkt diese wie eine etwas größere Kompaktkamera, auf den zweiten Blick bietet sie sich auch hauptsächlich für Kompaktkamera-Nutzer an. Wer viele Einstellung selbst treffen will, findet dafür nur wenige Tasten vor und muss oft den Weg über das Menü gehen. Ein erfahrener Spiegelreflexnutzer wird damit vermutlich nicht glücklich werden. Immerhin arbeitet die Touchscreen-Oberfläche schnell und präzise und macht damit die Suche im Menü etwas erträglicher.

Die Canon EOS M:

Auch bei den Objektiven gab es einiges zu sehen: Das schon vor längerer Zeit vorgestellte Canon EF 200-400mm F4 L IS USM besitzt einen integrierten 1,4-fach-Telekonverter, der die schnelle Veränderung der Brennweite möglich macht. Über einen Schalter lässt sich der Telekonverter in den Strahlengang einschwenken und macht somit die Montage eines Telekonverters zwischen Kamera und Objektiv überflüssig. Die Brennweite des Canon EF 200-400mm F4 L IS USM lässt sich mit Telekonverter auf 280 bis 560 Millimeter verlängern, effektiv ist das Canon EF 200-400mm F4 L IS USM also kein 2-fach-Zoom, sondern ein 2,8-fach Zoom. Die Lichtstärke des Objektivs sinkt dabei natürlich um eine Blende auf F5,6 ab.  Ob ohne oder mit Telekonverter, der USM- Autofokus des Canon EF 200-400mm F4 L IS USM arbeitet erwartungsgemäß sehr schnell und treffsicher. Die eingesetzte Canon EOS-1DX war daran natürlich nicht ganz „unschuldig“.

Weitere Eindrücke vom Canon-Stand auf der Photokina 2012:

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