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Canon hat einen CMOS-Sensor mit 20 x 20cm entwickelt

Bildwandler mit großen Pixeln für besonders hohe Empfindlichkeiten

Neben Sony gehört Canon zu den größten und wichtigsten Entwicklern von Bildsensoren. Nachdem man vor einiger Zeit einen Bildwandler in APS-H-Größe mit der enormen Auflösung von 120 Megapixel vorgestellt hatte, wurde jetzt die Entwicklung eines Sensors mit den gigantischen Abmessungen von ungefähr 20 x 20cm abgeschlossen. Dieser besitzt laut Canon in etwa die Fläche von 40 Sensoren in Vollformatgröße (36 x 24mm), gegenüber APS-C-Sensoren fällt der Sensor rund 100 Mal größer aus.

Die größere Fläche des neu entwickelten Sensors, zu dem Canon allerdings keine Auflösung nennt, erlaubt deutlich größere Bildpunkte. Diese wiederum ermöglichen wesentlich höhere Sensorempfindlichkeiten, ohne dass es zu einem hohen Bildrauschen kommt. Welche Werte Canon hier anstrebt, ist nicht bekannt. Da das 2015 vorgestellte Canon-Modell ME20F-SH mit 2 Megapixel auflösendem Vollformatsensor bereits eine ISO-Empfindlichkeit von 4 Millionen ermöglichte, dürfte der neue Sensor vermutlich noch darüber hinausgehen. Canon gibt an, dass der Sensor Videos mit 60 Bildern pro Sekunde bei einer Beleuchtungsstärke von 0,3 Lux aufnehmen kann.

Auch zu weiteren Einsatzmöglichkeiten äußert man sich: So ließ sich beim Einsatz in einem Teleskop mit 105cm-Öffnung das Video einer Sternschnuppe mit der scheinbaren Helligkeit von 10 mag aufnehmen.
Um den größten jemals gebauten Bildsensor handelt es sich beim neuen Canon-Modell allerdings nicht. Der LargeSense LS911 mit Abmessungen von 22,86 x 27,94cm fällt noch einmal ein Stück größer aus. Dieser ist allerdings für die Aufnahme in Großformatkameras gedacht und kann nur Schwarz-Weiß-Fotos speichern.

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