ANZEIGE

Canon PowerShot SX60 HS – mit 65-fach-Zoomoptik

21 bis 1.365mm, 1/2,3“ CMOS mit 15,9 Megapixel, klapp- und drehbares 3,0“ LCD, 1080p60-Video

Neben der Canon PowerShot G7 X (Vorstellung) und der Canon EOS 7D Mark II (Vorstellung) bringt Canon zur Photokina 2014 auch ein neues Bridgekamera-Modell auf den Markt. Die Canon PowerShot SX60 HS (Datenblatt) kann mit ihrem 65-fach-Zoom eine rekordverdächtige Brennweite von 21mm bis 1.365mm (KB) abdecken. Die Lichtstärke liegt dabei zwischen F3,4 und F6,5. Ein optischer Bildstabilisator ist natürlich vorhanden. Dieser arbeitet mit fünf Achsen und soll laut Canon um bis zu 3,5 Lichtwerte längere Belichtungszeiten ermöglichen.

Zum Vergleich: Der Vorgänger Canon PowerShot SX50 HS (Testbericht) besaß ein Objektiv mit kleinbildäquivalenten 24 bis 1.200mm. Die PowerShot SX60 HS hat somit sowohl im Weitwinkel- als auch im Telebereich eine größere Abdeckung zu bieten. Nur Panasonics Lumix DMC-FZ72 (Testbericht) dringt als einziges Modell im Bridgekamerasegment weiter in den Telebereich vor, denn sie erreicht kleinbildäquivalente 20mm. Dafür bietet die FZ72 am Teleende "nur" 1.200mm.

Canons Digitalkamera mit der längsten Brennweite ist die PowerShot SX60 HS:

Der rückwärtig belichtete CMOS-Bildsensor der Canon PowerShot SX60 HS ist 1/2,3 Zoll groß und löst 15,9 Megapixel auf (4.608 x 3.456 Pixel) auf. Zwischen ISO 100 und ISO 3.200 lässt sich die Sensorempfindlichkeit einstellen, die Wahl ist dabei in ganzen oder in Drittelstufen möglich. Die Bilder und Videos werden von einem Digic-6-Bildprozessor verarbeitet. Dessen Integration sollte für eine schnelle Arbeitsgeschwindigkeit sowie eine gesteigerte Bildqualität bei höheren Sensorempfindlichkeiten sorgen.

Belichten kann die PowerShot SX60 HS zwischen 15 Sekunden und 1/2.000 Sekunde, die Belichtungskorrektur ist um plus bis minus drei Lichtwerte möglich. Als Messverfahren zur Belichtungsmessung werden die Mehrfeld-, die mittenbetonte Integralmessung und die Spotmessung angeboten.

Das 3,0 Zoll große Display ist dreh- und schwenkbar:

Zur Bildkontrolle verfügt die Bridgekamera über ein 3,0 Zoll großes Display mit 922.000 Subpixel. Dieses kann man drehen und klappen. Der elektronische Sucher löst ebenfalls 922.000 Subpixel auf, ein Augensensor ist aber nicht vorhanden. Somit muss per Tasten zwischen den Sucher und dem Display immer händisch gewechselt werden.

Neben dem integrierten Aufklappblitz lässt sich über den Blitzschuh auch ein externer Blitz ansprechen. Die kürzeste Belichtungszeit beim Blitzen liegt bei 1/2.000 Sekunde.

Die Draufsicht der Canon PowerShot SX60 HS:

Videos werden in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 60 oder 30 Vollbildern pro Sekunde aufgenommen. Zusätzlich sind unter anderem auch Videos mit 1.280 x 720 Pixel sowie Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde (640 x 480 Pixel) und 240 Bildern pro Sekunde (320 x 240 Pixel) möglich. Wer ein externes Mikrofon verwenden möchte, kann dieses über einen 3,5mm Klinkeneingang an der Kamera anschließen. Der Audiopegel lässt sich zudem manuell anpassen, dies hat Seltenheitswert bei einer Bridgekamera. Das interne Mikrofon nimmt Stereoton auf.

Das Programmwählrad und die Schalter auf der Oberseite:

An manuellen Funktionen bietet die SX60 HS unter anderem die PSAM-Modi und die Möglichkeit des manuellen Fokussierens. Beim manuellen Scharfstellen hilft dabei ein Fokuspeaking. Die Naheinstellgrenze der Kamera liegt bei extrem kurzen null Zentimeter. Dies ist sehr beachtlich, allerdings ist diese sehr kurze Einstellgrenze nur bei von der Rückseite beleuchtbaren Motiven nutzbar, da die Objekte sonst vollständig durch das Objektiv abgeschattet werden.

Im Serienbildmodus nimmt die Bridgekamera bis zu 6,4 Bilder pro Sekunde auf, die Bildserie wird dabei nur von der Geschwindigkeit und Größe der Speicherkarte begrenzt. Wer während der Serienaufnahme kontinuierlich scharfstellen möchte, kann immerhin noch 3,8 Bilder pro Sekunde festhalten.

Der integrierte Blitz der Canon PowerShot SX60 HS:

Wer seine Aufnahmen nachträglich bearbeiten möchte, wird sich über die Möglichkeit der Aufnahme im RAW-Format freuen. Diese unterstützen aktuell nur sehr wenige Bridgekameras mit ähnlichen Zoombereichen wie die PowerShot SX60 HS. Die Bilder und Videos werden von der Kamera auf einer SD-Speicherkarte abgelegt.

Mit Akku und Speicherkarte bringt die Canon PowerShot SX60 HS rund 650g auf die Waage. Ab Oktober 2014 ist die Bridgekamera für 529,00 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich.

Links zum Artikel:

   
*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online- Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.

Kommentare

Seit gefühlten Jahrzehnten statten die ...

Seit gefühlten Jahrzehnten statten die Hersteller solche Kameras mit einem lächerlichen CMOS 1/2,3 Zoll Bildsensor aus. Die Bildqualität wird eh wieder nichts werden.

Diese Kamera mit einem 1 Zoll Sensor wäre eine Sensation - aber lieber die billigen Minisensoren weiterverbauen.

Alles was über ISO 800-1200 geht wird eh nur Pixelmatsch.

Oft schon ab ISO400, und ...

Oft schon ab ISO400, und Abbildungsleistung darunter durchgängig nicht mehr als vielleicht mittelprächtig - aber der Ausblick auf "Megazoom" zieht anscheinend.

Mit einem größeren Sensor sind ...

Mit einem größeren Sensor sind keine 40, 50 oder wie bei der SX60 65fach Zooms möglich.
Sicher wird Canon auch bald ein Gegenstück zu den 1 Zoll Modellen Sony RX10 oder Lumix FZ1000 bringen. Kostet dann aber auch deutlich mehr.

1 Zoll Sensor? Wie soll ...

1 Zoll Sensor?
Wie soll das gehen?
Dann wäre die Optik ein Monstrum und die Kamera eben nicht mehr allround-tauglich für den Urlaub. Damit kann man Motive ran zoomen, die man mit einer high-End-Kamera mit 300mm Tele nur als Punkt in allerhöchster Qualität bestaunen kann (oder raus vergrößern ;-). Da muß man einfach wissen, was man will. Großen Sensor in Kombination mit tragbarer Optik hat uns der liebe Gott mit seiner doofen Physik versaut.
Aber zum Glück gibt's ja auch Leicas mit Festbrennweite. Damit kann man Blumensträuße auf dem Wohnzimmertisch fotografieren und eine Wandtapete mit 300dpi basteln.

Also mit der SX50HS habe ...

Also mit der SX50HS habe ich einige tausend Bilder gemacht - und geschätze 90 Prozent davon sind toll geworden ( die Makros mit viel Licht sogar super! ) Wenn ich natürlich am Bildschirm reinzoome bis zum geht nicht mehr wirds pixelig - aber niemand macht das und meine Familie schon gar nicht!
Die beste Kamera ist für mich die, mit der es am meisten Spaß macht zu fotografieren.
Im Moment sitze ich vor meiner neuen Fuji X M1 und weiß nicht so recht .... im Labor liegen da sicher Welten dazwischen, aber im Alltag fällt das nicht sooo auf ( ausgenommen natürlich indoor/lowlight - da ist die SX50HS
schwach und die SX50HS wird nicht besser sein )

Ich habe mir die Canon ...

Ich habe mir die Canon SX60HS gekauft und die Kamera ist super, der Zoom ist Wahnsinn, denn mit den 4x Digital kommt sie auf 260 Fach und das bei einer wirklich guten Qualität.
Sicher geht es besser, aber die Kamera macht das wirklich gut.
Ich habe sogar Bilder vom Jupiter und 4 Monden, das glaubt man gar nicht, ist aber so. Es ist dann zwar sehr schwer ein "Unverwackeltes-Bild" zu schießen, aber es geht.
Und ISO 3600 bei Nacht Aufnahmen, mit der richtigen Verschluß Zeit, sind durchaus Attraktiv. Man muss etwas Experimentieren.
Im P Modus läßt sich alles einstellen und selbst Programmieren und auch auf Manuellen Fokus schalten und dann kann man auch mit 260 Fachen Zoom bei Nacht erstaunliche Bilder machen.

Also die Kamera ist im allgemeinen total Unterbewertet im Netz, die Kritiken sind durchweg so nicht richtig, finde ich jedenfalls. Es stimmt zwar das die Cam im Auto Modus teilweise wirklich lange zum Fokussieren braucht. Aber wenn das so ist, dann macht man etwas falsch, dann sollte man in den "Manuellen Fokus" wechseln. Es kommt ja darauf an was man gerade Knipsen will. Die Kamera ist ja genau deswegen so Umfangreich Ausgestattet, deswegen ist es Sinnlos, alles im Auto Modus machen zu wollen.
Doch wenn man die Kamera selbst einstellen will, muss man genau Wissen, was man tut, aber dann wird es richtig gut, was die Kamera als Ergebnis liefert.

Mein Kaufgrund Nr.1 war der Mikrofon Eingang, den ja kaum eine Zoomstarke Bridge Kamera hat. Also ich habe gar keine andere gefunden.

Ich würde sie wieder Kaufen!

  • Keine HTML-Tags erlaubt
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • URLs und Email-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
  • Kommentare werden erst nach Moderation freigeschaltet, wenn die Regeln befolgt wurden. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
  • Felder mit rotem Stern müssen korrekt ausgefüllt werden.
  • Bitte füllen Sie das CAPTCHA aus, dieses dient als Spam-Schutz. Lösen Sie einfach die im Bild angegebene mathematische Gleichung.
  • Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die von Ihnen erhobenen und eingesendeten Daten für die Bearbeitung Ihrer Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit mit einer Nachricht an uns widerrufen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
captcha

Bitte lösen Sie die nebenstehende Rechenaufgabe.